Über den Ursprung der Religion

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Ich muß vorausschicken, daß ich keine Ahnung habe, stelle mir das aber in Kenntnis der menschlichen Natur so vor:

Am Anfang der Geschichte bildeten sich Stämme, deren Anführer die Kräftigsten waren. Denn die wussten sich am meisten Respekt – auch im Kampf mit anderen Stämmen – zu verschaffen.

Daneben gab es aber auch Intelligentere im Stamm, die weniger Muskelkraft aufweisen konnten. Als Yang im Stamm waren sie als Korrelat zu dem Muskel-Ying von Bedeutung, quasi als inoffizielle Opposition.

Das Machtmittel für den muskelschwachen Yang waren die Götter, die er als Medizinmann in jedem Donnerschlag zu lesen und zu deuten wusste. Sicher hatten die Götter, von denen es damals sehr viele dank der vielen Stämme und Medizinmänner gab, einiges am Muskelying auszusetzen. Und konnten den Starken auch beeindrucken. (Diese „intelligente“ Figur – hier verschlagen -wurde übrigens im Asterix-Band  „Der Seher“ sehr gut dargestellt).

So wurde eine Machtkonzentration vermieden und  Gleichgewicht  durch und zwischen Ying und Yang hergestellt.

Interessant wäre es nun, zu sehen, wie das Christentum entstand.

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55 Gedanken zu “Über den Ursprung der Religion

  1. Hinleitung zum rechten Glauben: Das Mediensortiment, das Sie als Buchhändler in Deutschland haben sollten, wenn Ihnen Ihr Laden lieb ist.

    Buchhandlung + Sortiment + Farbanschlag = Antifa-sicher

    -http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201902/20190205_Buchhandlung_Sortiment_Farbanschlag_Antifa_sicher.jpg

  2. OT.
    Die Frau, vor der man eine Armlänge Abstand halten soll, der Kölner OB- Tamp..äh Bürgermeister*InnenX Reker, will mehr Flüchtl…äh Geflohene aufnehmen.

    Die Nachricht ist für´n Locus…ich meine natürlich von Focus

    https://www.focus.de/politik/deutschland/streit-um-verteilung-staedte-wollen-mittelmeerfluechtlinge-aufnehmen-deshalb-ignoriert-merkel-ihr-angebot_id_10288384.html

    Ich verschreibe mich heute besonders oft. Tut mir leid, grins

  3. Zur Diskussion:

    Wie Paulus die Lehre des Jesus verfälschte

    „Alles befand sich noch in der Aufbauzeit, als Saulus, später Paulus genannt, hinzu kam. Mit Paulus begann jedoch die Verfälschung der Lehre von Jesus und der allmähliche Aufbau einer kirchlich institutionellen Struktur. Während die Apostel noch von Jesus von Nazareth direkt belehrt und geschult wurden, kannte Paulus Jesus nicht. Ist Jesus bei Paulus demnach nur eine „metaphysische Figur, der man alles unterschieben konnte“, wie es der Philosoph Friedrich Nietzsche (1844-1900) einmal kommentierte? Paulus von Tarsus zeigte zumindest kein nachweisliches Interesse am Leben des Jesus von Nazareth, an dem er sich wie an einem Vorbild hätte orientieren können, sondern berief sich in erster Linie auf seine Vision, in welcher ihm Christus aus der geistigen Welt erschienen ist. Doch eine Vision macht noch keinen neuen Menschen.“

    https://www.theologe.de/theologe5.htm

    Z

  4. zu gucker 2313

    bei wikidoof zu paulus fand ich:

    Durch die stellvertretende Erfüllung der Tora durch Jesus Christus, den Sohn Gottes, fand Paulus die Rechtfertigung des Menschen und seine Versöhnung mit Gott aus Gnade begründet.

    das ist doch krass: jesus erfüllt die tora. was soll das denn heißen?

    tatsächlich kannte paulus jesus nicht, da nach dessen tod geboren. ich dachte bisher immer, das sei ein jünger.

  5. zu gucker 2313

    Seit der Aufklärung sehen viele Historiker in Paulus den eigentlichen Gründer des Christentums als eigenständiger Religion.

    so wiki.

    der scheint als (ex-?) jude viel gefingert zu haben, angeblich ohne große rücksicht auf jesus´ lehre. vermutlich muss man sich mehr mit ihm und seinem wirken befassen. warum war der so, wie er war?

  6. paulus war als pharisäer und inhaber der rechte römischer bürger sehr religiös geprägt und privilegiert. (siehe wiki). gelernt hat er toralehrer und zeltmacher.

    seine strikte jüdische religiosität geht u.a. auch aus folgendem hervor:

    Paulus vertrat bis zu seiner Bekehrung den Pharisäismus, der verlangte, dass auch Proselyten (zum Judentum übergetretene Nichtjuden) zu beschneiden seien (vgl. Apg 15,5 EU). Er verstand sich als „Eiferer für das Gesetz“ (Gal 1,14 EU), der dessen Vorschriften auch gegenüber Mitjuden vorbildlich erfüllt habe (Phil 3,6 EU). In diesem Streben wurde er ein erbitterter Gegner der hellenistischen Judenchristen, die in der jüdischen Diaspora missionierten und dabei neugetauften Heidenchristen die Befolgung der Tora erleichterten, indem sie auf deren Beschneidung verzichteten.

    wiki

    daraus folgt, egal, was der paule gemacht hat, es war mit sicherheit stark jüdisch geprägt.

    interessant auch zu seinem namen, weil wir es hier schon oft mit den gewechselten namen der unsichtbaren hatten:

    Saulus wechselte seinen Namen also nicht wegen seiner Bekehrung und Taufe zum christlichen Glauben, wie es eine verbreitete Meinung (vgl. Apg 13,9 EU) und die bekannte Redewendung vom Saulus zum Paulus nahelegen. Juden wählten im fremden Lebensumfeld und in der Diaspora häufig einen zweiten Namen, der für Außenstehende sogleich verständlich war und möglichst ähnlich wie ihr ursprünglicher Name klang.[11] Dass Paulus diesen Brauch übernahm, kann vielleicht als Hinweis darauf gesehen werden, dass er sich als römischer Bürger sicher zu bewegen wusste

    phantasie hatten (((sie))) schon immer:

    Die Apostelgeschichte schildert die Berufung des Paulus (Apg 9,1–18 EU), das „Damaskuserlebnis“, als Bekehrung des Christenverfolgers. Paulus hört auf dem Weg nach Damaskus – von einem himmlischen Licht umstrahlt – die Stimme Jesu, der ihn fragt, warum er ihn verfolge. Er verliert daraufhin sein Sehvermögen, wird nach Damaskus geführt, dort von seiner Blindheit geheilt und lässt sich taufen. Paulus selbst zeichnet das Erlebnis in einer biographischen Notiz in Gal 1,15–16 EU nicht als Bekehrungserlebnis, sondern betont die Offenbarungs- und Berufungserfahrung.[21]

    klingt nach gebrüder grimm und klausimausi.

    als zeltmacher (neben dem gelernten toralehrer) war der viel auf reisen. es liegt nahe, daß paule sich neben seinem handwerk ein ordentliches zubrot als „wanderprediger“ verdient hat und bei den zuhörern kassiert hat. ähnlich den predigern heute in den usa. als prediger des judentums hingegen hätte er vermutlich nix verdient, nehme ich mal an. die ortsansässigen hatten ja ihre örtlichen rabbis als ansprechpartner.

  7. vitzli – jetzt kommst du der Sache schon näher. Erinnert irgendwie, wenn auch nur entfernt und längst nicht so radikal, an Robespierre und Danton oder Lenin und Trotzki oder Berija und Stalin oder Castro und Che Guevara usw.
    Immer die gleiche Kacke ….

  8. packi,

    klar. DAS ist immer daselbe.

    wir hatten es doch schon, daß päpste und die organisation etc durchaus auch von unsichtbaren durchsetzt sind oder sein könnten. ob das so ist und wie das funktioniert und wie die historie dazu ist, DAS ist eigentlich der gegenstand meines interesses. um das zu verstehen, muss man halt am besten ganz am anfang beginnen. und da habe ich jetzt in kurzer zeit eigentlich schon interessante anknüpfungspunkte gefunden.

    das gehört immer noch zu dem thema: wie machen (((sie))) es?

    im grunde läuft es auf die frage hinaus: haben (((sie))) den mächtigen christenladen auch im griff und wie ist das gegebenenfalls zu erklären.

  9. Vitz

    im grunde läuft es auf die frage hinaus: haben (((sie))) den mächtigen christenladen auch im griff und wie ist das gegebenenfalls zu erklären.

    ++

    Klar, haben (((sie))), sonst würden der jesuitische Oberpfaffe & Konsorten sich GEGEN die Flutung massiv wehren. Wobei die Evangelen nicht besser sind als die Katholen.

    Es heißt ja auch, daß der deutsche Oberpfaffe dem Jesuiten weichen mußte, d. h., daß er zurücktreten MUSSTE ! Was noch nie passierte.
    Und es heißt auch, daß der Jesuiten-Verein eine überaus große Macht im Weltgeschehen ausübt.

    ++

    Interessanter Artikel über Jesuiten im Spiegel aus dem Jahr 1965

    Kriegsdienst für Gott
    „Der Eingang mag sein, wie er will; der Ausgang muß immer unser sein“
    (Ignatius von Loyola, Gründer und erster General des Jesuitenordens)

    ….“Blinden Gehorsam“ (Ignatius) schulden die Jesuiten aber nicht nur dem weißen, sondern auch ihrem eigenen, schwarzen Papst. Sie haben, wie Ignatius verlangte, in ihrem jeweiligen General „Christus gegenwärtig zu sehen und ihn, wie es sich gehört, ehrfürchtig zu lieben“.
    Dieser Gehorsam und ihre straffe Disziplin machen die Jesuiten zur mächtigsten Waffe der Kirche in jenem Kampf gegen den Atheismus, den Papst Paul Vl. befahl. Die „Gesellschaft Jesu“ ist größer als irgendein anderer katholischer Orden; in den letzten 50 Jahren hat sich die Zahl der Jesuiten verdoppelt, erst in jüngster Zeit ist die Zahl der Neuzugänge in einigen Ländern rückläufig. Zudem ist der SJ-Orden besser ausgebildet, beweglicher und einflußreicher als irgendeine andere katholische Formation.
    Von Juden und Freimaurern abgesehen, war aber auch zu allen Zeiten keine Gruppe so umstritten wie die „Societas Jesu“. Jesuiten, so urteilte der Erfolgsautor Egon Friedell („Kulturgeschichte der Neuzeit“), seien „;im vollsten Sinne des Wortes zu allem fähig“ und deshalb auch „die geschicktesten Mörder“. Und das Adjektiv „jesuitisch“ ist weithin im Sprachgebrauch gleichbedeutend mit „aalglatt, arglistig, spitzfindig“ (so Karl Peltzers Handbuch „Das treffende Wort“).
    Noch immer gilt der Jesuiten Macht als unermeßlich und ihr Geheimnis als unergründlich. Der landläufigen Vorstellung vom Jesuiten entsprechen Patres wie der Amerikaner Walter Ciszek, der 1940 in geheimer Mission als Pole „Wladimir Lypinski“, angeblich Witwer, Vater dreier Kinder und Holzarbeiter, in die Sowjet-Union eingeschleust und dort als Spion des Vatikans verhaftet wurde; wie der Frankfurter Adolf Rodewyk, der in kleinen Zirkeln die Technik der Austreibung von Teufeln aus Menschenleibern erläutert (SPIEGEL 26/1965); und wie der römische Sebastian Tromp, der hinter den vergitterten Fenstern des Heiligen Offiziums – der obersten Glaubensbehörde – sitzt und in den Büchern katholischer Gelehrter nach ketzerischen Thesen fahndet. Tromp: „Ich stelle die klare Aussage eines Papstes … höher als die Meinung von hundert modernen Theologen.“ (…)

    -http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46274668.html

  10. ebber 346

    klar, die jesuiten, von denen ich auch fast null ahnung habe, gehören auch auf den prüfstand. wenn man erst einmal die perspektive gewechselt hat, wird man wirklich neugierig, lol.

  11. DER_M0D sagt:
    8. Februar 2019 um 1:28

    „PACKi und Namedropping par excellence“ – nö, nur Verweis auf das Zusammen- bzw. Gegeneinanderspiel von Ideologen, pauschal auch Gründer gegen Verräter/Mißbraucher.

  12. Ebber sagt:
    8. Februar 2019 um 3:46
    „Es heißt ja auch, daß der deutsche Oberpfaffe dem Jesuiten weichen mußte, d. h., daß er zurücktreten MUSSTE ! Was noch nie passierte.“ – ja das war ein Jahrhundert- , wenn nicht gar Jahrtausendskandal, um den es merkwürdig still in den Medien war. Sehr merkwürdig.
    Seit dem kann man wohl davon ausgehen, daß die Amtskirche übernommen wurde. Die Jesuiten haben in der Historie schon immer eine sehr zwielichtige Rolle gespielt.
    Vielleicht ist die Prophezeihung, daß dies der letzte Papst sein wir, gar nicht sooo falsch?

  13. Was Gott getrennt hat, soll der Mensch nicht binden
    Und Gott schufen die Erde und den Himmel ( nicht den Himmel auf Erden!), er trennte das Land vom Wasser, er schuf Getier auf dem Land, im Wasser und in der Luft und er schuf den Menschen, der über alles wachen sollte. Nicht den tieftauchenden, geflügelten, vielarmigen Gorilla mit den telekinetischen Kräften.
    Und er verstieß sein ausgewähltes Volk und vertreute es über alle Völker; er verwirrte ihre Sprache und zerstörte ihre Werke.
    “ Der Herr sei mit dir“ ist angewandte Blasphemie; entweder ist er bei mir von Anfang bis in Ewigkeit oder hat sich getrennt. Einen Aufrechten wird das nicht stören, nur der Beschnittene kann ohne göttliche Gnade oder vergleichbare Wohltat nicht existieren.
    Und wenn ihm die göttliche Brüderschaft verweigert wird, wendet es sich an die menschliche. Deren Abwehr wird jetzt nicht mehr nur mit dem Einschlagen des Schädels beantwortet, die heutige Welt bietet viele Möglichkeiten.
    Die Bremer Sparkasse und der Senat lassen jetzt die neue Zentrale von Juden finanzieren.
    Eine heilige Allianz im ansonsten roten Bremen; die Investoren sind die Brüder Schapira aus Israel und der Architekt ist Libeskind. Die Schapiras haben auch schon die Kölner Moschee gebaut und befinden sich aktuell immer noch im Streit um gestiegene Baukosten.
    Vermutlich stecken sie auch hinter dem Berliner Flughafen, dem Stuttgarter Bahnhof und dem Bau der neuen Korvetten.
    Die Hebamme der Bundeswehr hat nämlich jetzt den Auftrag für 5 Korvetten an die Werften vergeben, die mehrheitlich Holländern gehören. Nicht an skandinavische, die diese zusammen mit Deutschland entwickelt haben. Schädel einschlagen war gestern, heute werden Schekel mit Euro gemästet. Der große böse Wolf frißt die Schäfchen nicht an Ort und Stelle, er baut überall Nahrungslager.
    Die Bahnlinie zwischen Groningen und Bremen wird jetzt von Deutschland finanziert ( von der Sparkassen-Zentrale, die von Juden errichtet wurde?), nachdem sie jahrelang als unnötig erachtet wurde. Auch jetzt ist sie für den Güterverkehr unwichtig, nur die Holländer werden schneller nach Deutschland reisen können und deutsche Touristen nach Holland. Um was zu tun? Mit gedrosselten E-Bikes über gelangweiltes Land zu fahren ?
    Mit dem Juden Macron wurde erst kürzlich die deutsch-französische Freundschaft ( Brüderschaft?) neu besiegelt. Und der wendet sich jetzt mit der EU gegen Deutschland. Die Betreibung der in Bau befindlichen Gas-Pipiline Nord Stream2 soll entflochten werden, sprich der Transfer an jüdische Geldnehmer angebunden werden. Weil zu befürchten ist, dass der Profit alleine den Russen und den Deutschen zufällt. Und diese Bindung kann Gott nicht gewollt haben. Warum sonst hat Gott die Russen von den Deutschen getrennt, bzw. warum sonst dachten die Auserwählten, dass sie Gottes Werke taten, als sie den Juden Lenin nach Russland beförderten und den christlichen Zar beseitigten? Mein Gott, nußt du immer alles so komplizieren?
    “ Friday for Future“ soll die Schüler verpflichten, dem Schwarz-Weiß-Denken einer Autistin zu folgen. Warum nicht “ Alle Tage für Alles“, oder “ Mondschein-Shopping an allen Tagen“ ?
    Man kann Gott für Vieles danken, aber nicht für die Juden und für die Kranken.
    Und immer daran denken, du sollst nicht fügen, was der Herr getrennt hat!

  14. Hatten wird das nicht schon mal, Ursprung des Christentums, Ursprung der Religionen?
    In Kürze ist das nicht darstellbar, daher nur ein paar Schnitzel=
    Alle Religion hat einen Anfang, nicht zwei oder drei. Davor spricht man von Schamanismus.
    Dieser lebt auch heute in den “ Ur-Religionen“ der Indigenen und ebenso im Buddhismus, im Hinduismus und im Konfuziusmus. Reine Religionen sind Christentum und die Plagiate Judaismus und Islamismus. Die Religion beginnt mit der Personalisierung der Götter, die zuvor Naturwesen oder Tierwesen waren. Und mit der Wahrnehmung der Trennung von Leben und Tod. Aborigines in Australien glauben an eine Traumwelt, mongolische Indianer sehen Tierwesen oder Naturgewalten am Werk. Buddhisten überschreiten die Grenzen zwischen Menschenwelt und Pflanzenreich und Hinduisten behaupten ein Dämonenreich.
    Nach aktuellen Erkenntnissen wurde das Christentum in Europa begründet. Die Merkmale sind Abwendung von den Naturgeistern, Hinwendung zu den menschlichen Kräften, Wertschätzung der eigenen Fähigkeiten, Treue, Ehre, Glauben an das Selbst und Ehrung der Toten. Nur einige Punkte : vordem begrub man die Toten unter den Füßen – im Boden des Hauses-, um sich ihr Wissen und die Erfahrung zu bewahren und um sich ihr Wohlwollen zu sichern. Geschätzt befinden wir uns um 380.000 vor der Zeitrechnung- dies ist der erste Nachweis von außer-Haus-Begräbniss-Ritualen in Nordeuropa. Die Zeitvorstellung beachten wir nicht, sie entspricht dem antrophologischen Zeitmaß. Zu der Zeit muss also das Aufeinandertreffen der nordischen Asen mit den bäuerischen Wanen erfolgt sein. Damit die Vorstellung, dass der tapfere Bauernkrieger nicht verfaulen muss, sondern in das himmlische Walhalla eingeht. Von da bis zum Paradies und bis zu den himmlischen Jungfrauen ist der Weg vorgezeichnet. Der Balder der Asen wurde zu Christus, der von nun jedes Jahr zu Frühlingsbeginn aus der Wintergruft aufstand und das Leben neu begründete.
    Einzig die Herkunft der Asen bleibt dunkel, aber sie brachten die Religion in die Welt.
    Auch wenn die Zeitvorstellung absurd erscheint, ist dergleichen aus anderen Kulturen völlig unbekannt; nach den gleichen Maßstäben entstand die Religion der Hinder um 3.700 v.C., der Sumer ebenso, der Ägypter um 3.100 vC., der Griechen und auch der Judäer und die der Mohammedaner in der Neuzeit.

  15. Mich beschleicht manchmal das Gefühl, dass Frankstein die perfekte KI ist. Jeder Text ein grandioser Treffer. Verdächtig! 🤔

  16. Frankstein hat es ja schon sehr gut auf den Punkt gebracht, als kleine Einleitung in das Thema empfehle ich den kurzen 4 Teiler, der erst ab Teil 2 so richtig loslegt:

    https://www.adelinde.net/weihenachten-ein-deutsches-fest/

    „Die Geburt des Lichtes, die Sonnenwiederkehr, verdichtete sich in den dichterischen Legenden, die sie sich erzählten zu der Geburt des jungen Lichtgottes Baldur, des Reinen, des Lieblings aller Götter und Menschen, aller Pflanzen und Tiere, dem niemand gram sein konnte und der nur durch den „blinden Hader“ in seiner Jugend gemordet wurde.“

    „Lebte doch in unseren Ahnen eine erschütternde Gegenwärtigkeit des Todes.“

    So ein wunderbarer Blogroll und keiner liest die Beiträge. 😦

  17. Die Beiträge von uns Frankstein druckte ich mir aus fürs Archiv und vorheriger Nachtlektüre.

  18. Lisa 1806

    früher lagen die Gebrüder Grimm unter dem Nachttischlämpchen, heute muss es schon ein waschechter Frankstein sein. 🧐

    K.N.

  19. Noch einige Anmerkungen zum Ursprung der Religionen.
    Religion ist immer verbunden mit :
    Der Trennung von Himmel und Erde
    Vertreibung aus dem himmlischen Paradies
    mit irdischer Mühsal und himmlischen Freuden
    mit Kataklysmen, Aufruhr, systemerschütternden Ereignissen
    mit elementaren, nicht menschlichen Handlungen
    Religion ist das Klima, religiöse Zweige sind das Wetter. Davor die Vorstellung, das Wetter sich geneigt zu machen, durch Opfer. Wann endete das Wetter und wann regierte das Klima? Ich schrieb= 380.000 v.d.Z. Das ist eine anthropologische Vorstellung, die dem Evolutionsgedanken entspricht, so wie der Spruch = Gut Ding braucht Weile.
    Ich denke, wir können das einigermaßen bestimmen= die erste Religion war eine Sonnenreligion. Muss hier nicht mehr erklärt werden, noch in der Antike gab es Gemeinschaften, die Sonnenpriester beschäftigte= zum Sonnenaufgang und zum Sonnenuntergang. Wenn wir davon ausgehen, dass die Sonne seit den ersten Mensch scheint ( und somit alltäglich war) , muss es in vorgeschichtlicher Zeit Ereignisse gegeben haben, die das Interesse an der Sonne neu erweckte. Die da wären: ( alle Angaben nach unseren Zeitvorstellungen)
    – 20.225 v.d.Z. beginnt für die Maya das Zeitalter der 1. Sonne
    -16.217 v.d.Z. endet das Zeitalter und eine neue Sonne erscheint
    -12.207 v.d.Z. endet das Zeitalter der 2. Sonne und eine 3.Sonne erscheint
    -11.748 zeugen Osiris und Isis Horus
    -11.357 erscheint das Auge des Horus
    -10.450 beginnt die erste Zeit des Osiris
    – 8.126 endet die 3. Sonne der Maya
    In diesem Zeitraum falle die ersten bekannten Massenwanderungen, der Hyperboräer, der Atlanter, der Hopi, der Tungusen und auch vergessene. Nach 11.000 v.d.Z. werden weltweit Sonnentempel errichtet und als Observatorium bezeichnete Tempel. In die Zeit fallen elementare geologische Veränderungen, die Auffaltung der Alpen, der Kordilleren und des Himalaya; Skandinavien hebt sich um 300 Meter, die Küstenlinie Südamerikas um mehr als das Dreifache und die Antarktis vereist. Nach germanischen und ägyptischen Legenden ging die Sonne vor 16.000 v.d.Z. im Osten auf, von 16.000- 11.000 im Süden und danach wieder im Osten. Finnisch-urgurische Sagen berichten aus der Zeit vor 8.000 v.d.Z., die Leute mußten sich unter dem Mond ducken, die Griechen kennen eine Zeit ohne Mond und eine Zeit vor 12.000 v.d.Z. mit einem anderen Mond, den sie Selene nennen. Ohne jeden Zweifel sind das Zeitalter, die geradezu nach Religion schreien. Wie sonst soll Mensch das verstehen, als das Wirken unfassbarer Götter. Gott kommt von God/ Gut und ist nicht schließlich alles noch einmal god gegange? So wie heute Leute das Kreuz an einer Halskette tragen oder ein Schutzamulett in der Tasche, trägt die Menscheit die Religion als Schutzzauber mit sich. Es mag zuvor Ansätze für religiöse Vorstellungen gegeben haben, Emphatie, Toleranz und Totenverehrung gehört dazu, von der Religion sprechen können wir seit etwa 12.000 Jahren. Damit ist auch klar, wo sie begründet wurde= in den Regionen der Sonnentempel. Und damit gilt= wer die ersten erbaute und die meisten, der hat’s erfunden.

  20. N.B.: xxxxxx scheint einen neuen Fan erobert zu haben:
    -https://xxxxxxxxxxxxx.wordpress.com/2019/02/15/xxxxxxxx-xxxxxxxx

    ——————————-

    vitzli sagt: lieber alpha, tyrion hat auf seinem blog ziemlich unverschämte, teils bösartige bemerkungen zu einzelnen kommentatoren hier (nicht zuletzt auch über mich, aber mir ist das egal). deshalb möchte ich keine verlinkung (werbung) zu ihm. er selbst hat auch verschiedentlich versucht, seinen link hier unterzubringen, was ich aber aus den genannten gründen unterbunden habe. vg.

  21. Hi Vitzli,
    ja, ist auch plausibel – eigentlich alles in der Natur. Feuer war das erste Phaenomen, von dem man eine einfache Vorstellung bekam, jederzeit zu Dienste stand, und trotzdem geheimnisvoll und maechtig. Ist natuerlich Spekulation.
    Uebrigens bestattete schon der Neanderthaler seine Toten, vor 130 Tsd. Jahren(!!), muste also schon eine Form von „religioeser“ Eingebung gehabt haben. Es ist nicht bekannt, ob es aus einfacher Erfurcht war, oder schon aus Gedanken eines Nachlebens.
    Die erstaunlichste Erklaerung vom Entstehen des Universums hatte Thomas Hobbes (16. Jahrd.): „Am Anfang war ein Gott namens Chaos“; was ihm auch einen Spitzenplatz auf der schwarzen Liste des Klerus eintrug. (In England war er sicher vor der Inquisition).

  22. Vitzli, der Typ hat bei uns kommentiert. Wussten nicht, dass es sich um „Tyrion“ handelt. Sie koennen gerne das ganze einfach loeschen.
    Cheers

  23. Feuer, Gewitter – gewiß. Wie kam das Feuer in die Welt ? Durch einen Vulkanausbruch, einen Blitz oder doch durch die Sonne ? Das erste gezähmte Feuer mag Anlass für schamanische Religion gewesen sein, wie auch die erste Zähmung eines wilden Tieres= der Triumph des Menschen über die Natur und gleichzeitig das Gefühl etwas Verbotenes zu tun. Wilde Feuer und Gewitter waren sicher alltäglich wie Tag und Nacht und nicht übernatürlich. Für die Religion und ihren Anfang als Sonnenkult muss ein deutlicheres Ereignis nötig sein. In die Entstehungszeit fallen kataklysmische Ereignisse-
    Eisgletscher rücken vor und ziehen sich zurück, Baumwuchs entsteht und vergeht, vertrautete Jagdbeute verschwindet und neue taucht auf, Mittelgebirge erheben sich und versinken, Vulkane in der Eiffel und im Breisgau brechen aus- aber es gibt keine Eis-Religion, keine Berg-Religion und keine Vulkangötter. Mal abgesehen von dem giftspritzenden Gott der Semiten. Wenn ich eine Ente heil auf den Tisch bringen will, erledige ich sie mit einem sorgfältigen Schuß und schieß nicht mit der Schrotflinte mitten in den Schwarm. Sorgfalt ist das Zauberwort.

  24. alpha,

    die frühe bestattung könnte auch damit zu tun haben, daß leichen irgendwann anfangen zu stinken. wenn der neandertaler also irgendwo auf einem angenehmen fleckchen mit wasser und vielen hasen hauste und einer tot umfiel, wäre wohl jeder von uns auf die idee gekommen, statt zu flüchten den zu verbuddeln, damit die luft besser wird. :-/

    nachtrag: aber vielleicht gab es damals auch schon grabbeigaben. dann müßte man das nochmal überdenken.

    nachtrag 2: hier kann man mehr erfahren:

    https://www.welt.de/wissenschaft/article123994995/Neandertaler-bestatteten-ihre-Toten-doch-warum.html

  25. Vitzli,
    „„Minimalkonsens ist: Die Bestattungen waren dazu gedacht, die Toten zu schützen, etwa vor Aasfressern wie Hyänen“, sagt auch Uthmeier. Alles Weitere sei Spekulation. Daraus auf Rituale oder gar Jenseitsvorstellungen zu schließen, gehe viel zu weit, zumal in den meisten Grabgruben Objekte fehlten. „Ohne Grabbeigaben sind Jenseitsvorstellungen kaum plausibel zu machen“.

    Na, da haben sie es ja! Das Thema war ja den A n f a n g zu finden, (der U r s p r u n g geht dabei aus der Anthropologie hervor). Der Respekt vor dem Toten, die Pietaet koennte dieser Anfang sein. Die grosse Frage ist: Wie und seit wann, kann man unterscheiden, zwischen einfacher „Objekt-Verehrung“ (Feuer, Sonne, Berg, etc.) und religioesen Strukturen (z.B. Entstehungsmythos, Prophetentum, Auferstehung, Strafe & Vergebung, Opfer, etc, etc.)

    Auch weisen wir Franks Behauptungen zurueck: Natuerlich gibt es Berg- und Vulkangoetter. Z.B. Gott Aššur der Assyrer war ein Berggott, Vulcanus war ein roemischer Feuergott.
    Ausserdem, waren geologische Prozesse, die z.T. innerhalb Jahrmillionen geschehen, wie Berg-Erhebungen, oder Klimawechsel von den Neanderthalern kaum zu beobachten. Regen- und Wettergoetter gab es zuhauf (Jahwe war zuerst ein Wettergott). Ob es nuneinen Eisgott gab, wissen wir nicht, aber wenn, dann hiess er sicher Haagen Daz!

    N.B.: Dieselbe Forschung bestaetigt auch klar, dass der Mensch sich aus Afrika her verbreitete.
    HG

  26. alpha,

    ich will das gar nicht löschen. tyrion ist ohne zweifel ein kluger kopf. er liest ja augenscheinlich immer noch hier mit. ich habe die hoffnung noch nicht verloren, daß er an seinem beschissenen schlechten charakter arbeitet und den zynismus gegenüber den gutwilligen überwindet. wenn er seine kräfte natürlich weiterhin in die verkehrte richtung wirken läßt, na denn eben nicht.

  27. alpha,

    Die grosse Frage ist: Wie und seit wann, kann man unterscheiden, zwischen einfacher „Objekt-Verehrung“ (Feuer, Sonne, Berg, etc.) und religioesen Strukturen (z.B. Entstehungsmythos, Prophetentum, Auferstehung, Strafe & Vergebung, Opfer, etc, etc.)

    das ist in der tat die große frage. andererseits liegt es nahe, daß sich das allmählich über lange zeiten entwickelt hat. das weiß halt niemand. ohne schriftsprachliche dokumente wird das kaum nachvollziehbar sein. ich versuche einfach, mich in primitive kulturen reinzufühlen. einfach ein bischen wissen vergessen. ich stelle mich gedanklich einfach dumm in die natur und fühle.

    wo könnte kulturell respekt vor den toten herkommen? oder pietät? wieso sollte eine gesellschaft, die tagtäglich mit dem tod zu kämpfen hatte, respekt vor den toten erlangen? die frage finde ich interessant. was ist respekt und wo kommt er her? hm.

  28. Vitzli,
    diese Entwicklungen waren unterschiedlich fuer die verschiedenen Kultuerraeume. Interessant (finden wir), dass die Chinesen ein total anderes Religionskonzept entwickelten, obwohl die ersten Ansaetze eines Staatengebildes vor 5000 Jahren in China begannen, gibt es erst mit Konfuzius und Lao-Tse religioese Systeme (eher Morallehren und die eigentliche Verehrung gilt den Ahnen). Nach vorherigem Animismus und Pantheismus, uebrigblieben sind die vielen „Repraesentationsgoetter“. Diese besitzen Macht nur ueber Teilgebiete (z.B.Glueck). Auffallend ist dabei wieder das geniale „Yin-yang“ Prinzip. So befindet sich der z.B. der Kwan tai in jeder Hong konger Polizeistation – den auch die Diebe und Prostituierte anbeten. In chinesischen Tempeln findet man z.B. auch Jesus, Buddha, Vishnu neben den lokalen Goettern. Die wissen sich eben abzusichern, lol.
    HG

  29. Das Berühren der Zeloten mit den Pfoten ist verboten
    Ich behaupte nicht, ein Kulturfreak zu sein, jedoch ist mir ein geringes Maß an Verhaltensregeln gemein. Das man über Abwesende nicht schlecht redet, auch nicht abfällig über Behinderte und das man Anwesende lobt; gehört dazu. Ich nenne das Verhaltens-Pornographie – allen zum Wohl und keinem zum Weh. Das allerdings führt automatisch zum berühmten “ Schweigen im Walde“. Meine Oma sagte= “ Im Wald spürst du die Anwesenheit der Götter; schweige um sie nicht zu erzürnen“. Um dieses Schweigen – konsequent betrachtet immer- zu durchbrechen, neigt der Mensch zu Umschreibungen = bislang wurde ich vom Zorn verschont, wenn ich im Wald zum Großen Gorilla sprach.
    So wird der Psychiater zum Seelenklempner, der oder die Regierende zum Alten Sack oder zur Bundes-Trulla, Bunten-Trulla oder Flinten-Uschi. Neu ist jetzt = Asperger nennt man nicht Beschränkung, sondern Greta-Phänomen; so auch die Kurzfürze des heiligen Apostels oder die Bätsch-bätschi-Ausbrüche Infantiler. Die Greta ist wirklich ein Phänomen, in einem Alter in dem ihresgleichen beginnt den eigenen Körper zu entdecken, endeckte sie den Klimawandel und machte sich große Sorgen. Wir würden das abtun, als Irritation über die eigene Umvollkommenheit, aber nein= sie erkannte mit elf Jahren, dass 97% der Klima-Fachleute mit ihren Horrorvorstellungen richtig lagen. Mit 11 Jahren wußte ich nichts vom Klima und der einzige Fachmann war der Klempner, der die Klospülung einbaute. Nun muss man Wissen= Greta ist eine Nachfahrin des Klima-Fuzzies Arrhenius, der einst das Klima erfand; bis dahin gabe es nur das Wetter. Es timmt wohl, was meine Oma immer sagte= “ Hohe Tannen werfen meist kleine Zapfen“ und auch “ Aus einer tauben Nuss wächst schwerlich ein gesunder Baum“. Als Beobachter würde ich mir große Sorgen um die beschränkte Greta machen, aus der Ferne sie Boden-Turnerin nennen, sie kreist immerzu um den eigenen Nabel in einer Ebene. Den Vater würde ich wegen Kindeswohl-Gefährdung verhaften, er gibt sein Kind zum Gespött. Nein, er opfert es auf dem Altar der Gläubigen.
    NS
    Wo bleibt die Verbindung zu den Zeloten, höre ich im Hintergrund? Nun, Arrhen-ius; der Namensanhang ius bedeutet Recht und stammt aus dem Lateinischen; in der schwedischen Sprache unbekannt. Arrhen ist ebenfalls nicht schwedisch : „Bei der Arrhenotokie erzeugen Weibchen auf üblichem Wege (über Meiose) Eizellen und Eier. Aus unbefruchteten Eiern entwickeln sich haploide Männchen, aus befruchteten Eiern werden diploide Weibchen.“
    Sie ist Bestandteil der Parthenogenese, die auch “ Jungfernzeugung“ genannt wird.
    Arrhenius ist ein Klon , ein Ei das von Göttern eingebettet wurde.

  30. “ Ob es nuneinen Eisgott gab, wissen wir nicht, aber wenn, dann hiess er sicher Haagen Daz! “
    Das ist genau die Art Diskussion, die dem Medium angemessen ist; ich will Spaß, ich will Spaß!
    Alpha, das ist hier ne Kaffeehaus-Runde und nicht empirisch. Aber selbst Sinologen setzen die erste chinesische Kultur auf 3.700 v.d.Z mit “ Kaiser Hui“ und Historiker vermerken 200 v.d.Z. mit Einführung des Konfizuismus , da ist nirgends 5.000 v.d.Z. Zudem bestätigen sie selber, dass es in Religionen keine Vulkangötter gibt, nicht in der christlichen, nicht in der jüdischen und auch nicht in der mohamedanischen. Im Übrigen brach der Eiffelvulkan vor etwa 12.000 Jahren letztmalig aus, zur gleichen Zeit endete die letzte Eiszeit und die Ostsee entstand vor 6.000 Jahren. In Norddeutschland, Dänemark und England zeigten sich Gebiete, die zuvor vom Eis verdeckt waren, die Ahrensburger Rentierjäger wanderten nach Skandinavien und Flüsse und Ströme änderten ihren Lauf. Und von alledem haben die Lebenden nichts mitbekommen ? Weil sie vielleicht zu der Zeit in Kambodscha waren? Es ist richtig, die eigene Position zu verteidigen, nur sollten die Waffen auch scharf sein.
    Vitz, vielleicht sollte uns bei der Betrachtung der Religion der Begriff Proselyten helfen ( in Deinem Zitat von Wikipedia). Zugleich ein Beispiel für “ wie machen die das“? Als Proselyten werden die zum Judentum “ Hinzugekommenen“ genannt. Hier ist der Beweis für kosmisches solares Ereignis. Die griechischen Legenden kennen eine Zeit Prä-Selene, eine Zeit ohne Selene und eine Zeit Pro-Selene – diese ist unsere heutige Zeit. Selene nannten sie den Begleiter der Erde, den Mond. Zwischen 16.000 und 11.000 v.d.Z. soll demnach die Erde ohne Begleiter gewesen sein, davor lebten prä-selenitische Völker unbekannter Herkunft. Um 11.000 kam ein neuer Mond ins Sonnensystem – ein “ Hinzugekommener“, der wiederum Selene geheißen wurde und die Völker waren Pro-Seleniten. Möglicherweise gab es auch keine Zeit ohne Mond, nur eine geänderte Umlaufbahn. Die Finn-Uiguren behaupten eine Zeit, wo der Mond so dicht über ihren Jurten hing, dass sie den Kopf einziehen mußten. Von dem allen haben die semitischen Nomanden nichts gewußt, aber Schriften und Sprachen für ihre Zwecke umgedeutet. Aus dem hinzugekommenen Himmelskörper machten sie den hinzugekommenen Juden. Dabei weiß doch jeder, dass Juden nur von jüdischen Jungfern geboren werden.
    Das ist so, wie Greta das Klima erklärt oder wie jemannd erklärt hat, wie sie es erklären soll.
    Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber dicke Backen. Übrigens ein heute alltägliches Phänomen. Immerhin haben wir einen weiteren Beweis für ein aufregendes Ereignis und die Menschen waren mittendrin.
    PS
    Um 11.000 v.d.Z. soll nach Meinung von Laien auch die Venus ihre Umlaufbahn um die Sonne erreicht haben. Dies nur zur allgemeinen Erheiterung.

  31. @Frank,
    zunächst, ob „das hier eine Kaffeehaus-Runde oder empirisch“ ist, bestimmen die Texte aller Kommentatoren, sofern sie vom Blogbetreiber freigegeben werden, nicht Sie alleine.

    China, Staatenbildung: sehen Sie nach,Über under Yangshao-Periode, anschliessend Longshan. (Über Staatenbildung, z.B. „The Origins of Political Order“, Francis Fukuyama, 2011).

    „…Zudem bestätigen sie selber, dass es in Religionen keine Vulkangötter gibt…“

    Wie bitte? Wir schrieben: „Natürlich gibt es Berg- und Vulkangötter. Z.B. Gott Aššur der Assyrer war ein Berggott, Vulcanus war ein römischer Feuergott.“ (17. Februar 2019 um 3:26 )

    Konfuzius lebte 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. (Lao zi im 6. Jahrh. Es gibt Anzeichen, dass beide Kontakt hatten). Diese Daten sind nicht zementiert, aber ohne erhebliche Zeitunterschiede.

    Zu Ihrer Geologie-Stunde: Klimaänderungen und Erdbewegungen lassen sich nur mit modernen Messgeräten quantifizieren, oder durch Beobachtungen über Generationen hinweg, was auch nur funktioniert, wenn man die Möglichkeit zum Aufzeichnen hat. Wie sollen Urmenschen (abgesehen von ihrer geringen Lebensspanne) Vorgänge wahrnehmen, die erst über 10Tsde von Jahren sichtbar werden, zumal diese Menschen nomadische Leben führten.

    „…Hier ist der Beweis für kosmisches solares Ereignis. Die griechischen Legenden kennen eine Zeit Prä-Selene…“

    Ein „Beweis“ durch eine Legende? Ein perfektes Beispiel eines contradictio in adiecto.

    „…Weil sie vielleicht zu der Zeit in Kambodscha waren?“

    Kein schlechter Gedanke. Prähistorische Siedlungen gab es in Angkor ab etwa 5000 v. Chr. (Hoa Binh-Kultur). Ab 3000 v. Chr. kannte man Reisanbau. Zu Angkors Hochzeit wuchs es zur groessten Stadt der Welt.

    „…Es ist richtig, die eigene Position zu verteidigen, nur sollten die Waffen auch scharf sein…“

    Wir sagen: „Only fools bring a knife to a gun fight.“ (Wir sehen nicht mal einen Schraubenzieher).

    Frank,
    Sie sind das Paradigma einer Person, die zu tief ins Reich der Mystik gerutscht ist – in dem Sie sich bewegen
    m ü s s e n, um Ihrem ideologischen Weltbild den gewünschten Inhalt zu geben. In gewisser Weise funktioniert Ihr Geist auf der gleichen Ebene wie der eines Propheten – wie cool ist das denn 🙂 Ihnen ist jeder Gott und Legende recht – solange sie auf germanischen Beinen stehen. Das kontrastiert mit Ihrer ansonsten scharfsinnigen Einsicht und Intelligenz. (Ihr Kommentar z.B. 17. Februar 2019 um 12:20 hat Klasse!) Diese Dichotomie finden wir interessant.
    Hier haben wir über dieses Phänomen geschrieben: -https://huaxinghui.wordpress.com/2017/09/27/die-mystiker/

    Hegel schrieb: „…der Deutsche stellt seine selbstgebildeten Begriffe viel höher, als die ihn umgebende Wirklichkeit. Hat er sich einmal eine bestimmte Ansicht zurechtgemacht, so geht er infolge seiner Hartnäckigkeit in seiner Absonderung fast bis zum Wahnsinn fort.“ (Und ich mag Hegel nicht einmal besonders).

  32. henker,

    die andrea-figuren wollen nur ihr sozialdemokratisches altenteil absichern, lol.

    nemo,

    aber abkassieren schon :-/

  33. alpha

    diese Entwicklungen waren unterschiedlich fuer die verschiedenen Kultuerraeume.

    ja, es ist hochinteressant, wie sich die verschiedenen kulturen entwickelt haben. aber es ging ja um den ursprung. und da vermute ich schon gleiche gedankengänge zu den naturphänomenen. daß die sich später unterschiedlich entwickelt haben, ist klar. aber eigentlich ein hochspannendes gebiet, weil man einen bezug zwischen regionalen gegebenheiten und den daraus jeweils entstehenden entwicklungen ableiten könnte.

    Interessant (finden wir), dass die Chinesen ein total anderes Religionskonzept entwickelten, obwohl die ersten Ansaetze eines Staatengebildes vor 5000 Jahren in China begannen, gibt es erst mit Konfuzius und Lao-Tse religioese Systeme (eher Morallehren und die eigentliche Verehrung gilt den Ahnen). Nach vorherigem Animismus und Pantheismus, uebrigblieben sind die vielen „Repraesentationsgoetter“. Diese besitzen Macht nur ueber Teilgebiete (z.B.Glueck). Auffallend ist dabei wieder das geniale „Yin-yang“ Prinzip.

    die aus den unterschiedlichen regionen folgenden philosophischen entwicklungen sind ganz sicher höchst interessant. müßte ich mich mal drum kümmern …. 🙂

  34. alpha, frank,

    ich muss das alles später nochmals genauer lesen. aber irgendwie erinnert mich die auseinandersetzung an die gladiatorenkämpfe, bei denen die kämpfer mit verschiedenen bewaffnungen gegeneinander antreten. aber das hat auch was.

  35. Vitzli,
    in der Tat ein spannendes Thema. Wir raetselten lange, ob die Philosophie aus der Religion entsprang (oder umgekehrt). In manchen Regionen scheint die Entwicklung zusammengehend, in anderen (China) erscheint philosophisches Denken vor Religion (hier im Sinne eines Glaubenssystem, kein Schamanismus). Bei den antiken Griechen war die Philosophie eng an wissenschaftliches Denken gebunden, viel weniger an Religion. In China stellen wir fest, dass Glaube, Philosophie und Wissenschaft kaum einander beruehren.
    HG

  36. Alpha als Goliath oder als Löwe in der Arena, das hat was. Ich will nicht Korinthen kacken=
    ( obwohl die ersten Ansaetze eines Staatengebildes vor 5000 Jahren in China begannen, gibt es erst mit Konfuzius und Lao-Tse religioese Systeme (eher Morallehren und die eigentliche Verehrung gilt den Ahnen).) Was denn nun = Morallehren oder Religion? Übereinstimmend gibt es nur 3 weltumspannden Religionen, die chinesische und die hindische gehören nicht dazu.
    “ Konfuzius lebte 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. (Lao zi im 6. Jahrh. “ Etabliert wurden die Lehren 200 v.d.Z. , so könnte man die wohlwollend als Beginn einer chinesischen Religion anerkennen.
    Sie werden nicht umhin können, meiner Einschätzung dieser Runde zuzustimmen= hier ist Niemand, dem ich wissenschaftlichen Hintergrund zutrauen würde. Zumal schon geringste Denkanstöße mit popuär-wissenschaftlichem Gedöhns torpediert werden. Sie versuchen immer wieder bereits erlegte Strecken noch mal totzuschießen. Wenn wir uns einigen können, wir alle sind Suchende , könnte Diskussion zielführend sein. So ist sie nur Zeitvertreib.

  37. alpha, 553

    auf den ersten blick hätte ich gedacht, daß zuerst die religion und dann erst die philosophie dagewesen wäre. letztere setzt abstraktes denken voraus, erstere nicht (sondern eher düstere phantasie, lol). ehrlich gesagt würde ich gegen die chinatheorie eher wetten, weil unplausibel. vermutlich liegt der dissens daran, daß der glaube an die gewittergötter mutmaßlich einfach viel älter ist, als die dokumentation der reihenfolge. das könnte auch für die griechen gelten. als jugendlicher habe ich intensiv die griechischen sagen gelesen. ich meine das zeus-zeug liegt länger zurück als die demokratieerwägungen der alten griechen.

  38. frank, 951

    ich denke, jeder kann hier jeden ganz gut einschätzen. ich blende das gelesene persönliche fast immer aus, es sei denn, es hat unterhaltungswert. ich lerne aber aus jedem streit. so bin ich recht zufrieden 🙂

    es ging nicht um die drei hauptreligionen, aber da bin ich ansonsten eher bei dir. allerdings ahnungslos. ich fände es nur unlogisch, daß eine strukturierte philosophie VOR dem aberglauben da gewesen sein soll. auch die chinesen werden sich in die hose geschissen haben, wenn der blitz neben ihnen im reisfeld eingeschlagen hat. die gegenteilige these macht sich natürlich interessant, weil sie der logik widerspricht.

    noch eine anmerkung:

    Sie werden nicht umhin können, meiner Einschätzung dieser Runde zuzustimmen= hier ist Niemand, dem ich wissenschaftlichen Hintergrund zutrauen würde.

    mein problem mit der fachwissenschaft ist, daß ich sie nicht mehr ernst nehme. zu den deutschen historikern muß ich das sicher nicht mehr näher ausführen. das gilt mittlerweile auch für die wirtschaftswissenschaftler. jedenfalls, wenn sie jüdisch sind und den nobelpreis erlangt haben.

    an die neuen leser: man kann das unter überheblichkeit einstufen. mir ist das wurst. diese dinge waren hier oft artikelthema.

  39. Vitzli,
    darin stimmen wir Ihnen auch zu, wie aus dem Anfang unseres Kommentars hervorgeht. Deshalb haben wir unsere Feststellung auch auf ein religioeses System eingegrenzt, welches komplexes, abstraktes Denken voraussetzt.
    Wir schrieben: „…in anderen (China) erscheint philosophisches Denken vor Religion (hier im Sinne eines Glaubenssystem, kein Schamanismus).“ Systemgoetter gab es in vielen Kulturbereichen vor 1500 v.Chr.

    [Ihr eigener Haus-und-Hof-Experte besteht bei den Chinesen („wohlwollend“) sogar auf 200 v.Chr. als Beginn einer formellen Religion 🙂 siehe 18. Februar 2019 um 9:51].

    Vitzli, wir halten uns wieder fern, Sie koennen gerne weiter bei uns kommentieren.
    HG

  40. @Vitzli
    Nachtrag: die meisten der Ansichten hier sind so voreingenommen und gefaerbt, dass es sinnlos ist auf Fakten oder Belege hinzuweisen. Ich, wir, haben unsere Wohnsitze zwar in Hong Kong und Phnom Penh, sind aber staendig weltweit unterwegs zu Austauschen, Studien und Symposien, trotzdem sind bleiben wir Suchende – eben nicht nur in der keltisch-germanischen Ecke. Ich schrieben hier wieder (muehsam, mit laufenden Uebersetzungen) aus Respekt vor Ihrem ehrlichen Suchen. Wir hoeren hier auf wegen dem laestigen (und unsinnigen) Stoerfeuer.
    HG

  41. Alpha ist gut, Tontaubenschießen ist keine deutsche Disziplin. Mach et weltweit jut= ein zorniges Unwetter über Deutschland ist weltweit nur ein Lüftchen.

  42. Erst kürzlich war ich im Museumj imm Schloss Monrepos bei Neuwied, wo erklärt wird, wie der Mensch zu dem wurde, was er ist.


    Die Gesellschaftstiere I
    vor 45.000 bis vor 14.000 Jahren
    In einer roten Kuppel wandern seltsame Gestalten
    über die Wände. Der Schriftzug „Fruchtbarkeit lässt
    Seele wandern“ zieht vorbei. Wir betreten mit dem
    nächsten Ausstellungsraum die Welt der anato-
    misch modernen Menschen. Sie zeichnet etwas aus,
    was vorher so gut wie nicht nachzuweisen ist:
    ICH
    glaube, alles hat einen weiteren, höheren oder auch
    tieferen Sinn. So dachten, fühlten wohl auch die
    Gesellschaftstiere vor 40.000 Jahren. Unsere Funde
    lassen uns daran teilhaben, wie sie sich ihre Welt, ja
    ihren Kosmos ausmalten.
    Als Gesellschaftstiere bezeichnen wir die anato-
    misch modernen Menschen, zu denen auch wir
    zählen. Von ihnen finden wir erstmals künstlerische
    Äußerungen. Von ihnen stammen u.a. die bekann

    ten Höhlenmalereien, in denen oft Tiere Motiv und
    Thema sind.
    Die Gesellschaftstiere nahmen eine Welt jenseits
    der Sinneswahrnehmung wahr. In ihren Malereien
    und Skulpturen tritt uns eine gegenständliche
    Geistigkeit oder auch eine geistige Gegenständlich

    keit entgegen. Diese geistig erweiterte Welt gehör-
    te zur Heimat. Artefakte lassen das Nachdenken
    über das Verhältnis Mensch-Natur, Mensch-Tier,
    Mensch-Mensch erkennen, lassen auf Vorstellun-
    gen und Rituale schließen.
    Glaube und die Suche nach höherem oder tieferem
    Sinn kann die Archäologie seit diesen Zeiten in un

    serer Welt identifizieren.
    Vorstellungen zum Nachdenken
    Die bodenständige Heimat der Gesellschaftstiere
    war die so genannte Mammutsteppe. Sie war
    eine kalt-trockene Steppenlandschaft, die von der
    Atlantikküste bis nach Sibirien reichte. Zu ihr gibt
    es heute keine Parallele mehr. Sie war Ursprung
    und Grundlage der spirituellen Weltordnung ei-
    nes beseelten Kosmos. In besonderen Momenten
    nahmen die phantastischen Mythen der beseelten
    Welt Gestalt an: Manches Tier-Mensch-Mischwesen
    gewährt hier darauf einen flüchtigen Blick. In der
    Mammutsteppe war alles Leben wertvoll. Nichts und
    niemand geriet in Vergessenheit. So wurden Tote
    mit individuellen Beigaben versehen, „versorgt“ und
    geschmückt und in rot bezeichneter Erde bestattet.
    Schon Neugeborene sind selbstverständlicher Teil
    dieses Lebenszyklus. Das Modell einer Grablegung
    von vor über 30.000 Jahren belegt das.

    Klicke, um auf Kurzfuehrer-Monrepos.pdf zuzugreifen

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