Ein paar Herzl-Takte über Demokratie.

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Das Labyrinth nach Jerusalem?

*

Herr Herzl macht sich Gedanken über die beste Regierungsform im Judenstaat:

Ich halte die demokratische Monarchie und die
aristokratische Republik für die feinsten Formen
des Staates. Staats form und Regierungsprinzip
müssen in einem ausgleichen den Gegensatz zu –
einander stehen. Ich bin ein überzeugter Freund
monarchistischer Einrichtungen, weil sie eine be –
ständige Politik ermöglichen und das mit der Staats –
erhaltung verknüpfte Interesse einer geschichtlich
berühmten, zum Herrschen geborenen und erzoge –
nen Familie vorstellen. Unsere Geschichte ist
jedoch so lange unterbrochen gewesen, daß wir an
die Einrichtung nicht mehr anknüpfen können.
Der bloße Versuch unterläge dem Fluche der
Lächerlichkeit.
Die Demokratie ohne das nützliche Gegen –
gewicht eines Monarchen ist maßlos in der An –
erkennung und in der Verurteilung, führt zu
Parlamentsgeschwätz und zur häßlichen Kategorie
der Berufspolitiker. Auch sind die jetzigen Völker
nicht geeignet für die unbeschränkte Demokratie,
und ich glaube, sie werden zukünftig immer weniger dazu geeignet sein. Die reine Demokratie setzt
nämlich sehr einfache Sitten voraus, und unsere
Sitten werden mit dem Verkehr und mit der Kul –
tur immer komplizierter.

Herzl, Der Judenstaat – Seite 118

https://ia801205.us.archive.org/18/items/HerzlDerJudenstaat/Herzl-der-Judenstaat.pdf

Frühe Gedanken 1920. Eine sehr lohnenswerte Lektüre. Man ist ruckzuck durch! Herzl erkennt unheimlich früh und zutreffend, warum Juden keine Bauern werden sollten und erklärt schon damals, daß gegen die finanzielle Macht der Juden kein Ankommen ist.

Ein paar Jahre später haben sie ihren Staat (auf geraubtem fremden Boden). Aber wegen dem bösen Adi sagt die „Weltgemeinschaft“ nix. Sehr abwegig ist es nicht, daß (((sie))) den Adi als „Schuhlöffel“ zunächst gefördert und anschließend planmäßig vernichtet haben. Natürlich mit dem ganz großem Brimborium.

Und nun werden wir Deutschen in der Folgephase geschichtlich  und recht geschickt endgültig abgewickelt. Wegen des ganz großen Brimboriums wehrt sich niemand mehr. Sie haben uns einfach wie Käfer auf den Rücken gelegt.

Dazu ein passendes Zitat von Herzl:

Ferner kann gesagt werden, daß wir nicht neue
Unterschiede zwischen die Menschen bringen
sollten; keine neuen Grenzen errichten, lieber
die alten verschwinden machen. — Ich meine, das
sind liebenswerte Schwärmer, die so denken; aber
der Staub ihrer Knochen wird schon spurlos
zerblasen sein, wenn die Vaterlandsidee noch
immer blühen wird. Die allgemeine Verbrüderung
ist nicht ein mal ein schöner Traum. Der Feind
ist nötig für die höchsten Anstrengungen der
Persönlichkeit

ebenda, Seite 132

PS: Kleiner Themenwechsel für Insider: Daß ich mit der geschätzten Zahl „Die 40“ nicht völlig falsch liege zeigt mir ein kleines Schaubild aus der kabbalistischen Ordnung, lol:

Opera Momentaufnahme 87uuhh.png

Im oberen Dreieck sind genau 40 „Mächte“ enthalten. Natürlich war meine Ableitung in „ABOUT“ eine andere und schon rein organisationstechnisch begründet. Aber witzig ist das schon.

*

13 Gedanken zu “Ein paar Herzl-Takte über Demokratie.

  1. Warum Eva wirklich aus dem Paradies vertrieben wurde
    Bekanntlich war Adam der erste Mensch und Lilith war seine Gefährtin. Lilith war eine Dämonin und zusammen zeugten sie viele Nachkommen. Sie hatte noch keinen Vorstellung von Ackerbau und Viehzucht und lebten mit den Tieren und wie diese- für den Tag . Das erbarmte die Götter und sie isolierten einen Adam und eine Eva aus diesem Geschlecht und verbrachten sie ein Paradies ( umzäunter Garten). Dort sollten sie menschliches Verhalten entwickeln und Ordnung und ihren Verstand. Zahlreiche Engel gingen ihnen zur Hand, überwachten die Wasserquelle, kehrten die Wege und pflegten die Obstbäume. Sie unterrichteten sie in allerlei Künsten, Handwerk und Gartenbau und auch in Sauberkeit und Ordnung. Biblischen Quellen zufolge auch in Medizin und Kampfkünsten; was aber wohl orientalischem Erzählergeist entsprungen ist. Eva jedenfalls begann sich bald zu langweiligen, die Effektivität der Engel machte jede Selbstverwirklichung zunichte.
    (1) “ Ich will nicht, dass du dich wohlfühlst “ sagte sie zu Adam “ ich will, dass du Panik kriegst, das mit den Engeln und dem Paradies kann auf Dauer nicht gut gehen!“ Tatsächlich widerte sie das langweilige Leben an, viel lieber wäre sie shoppen gegangen oder ins TanzCafe. Und außerdem fühlte sie sich von den anwesenden Engeln wegen ihrer Nacktheit belästigt. Auch das ewig glattrasierte Anlitz ihres langweiligen Adam war ihr zuwider und träumte nachts von zotteligen Bären. Und da sich am Körper erste Fettpölsterchen abzeichneten, wünschte sie eine Ganzkörperbedeckung. Einmal, beim Weggang der Engel, erhaschte sie einen Blick auf die Wildnis draußen und sah die bunte Vielfalt der braunen und schwarzen Legionen, die eine endlose Steppe bevölkerten. Wo stolze Bärtige und stolze Rabenvögel und stolze schmutzige Bälger umherstolzierten, obwohl sie nichts besaßen, nichts taten und auch sonst nichts im Sinn hatten.
    Immerhin war Stolz etwas, was auch Eva nicht besaß, wie auch sonst nichts.
    ( 2) Angewidert von sich selbst stellte sie fest “ Wir leben ja im Paradies wie im Paradies“ und was sollte daran erstrebenswert sein?
    Die Götter- des ewigen Undanks erzürnt- bürgerten endlich Eva samt Adam aus und wiesen sie an, die Steppe urbar zu machen und sich die Dämonen untertan zu machen. Dann schlossen sie das Paradies – Wiedereröffnung ausgeschlossen- und zogen auf ihren Alterssitz nach Sri Lanka.
    Von nun an bohrte Adam – nicht Eva- die Wasserstellen, befestigte und fegte die Wege, zähmte die Flüsse und vertrieb die kackenden und saufenden Tiere, kultivierte das Land und pflanzte die Obstbäume. Und zuletzt schuf er Boote und Fahrzeuge und Häuser und Theater und Frauenparkplätze und Geburtskliniken und warme Scheißhäuser. Adam war nun der Engel und seine Fürsorge ging weit über die der Götter hinaus. “ Mein Engel“ sagte manche junge Eva, wenn der Erwählte das erste eigene Häuschen präsentiert, das Brautkleid bezahlt und ein schnuckeliges Auto vor die Tür stellt. “ Der alte Sack“ verpestet die Umwelt, schädigt das Klima und zerstört unsere Zukunft ; kriegt er dafür später zu hören. Eva, Gerda und Greta = wir hätten überhaupt keine Umweltbelastung, wenn wir nicht eure paradiesischen Träume erfüllen müßten. Wenn wir nicht eure Mobilität, eure Fernreise-Wünsche und eure andauernden Wünsche nach Veränderung erfüllen müßten. Wenn ihr im Paradies das Maul gehalten hättet.
    NS
    (1) Originalton einer Greta ( Größt einfältiger Tussi Arsch)
    (2) Originalton einer Gerda ( Großer einfältiger riesen dämlicher Arsch)
    PS
    Wenn es euch im Paradies der Alten Säcke nicht gefällt, warum geht ihr nicht zu den Dämonen?

  2. Vitz, ich dachte das wären Rabenvögel, die ich vorhin an der Haltestelle sah. Obwohl, so wie sie gingen, können es auch Pinguine gewesen sein.

  3. Frei, das nennt sich Spiel der Könige= dabei werden nacheinander der Bauer, der Harlekin, der Magier und der Held ins Spiel gebracht. Der Harlekin schlägt den Bauern, der Magier den Harlekin und am Ende siegt immer der Held. Ach, ich vergaß den Joker , der jede Spielfigur ersetzen kann.
    Aber am Ende gewinnt der mit den vielen Raketenrohren. Die Könige machen das, damit die Zuschauer nicht auf andere dumme Gedanken kommen und um ein bißchen Spaß zu haben. Im Theater fragst Du doch auch nicht, warum die spielen, was die spielen. Ich sehe Putin meist positiv, bin mir aber klar darüber, das der keinen Gedanken daran verschwendet, ob seine Handlungen für uns bedeutsam sind. Einfach gesagt, wir gehen ihm am Arm vorbei.

  4. Vitz , der Adi war den Ideen von Herzl sehr zugetan, einige seiner Redewendungen hat er wörtlich in seinen Reden wiedergegeben. Er wollte dem Herzl helfen, die Juden in fernen Landen zusammenzuführen. Dort hätte sie völlig ungestört ihren Götzen nachjagen können. Den Götzen stehen an der Spitze der kabbalistischen Pyramide. Es gibt keinen Gott Isch Ha’Elohim, der Götze heißt Ha’Shem-ist aber nicht gemeint ( der Name ist verboten), und Elohim ist die Gesamtzahl der Götter. El bedeutet Er, im Sinne von einzigartig , Elo bedeutet Zahl/ Mehrzahl; Elohim bedeutet eine Zahl Einzigartiger im Himmel. Auch Jahwe ist kein Name, sondern bedeutet = Er ist ! Diese Bezeichnung ist eine Transliteration des drawidischen Jihwa, eines Dämonen südindischer Volksstämme.
    PS
    Die Nachkommen der Drawiden wichen vor den Ariern zwischen 3.000 und 2.500 v.C. nach dem heutigen Sri Lanka. Dort nennen sie sich Tamilen und reklamieren die Insel für sich.

  5. Putin ist mir am Arsch lieber als Weber im Gesicht. Was für eine widerliche Type,ob Juncker oder Weber,beides nicht auszuhalten. Was sind das nur für Bastarde, die den Schwachsinn verzapfen, durch eine zusätzliche direkte Pipeline würde unsere Abhängigkeit von Russland steigen, Das Gegenteil ist der Fall, unsere Abhängigkeit vom guten Willen (gibts den?) Polens und der Ukraine sinkt deutlich. Wieso sollen wir die auf Dauer subventionieren? Überhaupt geht mir das ganze Gekungel mit der Ukraine auf den Sack. Die hat in EU und Nato nix zu suchen. Soll lieber eine Mittlerrolle zw. West und Ost einnehmen, Freundschaft mit beiden Seiten, was auch für uns Deutsche erstrebenswert wäre. Was böte das grosse Russland für Chancen, wenn wir nicht immer nach der Pfeife der Hiroshima und Nagasakimörder tanzen würden. Alle haben so wie wir irgendwie Dreck am Stecken, deswegen ist unsere einseitige Ausrichtung idiotisch. Weber soll das Maul halten, ich bin das ganze Gezerre und seine Wirkung auf den Aktienkurs von Gasprom leid. Was ist nur aus der CSU seit Strauss geworden, ein armseliger Wurmfortsatz des Berliner Gruselkabinetts.

  6. frank 2302

    ja, man lernt immer dazu.ich war zunächst auch sehr überrascht, als ich vor ca. einem jahr las, daß adi den zionisten gegenüber sehr aufgeschlossen war. was natürlich bei genauerer betrachtung nicht verwunderlich ist.

    es ist phantastisch, was man zu seiner erbauung alles lernen kann.

  7. Danzig: Eine liberale Enklave im konservativen Polen
    Aufrufe 12

    Aufstrebender Nationalismus und einwanderungskritische Kräfte halten die Europäische Union in Atem. Hinzu kommt die Sorge vor einer Schwächung der Rechtsstaatlichkeit unter den osteuropäischen Mitgliedern.

    Doch der polnische Ministerpräsident bleibt standfest. „Bitte belehren Sie uns nicht“, erklärt Mateusz Morawiecki vor dem Europaparlament. „Wir wissen genau, wie wir unsere Institutionen führen müssen.“

    Die Spaltungen in Polen gehen tief, auch um Bürgerrechte. Es ist ein konservatives Land, in dem die katholische Kirche nach wie vor großen Einfluss ausübt.

    Die Hafenstadt Danzig gilt als „liberale Enklave“ des Landes. Pawel Adamowicz war über 20 Jahre lang Bürgermeister der Stadt – und hat mit seiner Politik dieses Bild maßgeblich geprägt. Er stärkte unter anderem Migranten und die LGBT-Gemeinschaft. Dafür wurde er von vielen gefeiert, machte sich für manche aber zur Hassfigur.

    Im Januar wurde er bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Danzig durch eine Messerattacke getötet.

    Euronews-Reporter Damon Embling hat sich in Danzig umgesehen.

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