Corona: Lockerungen. Ja, sind wir denn alle im Knast?

Ich kann das Wort „Lockerungen“ im Zusammenhang mit der irren Coronapanik nicht mehr hören. Der Begriff ist im Strafvollzug üblich. Bei Wohlverhalten gibt es dort „Lockerungen“. Ein Pudding mehr oder so.

Im Zusammenhang mit der Wegnahme der Grundrechte für 83 Millionen Deutsche und Migranten und deren gönnerhafte teilweise Rückzuteilung durch die Politikerdarsteller passt der Begriff überhaupt nicht.

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12 Gedanken zu “Corona: Lockerungen. Ja, sind wir denn alle im Knast?

  1. Einst völkische Euthanasie, jetzt volkswirtschaftliches Impfen: — Und „Menschliche Stallhaltung“

    Wir befinden uns noch in der Erprobungsphase aller Impf-Manöver. Und verkaufen die Aktion als ein weltweites, eigentlich amüsantes Volksfest, nur ohne das eigentlich dazu gehörende Volkslied: „nach oben, nach unten, nach links, nach rechts“; denn wir wollen es einfach nicht wahrhaben, daß das Spritzen den Tod bringt.

    Genauso wie es einst bei der völkischen Euthanasie in hintersinniger Weise nur um die „Teuren Kostgänger“ ging, so geht es jetzt um „Menschlichen Ballast“. Bei Nazis sprach man von „Unwertem Leben“, welches im Sinne der Volksgemeinschaft planvoll, medizinisch, durch humanes Sterben beendet werden sollte. Allerdings waren die Nazis in ihrem Vorhaben so gut wie gar nicht erfolgreich; denn die „Buckelige Verwandtschaft“ und zusätzlich 5 Euthanasieärzte mußten gemeinsam einer gewaltsamen Tötung zustimmen. So kam es, daß fast das gesamte „Unwerte Leben“ in den Trizonen die NS-Zeit lange überlebte.

    Inzwischen ist aus dem „Unwerten Leben“ ein „Risikopatient“ und damit ebenso ein gleichwertiger „Teurer Kostgänger“ für die Allgemeinheit geworden. Und weil das „Kapitalistische Wirtschaftssystem“ die finanzielle Versorgung des Prekariates nicht mehr geregelt bekommt, will man nun immer und durchgängig impfen. Dabei hatte das Kapital ohne jede Not, die Pflegefälle aus ihren Familien, in denen sie generationenlang, vor allem sozial, grundversorgt waren, unter großem Propagandaaufwand mühsam herausorganisiert. In Feinabstimmung mit Parteien und Wohlfahrtsverbänden, wurden Gesetze erschaffen, die aus der einst selbstlosen Pflege durch Familie und Angehörige ein gigantisches Geschäft für Investoren machte. Aber dieses Geschäft wirft inzwischen keine Rendite mehr ab und muß dringest umorganisiert werden.

    „Ich kann Euer Elend nicht mehr mit ansehen, Ihr seid entlassen“ sagt der feiste Kapitalist zu seiner ausgemergelten Belegschaft in der Zeitschrift „Der Simplicissimus“. Und genau das möchten die aktuellen Weltenlenker der Finanzen dem weltweiten Prekariat, arm, dumm, krank oder alt, am liebsten laut entgegen schreien. Aber wie soll das Wohlfahrtsystem sozial verträglich beendet werden? Eine Lösung wie 1945, als man nicht nur in Polnisch und Tschechisch besetzten Gebieten, kranke Deutsche einfach bei lebendigem Leibe durch die Fenster in den Hof warf, wo sie krepieren sollten, ist noch politisch unkorrekt. Auch das Reduzieren der Staatsalimente auf indisches Niveau wird den verwöhnten Doofmichel noch beunruhigen. Dabei haben Weltenlenker und Kapitalismus dem dortigen öffentlichen Sterben auf der Straße und ebenso den dortigen öffentlichen Leichenverbrennungen am Fluß jahrhundertelang teilnahmslos zugesehen. Erst jetzt, wo unsere Besatzungsmedien händeringend derartige Bilder, leider immer noch ohne Leichenberge, für die Impfpropaganda brauchen, erinnert man sich an den archaischen indischen Totenkult.

    Somit bleiben nur ein Krieg, eine Natur-Katastrophe oder ein Seuchen-Notstand als Aufhänger für diktatorische Maßnahmen möglich. Dabei kommt ein Seuchen-Notstand in einem inzwischen naturwissenschaftlich völlig unterbelichteten Volk, wie dem Deutschen, eine zentrale Bedeutung zu. Noch dazu, weil es in generationenlanger Umerziehung gelungen ist, dem Deutschen jedes religiöse Restempfinden aus der Seele zu prügeln.

    Das Ausrufen eines Seuchen-Notstandes ist einfach genial: Jeder hat Angst, Keiner kennt sich aus und keiner kann sich schützen. Vor dem Gesetz, äh der Seuche sind alle gleich. Es gibt keine Rassen, Religionen, Soldaten, Beamte, Polizisten, Akademiker, Reiche, Dumme, Dicke, Arme, Alte, Schwule, Infizierte und Nichtinfizierte. Alle müssen geimpft werden, wenn sie länger am leben bleiben wollen. Hinzu kommt, daß teure Kriege und Naturkatastrophen enden. Dagegen lassen sich Seuchen in jeder Hinsicht dosieren und endlos in die Länge ziehen!

    Ich resümiere: Das Auftreten von industriell gefertigten Verhütungsmitteln öffnete die Büchse der Pandora bezüglich der medizinischen „Stallhaltung“ von allen Menschen! Etwas anderes als „Menschliche Stallhaltung“ im Sinne eines Agroengineering sind die aktuell staatlich verordneten Seuchenmaßnamen nämlich gar nicht: Kränkelnde und alte Viecher bleiben im Stall. Wenn es den Molkereien nutzt, dürfen Milchkühe raus. Damit der Fleischwert steigt, wird unnötige Bewegung allen Tieren verboten. Und stündlich kommt der Tierarzt und spritzt. Es kommen die Besamer samt Verhüter und Fötenräuber sowie die Animateure für Entspannungsmusik. Und noch nie ging es den Tieren so gut wie heute, sofern sie nicht im Juden- und Muselauftrag geschächtet werden!

    PS Ich erinnere an den Unterschied der Euthanasie bei den Nazis und Bill Gates: Bei den Nazis entschieden die „Buckelige Verwandtschaft“ und zusätzlich 5 Euthanasieärzte. Bei Bill Gates entscheidet ein einfaches Holzstäbchen. Wo ist da der Unterschied zum Negerkral?

  2. Waffenstudent sagt: 10. Mai 2021 um 20:02
    „Bei den Nazis entschieden die „Buckelige Verwandtschaft“ und zusätzlich 5 Euthanasieärzte.“ – Echt? War das so? Ist mir ja völlig neu. Mußte die „buckelige Verwandtschaft“ ihr Einverständnis geben?
    Kannst du das irgendwie belegen? Wirft ja ein völlig neues Licht auf die Angelegenheit!

    vitzli – weißt du, ob das in Holland heute auch so ist?

  3. packi

    ich habe das nicht weiter verfolgt. auf den weltartikel aus 2004 habe ich mich etwa 12 jahre später erst bezogen, ich fand das zufällig im zusammenhang mit recherchen zu t4. aber dieser c+ (als angeblicher pflegeinsider) hat ja bestätigt, daß das heute anscheinend noch „schlimmer“ geworden ist.

    das gesetz als solches scheint aber noch zu existieren. eine ärztin wurde kürzlich vom vorwurf des mordes (!) freigesprochen, weil die verstorbene ihr einverständnis gab.

    für mich ist das thema als solches nicht so spannend. es gibt wohl immer eine gewisse anzahl menschen, die als schwerstbehinderte auf gnade hoffen und andere, die die grenze zwischen gnade und morden überschreiten. eine befriedigende lösung in dem bereich gibt es wohl nicht.

    ps: das mit den 5 ärzten und verwandtschaftseinverständnis wäre mir auch neu, ich bin da aber auch kein fachexperte. ich kann mir aber vorstellen, daß die verwandten befragt wurden. bevor heute in der brd die maschinen abgestellt werden, werden wohl auch die verwandten gehört.

  4. c/o packistaner

    Ein Oberstudienrat im Kirchendienst, einst 16-jährig freiwillig zu Döntz gemeldet, bestätigte anno 1954 immer wieder im Religionsunterricht daß zur Euthanasiefreigabe ein schriftliches Einverständnis des gesetzlichen Vormundes und das von 5 unabhängigen Ärzten vorliegen mußte!

    In der Nachkriegszeit wußte das noch jeder Doofmichel. Da lebten auch noch genügend Zeitzeugen. Vor allem lebten da noch Tausende von Behinderten, auch Schwerstbehinderten, welche von ihrer „Buckeligen Verwandtschaft“ in wahrhaft empfundener Nächstenliebe vor dem Euthanasieren geschützt wurden. Damals gab es auch in öffentlichen Bibliotheken Fachbücher zum Thema. Ein Schmöker behandelte ausführlich den diesbezüglichen Schriftverkehr zwischen dem SS-Reichsheini und dem Leiter der Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel. Bei meinen Besuchen in „Scheuern-Lahn“ und anderen Pflegeanstalten wurden die Regularien der NS-Euthanasie immer bestätigt. „Euthanasie ist ein Versagen der Christenheit“, hieß es. Dabei traf ich genügend Schwerstbehinderte, welche den Krieg unbeschadet überlebt hatten.

    Im „Deutschen Kulturraum“, ganz besonders bei den Nazis wurde doch alles in mindestens dreifacher Ausführung schriftlich festgehalten. Es gab sogar ein Schießbüchlein, in dem der Schütze genau Buch führen mußte über erhaltene Patronen und verschossene Patronen sowie zurück gegebene Patronen. Und dabei war jeder Vorgang mit einem Datum versehen.

    Verbrechen, begangen von Deutschen, sind in Überzahl dokumentiert, bis, ja bis auf die so wichtigen Euthanasiedokumente, gut lesbar im „Original“. Aktuell findet man nur unleserliche Schriftstücke, die keinerlei Aussagekraft haben. Man muß aber davon ausgehen, daß zu jeder Euthanasierung ein ganz dicker Aktenordner existiert! Wo bitte sind diese Ordner?

    Der Nürnberger Ärzteprozess fand vom 9. Dezember 1946 bis zum 20. August 1947 statt und da lagen die Ordner als Beweisstück vor! Der bürokratische Aufwand für eine NS-Euthanasierung war mindestens so groß wie der für eine BRD-Entmündigung. Wer die Quellen der Wahrheit zum Thema sucht, der suche zumindest den Totenschein und die Anstalt in der der Tod stattfand, samt Totenbuch und den Ärzten, welche den Tod begleiteten. Aber erst das Dokument für die Freigabe zu Euthanasie, bringt die ganze Wahrheit ans Licht.

  5. PS Es muß natürlich 1964 heißen!!! — Ich bitte um Entschuldigung!!! — Ich war Schüler am Gymnasium

  6. Hmmm – ich kann mich zumindest an einen Artikel von Püschel erinnern, in dem er aufzeigte, daß eine Abtreibung die eine Prostituierte vom Gefangenen-Bordell in Auschwitz ( allein dessen Existenz wäre eine Absurdität aus sicht der heutigen Geschichtsschreibung) vornehmen lassen wollte, einen ausführlichen Schriftverkehr zur Genehmigung bis in höchste berliner Kreise erforderte.
    Das paßt zumindest gut zu deiner Darstellung.

    Püschels Seite war hochinteressant. Was der alles für Fakten aufzeigte … Mußte deshalb ja auch abgeschaltet werden.
    Mit dem Prozeß gegen ihn und seinem Freispruch, hat sich die BRD Justiz ja auch mehr als blamiert.
    In diesem Prozeß hat man übrigens zugegeben, daß die Schrumpfköpfe, Lampenschirme, Judenseife usw. Lügen waren.

  7. ich habe etwas interessantes zum thema eugenik und zwangssterilisierung gefunden.

    Der große Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte band 1, seite 388 ff

    auch hier gilt wieder: der vergleich mit anderen relativiert.

    band 1-3 (von 5) kann man für lau im netz runterladen. link habe ich gerade keinen, ist aber mit etwas mühe auffindbar.

    ich hoffe, ich habe alles vollständig kopiert, das gestaltete sich etwas schwierig.

    scheiße, ich geb auf. da fehlen immer wieder große teile. aber man den text ja im original finden, wen´s interessiert.

    ———————————————————————————

    Eugenik – lange vor Hitler: »Wir haben das Problem des Negers«

    E
    ine gängige zeithistorische These unterstellt, Eugenik (gr. »Verbesserung des NachwuchsesAufnordunginfiziertphänotypischEntar- tungMuskeljudenrassistischnordische RasseAmerican Bree- ders Association (ABA), die sich schon 1903 auf einer Vollversammlung dafür aussprach, die »Qualität des Blutes« der amerikanischen Bevölkerung aufmerksam zu beobachten und durch geeignete Maßnahmen zu heben: in erster Linie durch die »Austrockung des reißenden Stroms defekten und de- generierten Zellmaterials«, wie es in einem Bericht des ABA-eigenen Euge- nik-Komitees hieß.
    In den Folgejahren machte die ABA Nägel mit Köpfen. Ein Büro zur Erstellung von Stammbäumen und genetischen Dateien wurde ins Leben gerufen, das Eugenics Record Office (ERO), und im Jahre 1910 machten sich die ersten Befragertrupps auf den Weg in Gefängnisse, Krankenhäuser, Irren- anstalten, Waisenhäuser und Blindenheime. Zehntausende von Karteikarten wurden angelegt. Bald folgten die ersten gesetzgeberischen Maßnahmen. Bereits 1907 wurde im US-Bundesstaat Indiana ein Gesetz erlassen, das euge- nische Zwangssterilisationen erlaubte. 32 weitere Bundesstaaten folgten.
    Für die Vordenker der eugenischen Bewegung gab es sogar akademischen Lorbeer, als mehrere renommierte Universitäten Eugenik-Kurse in ihr Lehr- angebot aufnahmen. In Harvard, Princeton und Yale wurde ein Verfahren zum Messen intellektueller Fähigkeiten entwickelt, dem zufolge »70 bis 80 Prozent aller Schwarzen und Juden Trottel und Idioten« waren (BLACK).
    In den zwanziger Jahren hatte die eugenische Argumentation die Gerichte erreicht, die immer häufiger der Sterilisation vermeintlich Schwachsinniger zustimmten. Mehr als die Hälfte aller amerikanischen Bundesstaaten hatte bis dahin Gesetze erlassen, die eugenisch >unerwünschteEugenics Research Association (ERA) ins Leben gerufen worden, unter deren Dach ausgiebig über das wün- schenswerte genetische Profil der amerikanischen Bevölkerung nachgedacht wurde. Angesichts von Immigrantenströmen aus aller Herren Länder erblick- te man auch bei der ERA im nordischen Menschen eine Art rassischer Wun-
    390 Das Dritte Reich
    derdroge. Ein Standardwerk zum Thema (Madison GRANT, The Passing of the Great Race or the racial hasis of European history, 41923), das bereits 1916 mit Unter- stützung der ERA erschien, sah ihn durch die unkontrollierte Zuwanderung bedroht.
    Ein pikantes Detail: Noch bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges flos- sen Fördergelder aus dem Hause ROCKEFELLER an das Berliner Kaiser-Wil- helm-Institut für Anthropologie und an andere Forschungseinrichtungen des Dritten Reiches. Mehr noch: Das Fachblatt der US-Eugeniker, die Eugenical News, lobte die antisemitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten noch während des Krieges.
    Natürlich beobachtete das Dritte Reich, nachdem in Deutschland 1933 die Nationalsozialisten an die Macht gelangt waren, verstärkt die Bemühun- gen der amerikanischen Eugenik-Institutionen mit Aufmerksamkeit, und ein Modellgesetz zur Sterilisation von Geisteskranken, das ERO-Superintendent LAUGHLIN formuliert hatte, brauchte nach 1933 nur ins Deutsche übersetzt zu werden. Als die Nationalsozialisten ihr Gesetz zur Verhinderung erbkranken Nachwuchses 1933 erließen, stand LAUGHLINS Text dabei Pate. Die Universität Heidelberg verlieh ihm im Jahre 1936 einen Ehrendoktortitel.
    1945 war es in Deutschland mit der Eugenik wieder vorbei – nicht so in den USA. Dort wurden, fand Buchautor Edwin BLACK heraus, im Laufe der folgenden Jahrzehnte nicht weniger als 60 000 Menschen zwangssterilisiert, weitere Zehntausende wurden in >Kolonien< interniert und in Heilanstalten abgeschoben. Und noch in den siebziger Jahren wurde Hunderten von In- dianerinnen zwangsweise die Gebärmutter entfernt – unter anderem im Rah- men eines Lernprogramms für angehende Gynäkologen.
    Fazit: Eugenik ist anscheinend weder ein Verbrechen noch auf das Dritte Reich beschränkt. Der einzige Unterschied ist, daß deutsche Eugeniker den Krieg verloren haben, amerikanische nicht. Die Geschichte schreibt immer der Sieger. Karl Richter
    Weiterführende Literatur zur frühen Eugenik:
    S. J. HOLMES, A Bibliograph) of Eugenics, University of California Press, Berkeley 1924,
    enthält mehr als 10000 Titel. Ders., The Trend of the Race, New York 1921. W. E. CASTLE, Genetics and Eugenics, Cambridge, Mass., 31922. H. H. NEWMAN, Evolution, Genetics and Eugenics, Chicago 21925.
    G. VON HOFFMANN, Die Rassenhygiene in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, München 1913.
    J. DENIKER, Les races de la terre, Paris 21926.
    K. SALLER, Erblichkeitslehre und Eugenik, Springer, Berlin 1932.
    Erwin BAUER, Eugen FISCHER, Fritz LENZ, Menschliche Erblehre, J. F. Lehmanns, Mün- chen 41936.
    Fritz LENZ, Menschliche Auslese und Rassenhygiene, J. F. Lehmanns, München 41932.

  8. Wir könnten uns noch Briefe schreiben, wir werden uns leider nicht mehr sehn
    Wobei der Aufwand sich in erträglichen Grenzen bewegen würde. Meine Kleine aus Mainz, die sich periodisch nach dem Wohlbefinden ihres großen Cousins erkundigte, meldet sich nicht mehr. Sie ist in die Jahre gekommen, wie auch die Cousinen in der Schweiz und in Schweden. Meine Bekannten in Belgien, Holland, Frankreich und Spanien werden das Zeitliche gesegnet haben. Meine Waffenbrüder im Geiste, Elsaray aus dem Libanon, Serge aus Armenien und Aleksander aus Kasachstan sind seit Jahren verstummt. Ich werde auch die Zusammenkünfte im Casino der Fremdenlegion in Armiens vermissen, wie die Feiern im britischen Casino in Celle oder auf dem Minensucher in Vegesack.
    Ich könnte noch Briefe schreiben, aber wozu? Einen Brief könnte ich schreiben an meinen liebsten libanesischen Cafehaus-Besitzer . Ich könnte schreiben “ Lieber Erdal, ich bedanke mich für Deine Gastfreundschaft und Deine Aufmerksamkeit. Du und Deine ganze Verwandschaft haben mich immer als Freund behandelt, nicht als zahlenden Gast. Ihr habt mir den Respekt erwiesen, der unserer Gesellschaft fremd ist . Der einem Vater und Ehemann und Diener des Volkes gebühren sollte, aber eben nicht im eigenen Land.
    Du hast mich behandelt wie einen Patriarchen Deiner eigenen Sippe . Respektvoll , freundlich, aufmerksam , aber nicht aufdringlich. Dabei warst Du noch deutlicher in Anwesenheit meiner Familie, woraus aber mein Schwiegersohn wenig gelernt hat.
    Du warst es, der die kellnernden Nichten ermahnt hat, keine großzügigen Trinkgelder anzunehmen; weil sich das unter Freunden nicht gehört. Wir werden uns vermutlich nicht mehr sehen, mindestens so lange, wie Testpflicht und Registrierung bestehen. Wir waren uns einig, dass Django keine Pflichten akzeptieren kann. So wenig, wie Attila oder der Kalif von Bagdad. Sollte Dir aber eine akzeptable Lösung einfallen, lass es mich wissen. Nicht in einem Brief, sondern über den üblichen Flurfunk. Deine Cousins sind ja in meiner Nähe.
    NS
    Ich will Deinen Respekt nicht verlieren, indem ich mich den Anordnungen der Eunuchen beuge!

  9. hotspot stuhlt sich ja beherzt beim Volkslehrer aus und überdies hin und wieder bei der NSU-Aufklärung – derlei obige Spezialitäten dürften ihn mit etwas Glück erneut zu uns locken. 🥽🧻🚽

  10. vitzli sagt: 12. Mai 2021 um 3:04
    Nicht nur in den VSA, sondern zB. auch in Kanada und Australien wurde die indigene Bevölkerung bis in die 70er Jahre hinein fleissig zwangssterilisiert.

  11. In Schweden wurden „Mongölchen“ bis in die Mitte der 1960-er grundsätzlich zwangssterilisiert. Sterilisiert wurden die Kinder im Grundschulalter, und kein Erziehungsberechtigter konnte etwas dagegen unternehmen. — Aber die pöhsen Nazis, ich weiß!

    Und im Apardheitsstaat der Süd-Afrikanischen-Union wurden bis in die 1970-er jeder jüngeren „Schwarzen Perle“, die den Operationssaal erreichte, die Eierstöcke wegoperiert. Damals hat sich niemand in der BRD darüber „Das Maul zerrissen!“

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