Der nächste Irre

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Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann stößt mit seinem Vorstoß, Flüchtlinge, die in Gruppen Straftaten begehen, von Großstädten fernzuhalten und im Land zu verteilen, …

MMNews

Also nicht etwa aus unserem Land rausschmeißen, wie es jeder vernünftige Volksvertreter machen würde, sondern ihnen die Möglichkeit geben, auf dem Land neue Opfer zu suchen.

Wer wählt sowas?

Deutschland ist am Ende.

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115 Gedanken zu “Der nächste Irre

  1. Buntheit ohne Maske: Mörderischer Rassismus gegen Weiße in Südafrika.
    Wegen internationalsozialistischer Migrationspaktierer auch in Europa.

    Demokratie + Südafrika + Europa + Migration + Schwarze = Vertreibung der Weißen

    -http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201811/20181109_20181001_Demokratie_Suedafrika_Europa_Migration_Schwarze_Vertreibung_Weisse.jpg

  2. Kretschmann und auch die Kramp könnte auch fordern, dass im Himmel täglich Jahrmarkt sei.
    Es gibt nach dem Gesetz und auch nach Polizeiordnung keinerlei Möglichkeit, derartiges durchzusetzen. Die letzte Möglichkeit gab es in der Weimarer Zeit, als u.a. Angehörige deutschnationaler Freiheitskorps “ verbannt “ wurden. Mein Opa war bis 1935 betroffen, weil er gegen die Franzosen bei der Besetzung des Rheinlandes kämpfte. Manchmal frage ich mich, was hätte er wohl mit den Kretschmanns und Kramps gemacht? Wohl nichts, weil es sie in seinem Deutschland nicht geben würde. Und er würde auch nicht schuldig werden , weil Opfer nicht geduldet würden.
    Und ich sehe mit Grausen, dass man uns zwingt neue Schuld auf uns zu laden.

  3. Habe das ganze Interview mit dem gelesen. Grauenhaft. Er behauptet zunächst pauschal „Gruppen aus jungen Männern seien so ziemlich das gefährlichste, das die Evolution hervorgebracht habe“ – stellt also junge Männer pauschal unter Generalverdacht, wo ich doch immer dachte, man dürfe nicht pauschalisieren. Dann meint er, speziell auf „junge Geflüchtete“ bezogen, dass man bei denen Gruppenbildugnen im urbanen Raum verhindern müsse, wo sie sich „aufstacheln“ und untertauchen könnten. Stattdessen müsse man diese Gruppen trennen und die einzelnen „Tunichtgute“ auch getrennt unterbringen, wobei laut ihm, Kretschmann, „die Pampa“ ein geeigneter Ort wäre. Die solcherart zu Zähmenden bezeichnet er dabei ungebrochen als „Asylsuchende“ usw. und so als einen kleinen Teil einer insgesamt „rechtschaffenen“ Gruppe, die durch diese diskreditiert würde. Müßig zu erwähnen, dass es mittlerweile einem Blinden mit Krückstock auffallen sollte, dass die Flut nicht aus so Leuten wie der Christin aus Pakistan besteht, deren Blasphemie-Prozess auf Druck des Mobs wieder erneut aufgelegt wird, sondern aus eben diesem Mob. Das weiß auch der Kretschmann und genau darum eiert der herum.

  4. Wenn es auch noch so hart herging, ihre grallen Augen und ihr helles Lachen verloren die Wulfsbauern so leicht nicht; es mußte schon sehr schlimm kommen, daß es anders mit ihnen wurde.

    Das tat es denn auch. Es gingen im Jahre 1623 allerlei Gerüchte von einem Kriege um, den der Kaiser mit den Böhmen wegen der neuen Lehre führte und der immer weiter fraß. Zudem hatte es sehr viele wunderliche Zeichen gegeben. Es waren Rosen gewachsen, aus denen wieder Rosen kamen, das Brot hatte geblutet, auf den Koppelwegen lagen Sternschnuppen, drei Tage hintereinander im Juli kamen Unmassen von Schillebolden über die Haide geflogen und hinterher ebensoviele Buttervögel; es gab mehr Mißgeburten beim Vieh, denn je zuvor, die Mäuse heckten unmäßig, Pest‑ und Sterbevögel ließen sich sehen, am Himmel zeigten sich feurige Männer und ein Stern, der wie ein Schwert aussah, fiel herunter.

    Daraus sagten manche Leute Krieg, Hunger, Brand und Pest an. Es dauerte auch nicht lange, daß ein großes Sterben anging, vorzüglich in den Städten, wo die Menschen eng aufeinandersaßen und allerlei fremdes Volk zusammenkam. Um den Herrgott wieder um gut Wetter zu bitten, zogen ganze Haufen von halbnackten Männern und Weibern mit Ketten um den Hälsen hinter einem Kreuze her, heulten und schrien wie unklug, schlugen sich mit Stricken die Rücken, daß das Blut nur so spritzte, und sangen zum Gotterbarmen.

    Als Harm Wulf, der Anerbe vom Wulfshofe, Torf nach der Stadt fuhr, war er einem solchen Zuge begegnet und sehr falsch geworden, denn er hatte junge Pferde vor dem Wagen, und die wollten mit Gewalt vom Wege, als die verrückten Völker angebrüllt kamen.

    Hinterher mußte er aber darüber lachen, es hatte zu albern ausgesehen, wie sie alle auf einmal die Arme in die Luft schmissen und lossangen: »Hui halt‘ auf eure Hände, daß Gott dies Sterben wende, hui streckt aus eure Arme, daß Gott sich eur‘ erbarme!«

    »Was für ein dummerhaftiges Lied!« dachte er und pfiff das Brummelbeerlied.

    -http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-wehrwolf-1629/2

  5. Sobald die von mir eingeladenen 120 Millionen Afrikaner aus den früheren deutschen Kolonien hier in der „Pampa“ ankommen, um sich den Doppelpass abzuholen, wird die Pampa sicher.
    Wie einst in Deutsch-Ost-Afrika (DOA).
    Nicht immer rumjammern, auch mal das Positive sehen!

  6. henker,

    ich sehe dich schon mit dem alu-, nein tropenhut in der sänfte! leicht geschaukelt von 4 schwarzen trägern mit dem aufdruck „Gegen RASSISMUS!“ auf dem T-shirt. 😀

    die welt ist bunt.

  7. tyrion 103

    der charakter dieser leute wie ratte, kretschmar und co ist wirklich beachtlich. die wissen genau, was die treiben. wie kann mit sowas leben?

  8. Hessenhenker sagt:
    11. November 2018 um 2:47

    Sobald die von mir eingeladenen 120 Millionen Afrikaner aus den früheren deutschen Kolonien hier in der „Pampa“ ankommen, um sich den Doppelpass abzuholen, wird die Pampa sicher.
    Wie einst in Deutsch-Ost-Afrika (DOA).
    Nicht immer rumjammern, auch mal das Positive sehen!

    +++

    Die werden dich eher henkern und verspeisen. lol

  9. 1666 sagt:
    11. November 2018 um 2:31

    Danke für den Link.
    Der Wehrwolf hört sich interessant an.
    Geschichte ist und war immer eines meiner Lieblingsfächer, TROTZ dem die Geschichtslehrer mit ihrer Oberflächlichkeit mich immer frustierten.Der Prager Fenstersturz ist mir aus meiner Schulzeit bekannt, die Hintergründe/Auslöser (kath. Pfaffen) nicht.

  10. Der Dreißigjährige Krieg

    Am 23. Mai 1618 stürmen protestantische Adlige die Burg von Prag, Sitz des Königs von Böhmen, und werfen kurzerhand die Statthalter des Königs samt Sekretär aus dem Fenster. Die aufgestaute Wut über die permanente Einschränkung der Religionsfreiheit und die Unterdrückung durch die katholischen Machthaber entlädt sich in diesem Anschlag.
    Eine Tat mit weitreichenden Folgen. Zwar kommen die armen Beamten des Königs dank eines Misthaufens unter dem Fenster glimpflich davon, für Europa führt dieser Sturz jedoch zu einem der längsten und blutigsten Kriege auf deutschem Boden.

    In den Jahren vor Kriegsausbruch schwelen mehrere Konflikte in Europa.
    Der Streit zwischen Katholiken und Protestanten eskaliert 1618 in Prag.
    Durch die politische Abhängigkeit des Kaisers weitet sich der Krieg aus.
    Während des Kriegs leidet die Bevölkerung unter Hunger und Ausbeutung.
    Ein Drittel aller Deutschen stirbt während der Kriegsjahre.
    Nach fünf Jahren Verhandlung wird in Münster 1648 Frieden geschlossen.

    Die Machtverhältnisse in Europa vor dem Krieg

    Um zu verstehen, weshalb aus diesem Fenstersturz ein Dreißigjähriger Krieg werden konnte, muss man sich die Machtverhältnisse in Europa vor 1618 anschauen. Zu dieser Zeit herrscht eigentlich Frieden im Heiligen Römischen Reich. Es gibt aber genügend Konflikte in Europa, die in ihrer Gesamtheit diesen Frieden ernsthaft bedrohen.

    Das Königreich Spanien ist damit beschäftigt, die abtrünnige Provinz Niederlande zurückzuerobern. Dazu benötigen die Spanier einen Nachschubweg im Westen des Heiligen Römischen Reiches. Eine Tatsache, die für Frankreich eine große Bedrohung bedeutet, da die französische Regierung immer noch mit den spanischen Machthabern um die Vorherrschaft in Europa ringt.

    Im Ostseeraum wird die traditionelle Vormacht Dänemarks immer mehr vom aufstrebenden Königreich Schweden bedroht. Ein weiterer Krisenherd besteht in dem immer noch schwelenden Konfessionsstreit im Reich. Seit der Reformation 1517 stehen sich auf einmal zwei Konfessionen gegenüber: Katholiken und Protestanten.

    Zunächst regelt der Augsburger Religionsfrieden 1555 die Verhältnisse der Konfessionen. Er wird auch von einer ersten Generation von Fürsten akzeptiert. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts kommt aber eine zweite Generation an die Macht, die ihre Konfession sehr eng auslegt und sehr konfliktbereit ist.

    Der Konfessionsstreit bekommt eine neue Dynamik, der alte Frieden gerät immer mehr in Gefahr. Anfang des 17. Jahrhunderts kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen.

    -https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/der_dreissigjaehrige_krieg/index.html

    +++

    Ich halte es für sehr wahrscheinlich, daß ((Jene)) auch damals die Fäden zogen.

    Ich finde Geschichte hochinteressant, und das Wissen/Informiertsein darüber sehr wichtig.

  11. Nachtrag:

    Ich finde Geschichte hochinteressant, und das Wissen/Informiertsein darüber sehr wichtig.

    Vorausgesetzt, es handelt sich nicht nur um solche Märchen, wie das Holol-Märchen.

  12. zu Frankstein 00:02:

    Die Deutschen sind für alle Zeiten für schuldig befunden, weil sie es abkönnen, da kommt es auf eine neue Schuld nicht mehr an.

    Nemo

  13. „Die Deutschen sind für alle Zeiten für schuldig befunden, weil sie es abkönnen, da kommt es auf eine neue Schuld nicht mehr an.“

    Wat mutt, datt mutt!

    Bolle hob die Faust, in der er das Messer hatte, auf und ließ sie auf den Boden fallen. »Ödringen?« er zuckte die Achseln, »Ödringen, das gibt es nicht mehr. Alles ein Schutt und ein Müll!« Als der Wulfsbauer und Thedel ihn ansahen, erzählte er: »Drei Wochen lang war alles ruhig, da zogen einige wieder hin, Hingstmanns und Eickhofs und Bostelmann und Bruns auch. Die andern rieten ihnen ab, aber sie wollten ja nicht hören. Und den einen Abend, wir waren gerade dabei, das letzte Grummet einzuholen, da sahen wir über dem Dorfe einen hellichten Schein und bald darauf kam Tidke, du weißt doch, der Hütejunge bei Hingstmanns, und der erzählte, daß zwei Taternweiber einer Bande von Mordbrennern den Weg gewiesen haben, und kein einer Mensch ist lebendig geblieben.«

    Er machte einen bösen Mund, lachte dann und erzählte weiter: »Tidke hatte gewacht, weil das eine Fohlen krank war, und so konnte er sich bergen. Die anderen sind meist im Schlafe umgebracht. Alle Hunde lagen tot da; die Taternweiber werden ihnen Gift hingeworfen haben.« Er schnitt von dem Brot, das er in der Hand hatte, ein Stück ab, steckte es in den Mund, stippte ein Stück Braten in die Salzdose und steckte es auch in den Mund, und als er beides auf hatte, fuhr er fort:

    »Wir sind in der Nacht gleich losgeritten und haben von überall Hilfe geholt; wir waren unser achtzig und nüchtern, und die Bluthunde knapp dreißig und besoffen. Es ist keiner von ihnen am Leben geblieben. So Stücker zwanzig schossen und schlugen wir gleich tot, als sie über die Magethaide kamen und in das Düsterbrok wollten, und die anderen, es waren zehn oder elf, die fingen wir lebendig und nahmen sie in das Bruch mit.«

    Er sah erst Harm und dann Thedel an, nickte mit dem Kopfe und griente: »Und dann hielten wir Gericht über sie ab. Tidke mußte bei jedem angeben, was damit gemacht werden sollte, weil er doch gewissermaßen darüber zu sagen hatte, denn seiner Mutter, sie war schon über siebzig, hatten sie auch den Hals abgeschnitten. Alle haben sie geschrien wie die ‚Wilden, und gebetet und gebettelt haben sie, als es ihnen an den Schluck ging, bis auf das eine Taternfrauenzimmer, die junge, die eigentlich ganz glatt aussah bis auf die gelbe Haut und das schwarze Haar, denn das war ein Biest und schimpfte bloß, als wir sie aufhingen, und biß um sich, wie ein Fuchs, der im Eisen sitzt: Aber geholfen hat ihr das nichts, denn Tidke sagte: Die hat Bruns lüttjen Jungen mit dem Kopf gegen den Dössel geschlagen! Erst sollte sie bloß nackigt ausgezogen werden und durchgepeitscht, aber als wir das hörten, hingen wir sie zu alleroberst an die Eiche!«

    Er lachte lustig: »Wie der olle Baum aussah, sage ich dir, als die elf Galgenvögel daranhingen! Ulenvater sagte: Das ist ja ordentlich, als wenn wir ein Mastjahr haben! Und gelohnt hat es sich auch; über zweihundert Dukaten hatten die Völker bei sich.«

    -http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-wehrwolf-1629/7

    Ich war schon seit meiner Kindheit, also noch vor Däniken, Lönsianer und ein echter Fan des vielfach missverstandenen „Heidedichters“.

  14. Den Wehrwolf kann ich ebenfalls sehr empfehlen.
    Nicht nur weil es meiner bescheidenen Meinung nach ausgesprochen kurzweilig zu lesen ist, es ist einmal geschichtlich gesehen interessant, weil mal aus der Perspektive der unter den marodierenden Banden leidenden Bevölkerung geschrieben, und bietet vielleicht auch den ein oder anderen Denkansatz für das was vielleicht kommen wird.

    Ich hab bis vor ein paar Jahren von Löns praktisch nur Jagd-und Naturgeschichten gekannt, die ich allgemein ziemlich verschlungen habe.
    Mir ist es damals leider nicht in den Sinn gekommen etwas mehr über den Autor selbst und seine weiteren Werke zu erfahren.
    Löns ist auch deswegen beachtenswert weil er sich im fortgeschrittenen Alter als Freiwilliger im ersten Weltkrieg gemeldet hatte und seinen Tod an der Westfront fand. Davor kann ich nur den Hut ziehen.
    Wundert mich dann irgendwie nicht mehr so dass die Werke solch einer Person praktisch nicht im BRD-Deutschunterricht behandelt werden.
    Wenn ich mal daran denke was wir da für einen Kram lesen mussten (Ausnahmen bestätigen die Regel) und das damit vergleiche, da rollen sich mir die Zehennägel hoch.
    Z.B. den (((Zuckmayr))) mit seinem (w)itzigen Hauptmann von Köpenick haben wir durchgekaut bis zum Kotzen…

  15. Schildbürger sagt: 12. November 2018 um 10:02
    Kann man den Wehrwolf mit Grimmelshausens Simplicissimus Teutsch vergleichen?

  16. Übrigens sei froh, daß ihr nicht Ostrowski „Wie der Stahl gehärtet wurde“ lesen mußtet.
    DAS ist real hardcore. 🙂

    -https://nemesis.marxists.org/ostrowski-wie-der-stahl-gehaertet-wurde1.htm

  17. PACKstaner:
    Ist ewig her dass ich den Simplicissimus gelesen habe, aber wenn mich die Erinnerung nicht täuscht lässt sich das nicht wirklich vergleichen. Sind sehr verschiedene Perspektiven, und Grimmelshausen war nach meiner Kenntnis ein Zeitzeuge der da mehr oder weniger mitgespült wurde.
    Wie gesagt, ich kann den Wehrwolf nur empfehlen. Ist nicht allzu lang und meines Erachtens wirklich gut zu lesen.

    Hab mal kurz ins verknüpfte Buch reingelesen, und fühle mich direkt mal an heutige Zustände erinnert. Unter anderen Vorzeichen selbstverständlich.
    War zu meiner Schulzeit etwa Gang und Gebe (im „Westen“) dass es als „faschistisches Gedankengut“ galt und vermutlich noch gilt dass die Germanen unsere Vorfahren sind. (Schon klar, da gibt es auch keltische, slawische und auch romanische Einflüsse, aber das würde jetzt zu lang werden).
    Ich weiß ja echt nicht woran das liegt, aber mir kommts irgendwie so vor dass ausgesprochen viele der heutigen Lehrer hochgradig autoritäre Betonschädel sind. Die versuchen ihre Attitüde von wegen „ich habe recht, also Klappe halten und nachbeten“ dahinter zu verstecken dass sie ebendas was sie sonst so gerne anprangern im Prinzip genauso machen.

  18. Schildbürger sagt:
    12. November 2018 um 10:02

    Den Wehrwolf kann ich ebenfalls sehr empfehlen.
    Nicht nur weil es meiner bescheidenen Meinung nach ausgesprochen kurzweilig zu lesen ist, es ist einmal geschichtlich gesehen interessant, weil mal aus der Perspektive der unter den marodierenden Banden leidenden Bevölkerung geschrieben, und bietet vielleicht auch den ein oder anderen Denkansatz für das was vielleicht kommen wird.

    *
    Kann ich nur unterschreiben! Allerdings muss ich sagen, dass es im Verlauf doch ziemlich nachlässt, vor allem zum Schluss hin, wo es irgendwie Richtung Bauernschwank kippt: Der gute Landesvater kehrt zurück, den Schweden legt man einen Hinterhalt im Moor und lässt zum allgemeinen Gaudium Bienenvölker auf sie los usw. Der Ausklang ist zwar ein durchaus bitterer, allerdings ist für meinen Geschmack der Bruch mit dem brutalen Realismus etwas zu groß. Dem Urteil von Kritikern, dass Löns ein Meister von Kurzgeschichten, eher knapp gefassten Naturschilderungen usw., also literarischen „Miniaturen“, gewesen wäre und sich hier beim Versuch eines Romans etwas überhoben habe, kann ich beipflichten. Nichtsdestotrotz ist der „Wehrwolf“ überaus lesenswert, enthält sehr starke, eindrucksvolle Motive und schildert das Grauen dieser Epoche über weite Strecken sehr lebendig und anschaulich und durchaus erhellend, was gewisse Zusammenhänge betrifft. So etwa über die von mir schon erwähnten Zigeuner. Als ich die Geschichte in meiner Jugend das erste Mal gelesen hatte, war mir sofort klar: Ja, das wird wohl so gewesen sein. Der schlechte Ruf der Zigeuner beruht nicht ausschließlich auf „Vorurteilen“, wie es uns schon damals in den Medien und der Schule erzählt wurde, sondern hat einen sehr realen Hintergrund, der sich ins kollektive Bewußtsein eingebraben hat, so wie auch das Traumata des dreißigjährigen Krieges, in welchem das fahrende Volk als räuberische Begleiter marodierender Kriegsvölker in Erscheinung trat. Man kann hier auch das Thema des uralten Konflikts zwischen Sesshaften und Nomaden erkennen, in welchem die Bauern, nach anfänglichem Widerstreben, dazu gezwungen werden, mit letzter Konsequenz und Brutalität zu handeln, da die Gegenseite auch keine Gnade kennt, einen vielmehr als Beute sieht, und die bettelnden Weiber nicht nur den mordbrennenenden Krieigshaufen den Weg weisen, sondern sich selbst an dem Plündern und Gemetzel beteiligen. Sehr schön zum Ausdruck gebracht in der obigen Passage, Ja, man könnte Löns hier „Antiziganismus“, „Rassismus“ und sowieso „Möhnntschenverachtung“ vorwerfen. Man könnte sagen, dass er in den „Vorurteilen seiner Zeit“ gefangen gewesen wäre und der Verfolgung der Zigeuner durch die Nazis mit den Boden bereitet habe. Man könnte aber auch anerkennen, dass er den Blick auf verdrängte Realitäten gerichtet hat, auf kulturelle und ethnische Konflikte, die real sind, ob wir sie wahrnehmen oder nicht. Die Verfolgung unter den Nazis ändert daran nichts sondern muss auch in diesem Kontext gesehen werden. Welche Schlüsse man aus dem allen zieht, ist nämlich wieder was anderes. Und nein, niemand sagt, „die sind alle so“ oder „die Zigeuner waren Schuld am dreißigjährigen Krieg“, aber das nur der Vollständigkeit halber, man weiß ja nie.

  19. Tyrion:
    Ich kenne persönlich Leute die mit von Zi…nti und Roma bewohnten Häusern zu tun hatten.
    Das reicht von (trotz Toilette) vollgeka..ten Gärten und Höfen bis zu aus den Wänden gerissenen und als Schrott verkauften Kupferkabeln.
    Japp, der ständige Konflikt zwischen Nomaden und Sesshaften.
    Beziehungsweise die zahllosen Konflikte zwischen Völkerschaften die in völlig unterschiedlichen natürlichen Umgebungen gewachsen sind.
    Warum andere weiße Europäer, sowohl historisch als auch aktuell, eher unauffällige Migranten sind liegt auf der Hand. Geistige Verwandtschaft wird jetzt etwas schmalzig klingen, aber mir fällg grade nichts wirklich viel Besseres ein. Beispielsweise die Ruhrpolen und Hugenotten haben sich, abgesehen von manchen Nachnahmen praktisch vollständig assimiliert.

    Das gilt zum Teil für Ostasiaten ähnlich. Bei denen die ich kennengelernt habe großteils vietnamesische Boat-people.
    Die fallen ebenfalls nicht größer auf.
    Die Ostasiaten die in ähnlichen klimatischen Verhältnissen gewachsen sind weisen durchaus ähnliche Züge wie die Europäer auf. Beim Blick ins Detail erkennt man aber durchaus Unterschiede bezüglich der geistigen Haltung.

    Ein sehr passender Spruch, ausgerechnet aus einem sog. Killerspiel, „Manche kommen einfach nicht miteinader aus.“ 🙂

  20. Schildbürger sagt:

    12. November 2018 um 20:53

    „Ich kenne persönlich Leute die mit von Zi…nti und Roma bewohnten Häusern zu tun hatten.
    Das reicht von (trotz Toilette) vollgeka..ten Gärten und Höfen bis zu aus den Wänden gerissenen und als Schrott verkauften Kupferkabeln.
    Japp, der ständige Konflikt zwischen Nomaden und Sesshaften.“

    Zu diesen Leuten kannst du mich getrost dazurechnen, auch wenn ich es eher mit vergleichsweise integrierten und zivilisierten Sinti zu tun hatte – nicht ohne das Völkchen, und insbesondere die Jugend ist mit Vorsicht zu genießen. Zudem gibt es hier in meinem Wohnumfeld eine kopfstarke und berüchtigte Zigeunersippe, deren Namen ein Begriff ist – wie bereits gesagt, durchaus mit „Libanesenclans“ etc. vergleichbar. Die genannten Verhältnisse sind mir natürlich auch bekannt, insbesondere in den „Stammländern“ der Roma auf dem Balkan, in Rumänien, Bulgarien hat das geradezu monströse Ausmaße angenommen. Allerdings muss man da in Betracht ziehen, dass diese Verwahrlosung auch eine Folge davon ist, dass man diese Nomandenvölker vielerorts zur Sesshaftigkeit gezwungen und damit gegen den Strich gebürstet hat, womit sie nur begrenzt klar kamen.

    „Beziehungsweise die zahllosen Konflikte zwischen Völkerschaften die in völlig unterschiedlichen natürlichen Umgebungen gewachsen sind.“

    Naja, seit geraumer Zeit bewohnen Zigeuner und Seßhafte die selben Lebensräume. Das ging nicht ohne Konflikte aber eben auch nicht ohne wechselseitige Beeinflussung. Zigeuner nahmen z.B. immer die Religion der Mehrheitsgesellschaft an, in Europa eben das Christentum. Da sie aber ausgeprägte Clan- und Stammesmenschen sind, können sie es durchaus damit vereinbaren, Alte und Wehrlose der „Gadesche“ zu berauben und abzuziehen, der von mir hier schon zitierte Ausspruch eines Roma-Clanchefs „Warum passt IHR denn nicht auf EURE Alten auf?“ spricht Bände. Für die Zigeuner sind WIR traditionell Unreine, Barbaren und eben Beute, für UNS die Zigeuner zwangsläufig so was wie „Wilde“ vor denen man sich vorsehen muss. So ist das eben, wenn unterschiedliche Kulturen aufeinanderprallen, was nicht heißt, dass es auch ein Auskommen gab und man voneinander gelernt hat – „Gadesche“ hören „Zigeunermusik“, Zigeuner übernehmen Elemente der Musik der „Gadesche“ in ihre traditionelle Musik usw. Zigeuner sind so etwas wie ein Diasporavolk, wenn man als solches in Mehrheitsgesellschaften überleben und sich nicht in ihnen auflösen will, darf man nicht zu nett sein, womit schon eine wesentliche Gemeinsamkeit der Zigeuner mit den Unsichtbaren genannt wäre. Die Mehrheitsvölker zu „Unreinen“ zu erklären wäre demnach bei den Zigeunern wie im Talmud eine Gruppenstrategie zum Selbsterhalt. Bleibt halt die Frage, wie man mit so etwas umgeht. Ausmerzen wie bei Adolf? Zwangssesshaftigkeit und Assimilationsdruck? Ich wäre da eher für ziehen lassen und, wie gesagt, Wäsche, von der Leine, die Kinder ins Haus um die Dienstleistungen (Kesselflicken, Scherenschleifen, Handlesen, Zigeunermusik…) unbeschwert nutzen zu können. Dafür aber runter vom Podest der politischen Korrektheit, keinen Bonus bei Straftaten, offene Ansprache bei Konflikten und Problemen usw. usf.

    „Warum andere weiße Europäer, sowohl historisch als auch aktuell, eher unauffällige Migranten sind liegt auf der Hand. Geistige Verwandtschaft wird jetzt etwas schmalzig klingen, aber mir fällg grade nichts wirklich viel Besseres ein. Beispielsweise die Ruhrpolen und Hugenotten haben sich, abgesehen von manchen Nachnahmen praktisch vollständig assimiliert.“

    Auch da kann es zu heftigen, explosiven Konflikten kommen, die schnelle Assimilation gibt unter kulturell verwandten Völkern den Ausschlag. Wobei ich in meiner näheren Umgebung auch polnische und russlanddeutsche Wohnquartiere kenne, wo kaum noch Deutsch gesprochen wird! Und es gibt auch „weiße Europäer“, die einen nomadischen Lebensstil pflegen und mit den Sesshaften in einem Verhältnis leben, dass mit „spannungsgeladen“ noch gelinde umschrieben ist. Die weißen „Irish Travellers“ etwa machen im großen und ganzen die selben Probleme wie die Zigeuner und doch sind sie mit diesen überhaupt nicht verwandt sondern Nachfahren der keltischen Ureinwohner Irlands:

    Irish Traveller 1954:

    Und heute:

    https://img.zeit.de/gesellschaft/2014-01/fs-hesse-irland-travellers-bilder/10-055.jpg/imagegroup/original__880x585__Desktop

    -https://www.zeit.de/gesellschaft/2014-01/fs-hesse-irland-travellers

    Jaja, „Die Zeit“, aber der Artikel lohnt sich schon wegen der Fotostrecke.

    Die Travellers sorgen durchaus auch auf dem Kontinent für Trouble, und das sogar im Henkerland! Und da es sich um Weiße handelt, braucht sich ausnahmsweise auch der Tageslügel keine Samthandschuhe anzuziehen:

    -https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/hessen-irische-landfahrer-hinterlassen-chaos/14022660.html

  21. Ach ja, Sinti und Roma haben mit dem Begriff „Zigeuner“ eigentlich kein Problem, nennen sich selber so. Das Wort bedeutet auch nicht „ziehender Gauner“ sondern irgendwas anderes, das ich gerade vergessen habe. Im Grunde galt der Begriff ja als „rehabilitiert“, dennoch wird er momentan aus Kinderbüchern gestrichen und selbst das „Zigeunerschnitzel“ steht zur Debatte, der irre Tanz um die „Minorities“ muss eben ständig befeuert werden.

  22. zu tyrion

    will man mal in blöd-öde linke gesichter gucken, stellt man folgende frage:

    wenn einem einer vor die tür kackt, woher soll man wissen, ob das ein sinti oder ein roma ist?
    mit zigeuner liegt man da eher richtig.

    entsprechende photos gibt es ja im internet.

  23. tyrion

    ich würde eher von ausaprilapril sprechen. aber das nur nebenbei. ich such mir hier immerhin seit jahren die finger wund.

    wie mit denen umgehen?

    ganz einfach: 1. keine mehr reinlassen und 2. die aktuell bereits reingeströmten zurückschicken.

    wer dagegen ist, wegen menschenrechte und so, kriegt je einen zu sich nach hause einquartiert.

    ist das so schwierig?

  24. @vitzli, den 13. November 2018 um 4.13 Uhr

    Werter vitzli,

    es ist nicht schwierig, weswegen diese beiden Punkt sicherlich in Bälde umgesetzt warden.

  25. Die Umschreibung für Zigeuner war etwas ironisch auf den modernen politkorrekten Neusprech gemeinst.
    Mir ist schon klar dass da diverse Völkerschaften rumlaufen, und ich hab genug von etwas normaleren (für unsereiner) Zigeunern gelesen und gesehen die sagen dass sie den Begriff Zigeuner bevorzugen weil es da wohl mehr Völkchen gibt als nur benannte Sinti und Roma.
    Wo diese Völkerschaften nun herkommen weiß eh kein Mensch außer ihnen selbst vielleicht, aber die verraten es ja niemand.
    Die verschiedenen Bezeichnungen für die weisen darauf hin, Tatern (von den Tataren), Gypsies (das kommt von Ägypten) und Zigeuner (bezogen auf eine im Frühmittelalter in Griechenland ansässigen Völkerschaft).
    Ist aber auch mal sekundär, ihren Ruf als Landplage werden die nicht durch ausschließlich nettes Verhalten erlangt haben.
    Das ist das schöne an den sog. Vorurteilen, wenn die völlig haltlos wären dann gäbe es sie nicht.

    Und da liegt denke ich der Hase im Pfeffer. Die miodernen Linken glauben tatsächlich dass sie, und nur sie die einzige Wahrheit gepachtet haben. Das reicht von „Das sind Sinti und Roma, du Nazi“ bis zu „der hat einen deutschen Pass, du Nazi“.
    Die fragen noch nichtmal was solche Leute selbst denken, ihe Denke ist die einzig Wahre.
    Das sind die geistigen Nachfahren der Missionare.
    Und alles was nicht so denkt wie sie muss ins Gulag.
    Schönes Indiz um so was zu erkennen ist übrigens dass die sehr gerne im Plural Majestatis sprechen.
    „Wir müssen“, „unsere Erde“, „die Menschheit“ und was auch immer.
    Und das nennt z.B. einen in meinen Augen sinnvollen Liberalismus, soll heißen den Leuten ihre eigenen Gedanken und die eigene Wehrhaftigkeit zuzugestehen autoritär.
    Den Hirnfurz muss man sich erstmal bewusst machen.

  26. Als Nachtrag, ich finde die irritierten Blicke von Türken mit BRD-Pass wenn ein Linker ihnen „du bist Deutscher“ vor den Latz knallt wirklich zum Kringeln.
    Nicht wegen dem Türken, der weiß wie er denkt, sondern wegen den Hohllinken die wirklich daran glauben dass alle Menschen gleich sind und mit der „richtigen Lehre“ der sofortige Weltfrieden und das nie endende goldene Zeitalter einkehren wird.

  27. Tyrion um 02:49:

    Das ist das Interessante an der Sache.
    Die Travelers pflegen trotz offensichtlicher genetischer Unterschiede durchaus eine ähnliche Kultur wie die Zigeuner.
    Woher das kommt liegt im Dunkeln.
    Wobei Ähnlichkeiten die einem vällig anderem Ursprung zugrunde liegen in der natur nicht ungewöhnlich sind, Fledermäuse und Vögel etwa.
    Bei den Zweibeinern ohne Federkleid stechen hier die feudalen Strukturen des mittelalterlichen Europas und Japans ins Auge.

    Sonst sehe ich das ähnlich. Solange die sich auf Kesselflicken und Änliches beschränken dann lasse man sie das halt mal machen.
    Zwangsassimilierung ist fruchtlos, sowohl da als auch generell.

    Nein, manche kommen eifach nicht miteinander aus. ^^

  28. Vor längerer Zeit hatte ich hier was zu den Zigeunern geschrieben.
    „Vor den vorderasiatischen und afrikanischen Schwarzköpfen wurde ich jedoch immer wieder gewarnt. Als Kundschafter und Brückenkopf-Besetzer wurden allgemein die Romanen genannt, auch als Bulgaren, Rumänen unter dem Begriff der Zigeuner zusammengefasst, auch Sinti oder Citanes genannt. Man nahm an, dass sie für Banden und Flüchtlinge die Wege und die Sammelplätze erkundeten und Schleuserdienste leisteten. Lange vor 2015 ! “ ( Erfahrungen in Frankreich).
    „Ein Mikrokosmos, dessen Erforschung ebenfalls verwehrt ist- wegen Greuel der Erforscher- ist das Zigeunertum. Diese belegen zwei Abstammungslinien – eine hindische und eine ägyptische. Die verschiedenen Bezeichnungen – u.a. Sinti ( vom Indus) und Manouche ( vom Nil) verdeutlichen das. Die verehrten Urmütter ( nicht Väter) sind Sara und Isis. Sara, die von der ersten mesopotanischen ( eigentlich drawidischen) Urmutter Lilith abstammen soll und Isis als Stamm-Mutter der ägyptischen Mythology. Beider Nachkommen sollen nach der Zeitenwende einen ewigen unauflösbaren Pakt eingegangen sein. Lilith wird in jüdischen Legenden als erste Frau des ersten Adam bezeichnet. Und in der Zeit etwa im 5.Jahrtausend vor Christi verortet. Isis wäre danach älter, nach den Götterlegenden etwa 8.Jahrtausend. Nach ägyptischer Lesart – 32.000, wobei 3 Manote ( Monate) ein Jahr ergeben. Aus der ägyptischen Linie sollen die meisten Separden und auch die Askhanesen stammen. Die hindische Linie , die Spätgeborenen, stellen wohl die Sinti, Roma und andere, die unter den Sammelbegriff Khasaren in Osteuropa fallen. Genaue Zuweisung ist nicht möglich, weil Erforschung prinzipiell tabu ist. Beiden Abstammungen ist gemeinsam, das sie vertrieben wurden und dieses Schisma in ein Sendungsbewußtsein umgemünzt haben. Ihr immerwährendes Recht beruht auf der Abstammung von den jeweiligen ersten göttlichen Müttern; wobei Lilith allgemein als Dämonin bezeichnet wird.
    Man muss bedenken, dass europäische Familien bestenfalls nachweisbar sind bis in die Zeit Karl des Großen- worauf die Nachkommen bannig stolz sind-. muss man wissen, das Askhenasen ihre Vorfahren um das Jahr 50 belegen, Khasaren um 5.000 v.C und Separden um 8.000 v.C.
    Stammeszwistigkeiten bleiben da nicht aus und sind für uns wenig erheblich. Wir sind in deren Augen nur Manövriermasse, zumal nicht wenige Europäer nicht einmal ihre Großeltern kennen und etliche nicht einmal an Erinnerungen an ihre direkten Väter haben, oder sie sogar bewußt verachten“.
    Die Herkunft des Begriffes Zigeuner wird in Wikiblödia falsch dargestellt. Richtigerweise gilt =
    „zigeuner, m.
    1) name und geschichte: als im jahre 1417 ein trupp Zigeuner zum ersten mal deutschen boden betrat und die städte Magdeburg, Hamburg, Lübeck, Wismar, Rostock berührte, nannten sie sich angeblich de Secanen, mit einem namen, welcher dem tschech. cikán und im abstande dem ungar. tzigany, rumän. igan, poln., russ. cygan entspricht, einer namenreihe, in der sich der weg des östlichen wandervolkes abzeichnet. “ ( http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GZ06369#XGZ06369)

  29. vitzli sagt:
    13. November 2018 um 4:13

    wie mit denen umgehen?

    ganz einfach: 1. keine mehr reinlassen und 2. die aktuell bereits reingeströmten zurückschicken.

    *
    Und was ist mit denen, die seit weiß der Florian Geyer schon hier waren? Von mir aus könnten die Völker auch weiter ihr traditionelles Nomadenleben führen, nur eben ohne Minority-Bonus und irgendwelche Nachsicht bei räuberischem Verhalten.

  30. tyrion

    ohne bonus versteht sich ja von selbst.

    die, die schon länger hier sind, mit denen kamen wir bisher auch klar. die müssen wir aushalten. keine grund, die massen von neu hereingelockten hier zu behalten und zu alimentieren.

    viele alte leben ja auch total integriert hier.

  31. „Wie mit denen umgehen?“ . Schildbürger hat ja eine Empfehlung, nur Ebber und Henker sind schon weiter. Um es noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen= es ist völlig nebensächlich- sozusagen pillepalle- wie wir uns vorstellen, mt denen umzugehen. Wir sind nicht in der Lage, denen irgendeine Art von Verhalten zu gönnen oder zu dulden. Ich dachte, darüber wären sich alle einig. Wir sind ehr- und wehrlos, Nicht einmal wehrfähig sind wir und nur eingeschränkt betriebsfähig. Ein derart mißhandeltes Kfz würde der TÜV aus dem Verkehr ziehen. Es geht nicht darum, denen etwas Folklore zu gönnen, niemand von uns besitzt dazu die Kompetenz und überhaupt kein Mitspracherecht.
    Es geht darum, dass uns alles abverlangt wird. Wie wir damit umgehen? Wir befolgen das Prinzip= alles oder garnicht, Geld und Leben und Teufel und Tod. “ Eh, gib mich deine Hand“, “ Ne kriegste nich, den Mittelfinger kannste kriegen!“. Beide in die Nasenlöcher, bis die Spitzen am Gehirn kratzen.

  32. Frankstein 17:07, wie schreibt es doch die Tante L immer so liebevoll: „Zustimmung.“ Könnte nun noch einen Roman dazu schreiben, hab aber keine Lust, lese nur noch mit. Daumen hoch, das war’s schon wieder von mir. Nemo

  33. Nachtrag: …es wird sehr schwierig werden, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen, nun hat nur noch „Mitteldeutschland“ eine Chance, wobei wenn ich auf „Politikversagen“ schaue, dann glaub ich auch die „Ossis“ und ihr Land für verloren. Man sollte sich wohl auf das Deutsch-Nomadentum verlagern, da könnten wir wohl noch von den Sinti & Roma lernen. LOL.

    Sieht jemand noch Hoffnung hier am Ende des Horizonts?

    Gruß Kapitano Nemono

  34. @Nemo, den 13. November 2018 um 17.33 Uhr

    Mein lieber Kapitän,

    das letzte Bataillon stellen wir. 🙂

  35. Frankstein sagt:
    13. November 2018 um 17:07

    „Wir sind nicht in der Lage, denen irgendeine Art von Verhalten zu gönnen oder zu dulden. Ich dachte, darüber wären sich alle einig.“

    Das dachte ich auch. Dennoch neigen Leute, die zu selbstständigen Denken in der Lage sind dazu, über Vergangenheit und Zukunft nachzudenken, über mögliche Formen des Umgangs und eventuelle Gegenstrategien. Muss es denn KZ und „Vernichtung durch Arbeit“ sein, oder gäb´s da eventuell auch andere Möglichkeiten? Wer aber lieber Däniken studiert, weil er meint, da wären tiefe Weisheiten drin verborgen, kann das ruhig tun. Ich bin da ganz für „Diversity“.

  36. vitzli sagt:
    13. November 2018 um 4:13

    tyrion

    ich würde eher von ausaprilapril sprechen. aber das nur nebenbei. ich such mir hier immerhin seit jahren die finger wund.

    *

    ???

    Diese Aussage entzieht sich komplett meinem Verständnis… :-/

  37. Und SO wird den Zionisten gehuldigt:

    Aus der Reihe „der zionistische Traum“, ein Einblick in die wohl einflussreichste Organisation in Amerika, die AIPAC, die mit Lügen und Erpressung die amerikanische Politik Pro-israelisch Einstimmt. Manche mögen sie banalisieren und sie mit anderen Lobby-Gruppen wie die der Tabak-Industrie oder der Waffen-Lobby vergleichen, was stimmt, nur wird nicht erwähnt, dass auch diese Industrien in Zionisten Hand sind.

  38. Und SO wird den „Nazis“ gehuldigt:

    -https://video.tagesspiegel.de/kz-wachmann-will-nichts-von-gaskammern-gewusst-haben.html

    kwK

  39. der mod

    der damalige täter-jungnazi will es also besser gewusst haben als die historiker – klugscheißer heute? lol, welche chuzpe. wo es doch so viele jüdische zeugen gibt. die alle neben den gaskammern standen. und glücklicherweise als einzige in ihrer familie überlebten, während 6 Millionen juden in deutschen Gaskammern vergast wurden und sie alles bestätigen können. später waren es allerdings angeblich ein paar Millionen weniger, wie eine neuere gedenktafel in auschwitz ausweist. die rechtsprechung nennt sowas strafbare „verharmlosung“ des holocaust. trotzdem haben die es gewagt, in auschwitz neue gedenktaflen aufzustellen und zu verharmlosen.

    seltsam-

  40. Vitzli 5:21 … es ist schon so eine Sache, die einen wahrlich zum Grübeln bringt. Ich bin erstaunt, dass man einen 94jährigen überhaupt dazu befragt. Ich meine, wie viele Jahre hatte man Zeit, ihn zu befragen? Warum hat man das nicht gleich zeitnah umgesetzt? Fragen über Fragen.

    Hier noch ein kleiner Auszug, was die Politik mit unserem schönen Mitteldeutschland macht und die sonst so kritischen Ossis machen (fast) alle fröhlich mit:

    -https://www.tag24.de/nachrichten/frau-vor-grundschule-diesterweg-in-halle-saale-niedergestochen-863912
    -http://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/Unbekannter-tritt-und-bespuckt-41-Jaehrige-in-Leipziger-Strassenbahn
    -https://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz-news/zugbegleiterin-belaestigt-zwei-auslaender-in-freiberg-festgenommen

    Die wirklich lustige Zeit kommt aber erst noch:

    „Massen-Einbürgerung: Bekommen bald alle Immigranten im Schnellverfahren einen deutschen Pass?“

    „Die Wartezeit für das Staatsangehörigkeitsrecht wurde speziell für Flüchtlinge von acht auf sechs Jahre herabgesetzt. Insider schlagen nun Alarm, dass diese neue Rechtslage vor allem von islamistischen Immigranten (Muslimbrüder etc.) ausgenutzt wird, die sich seit 2012 mit Asylstatus in Deutschland aufhalten.“

    „Ehepartner und Kinder können sofort mit-eingebürgert werden“

    „Masseneinbürgerung ab 2021“

    „Das Mounksche Experiment macht rasche Fortschritte“

    -https://philosophia-perennis.com/2018/11/13/massen-einbuergerung-bekommen-bald-alle-immigranten-im-schnellverfahren-einen-deutschen-pass/

    DER_M0D

    Wer ist denn dieser Mounk? LOL^2

    Es ist nun 5 vor 12 in Good Old Germany und bei Dir, lieber Vitzli, schon 5 vor 1. Hahaha!!!

  41. Nemo sagt:

    13. November 2018 um 17:33

    „Sieht jemand noch Hoffnung hier am Ende des Horizonts?“

    Ja, gucksch du:

    Tante Lisa sagt:

    13. November 2018 um 4:34

    „@vitzli, den 13. November 2018 um 4.13 Uhr

    Werter vitzli,

    es ist nicht schwierig, weswegen diese beiden Punkt sicherlich in Bälde umgesetzt warden.“

    …und Tante Lusa kann schließlich alles außer Deutsch!

    Will heißen: Das gotterbärmliche Gejammer ist ab sofort einzustellen, sonst schicken (((wir))) jemand , der diesem unterträglichen Leiden ein Ende macht!

    „Gruß Kapitano Nemono“

    Laila tov!

  42. Wollte einklich noch allerlei interessantes und wissenswertes schreiben zu: „Wehrwolf“/Hermann Löns und die Nazis, Dreißigjähriger Krieg/Literatur dazu, Zigeuner, sonstige Nomaden, Sesshafte und das „Ausmerzen“, aber man kommt einfach sssuuu nüscht. Aber wenn ich mich hier so umschaue, reicht auch das:

    ^^

  43. Demokratie verlangt Augenhöhe
    “ Die Demokratie braucht Demokraten“, verlangt der Bremer Bürgermeister. Herrgott schmeiß Demokraten vom Himmel! Ist natürlich absoluter Bullshit, wenn- wie oft kolportiert- Demokratie die Herrschaft des Volkes durch das Volk bedeutet. Das Volk ist da, wieso der Ruf nach Demokraten? Wenn man diesem unbedeutenden Genossen folgt, ist Demokratie eben nicht die Herrschaft des Volkes, sondern die eines bestimmten Volkes. Diese Genossen sind so doof, dass es Gott erbarmen müßte. Ich gehe sogar weiter, dem Allmächtigen ist vorzuwerfen, allerlei menschenähnliches Getier geschaffen zu haben, dass uns dauernd in die Suppe pinkelt. Hier wird wiederum deutöich, dass Demokratie tatsächlich Erhebung über das Volk, Bevormundung desselben und Knechtung und Verachtung bedeutet. Demokratie ist Unterwerfung, Zurechtstutzung, Verbiegung des Volkes unter die Gebuckelten und Reduzierung auf deren Augenhöhe. 2.500 spenden Beifall, wobei auffällt, dass nicht einmal die Bremer Miris ( 3.500 an der Zahl) vollständig vertreten sind. Dafür spricht der Vertreter der Bremer Migrations-Ratten “ Migration ist die Zukunft Deutschlands und Teil unseres Lebens“. Ein Jurten-Wixxer bestimmt unsere Zukunft und er ist ein Teil davon? Vielleicht sollten wir mal einen Hautarzt befragen, wie wir die Furunklen los werden? Furunkeln sprießen am Körper und übernehmen die Deutungshoheit? Bist du schon krank, oder lebst du noch? So eine Furunkel – Kappert-Gonther- verlangt jetzt endgültig die Aufarbeitung der bremischen/deutschen Greuel aus der Kolonialzeit.
    Will sie neue Furunkeln ansiedeln oder alte aufschneiden? Nein, sie will sie besprechen, als Ärztin ist das ihr Lebenselixier. Sie will, das wir die Greuel benennen, Vergebung erbitten und Schmerzensgeld abdrücken. Für die Überlebenden in den ehemals deutschen Kolonien. Sollte man als Überlebender nicht Dankopfer dabringen? Wo kommen wir hin, wenn die weltweit Überlebenden morgen von uns alle Schmerzengeld verlangen? Dumme Frage- ich weiß-, nämlich genau dahin, wo wir heute stehen. Tatsächlich verlangt sie Demut und Augenhöhe. Der Glöckner verlangt von der Schönen, dass sie sich auf Augenhöhe begibt. Um dann mit der Aufarbeitung der Vergangenheit die richtigen Zukunftsentscheidungen zu treffen. Sprich, nach der Vergebung und der Anerkennung körperlicher und geistiger Minderwertigkeit, gemeinsam schöne Töchter zu zeugen.
    Das hätten sie gerne und ich sehe vor meinem inneren Auge, wie Wogen grenzenloser Heiterkeit den Erdball umkreisen; die Erde erschütternd bis sie die Bahn verläßt. Ich sage mal, wie ich das sehe = nix wird aufgeräumt und überhaupt werden nur Entscheidungen getroffen, die ausschließlich dem Wohl des Deutschen Volkes dienen. Das Bestehen oder gar Überleben der Sieling, Kappert-Gonther, der Migrationsratten oder der Politiker in der Demokratie überlassen wir den Entscheidungen der Jurten-Furzer, meinetwegen können sie die in der Mongolei ansiedeln.
    Und den kleinen mißratenen Schwuchteln sei gesagt, wenn du hier Demokraten ansiedeln willst, mußt du mich aus dem Wege räumen.

  44. Tyrion, wenn du Wissenwertes aus eigenem Erleben beizutragen hast, immer raus damit. Nach meiner Erkenntnis kennst du weder Däniken, Hermann Obert, warst niemals ein Wehrwolf , hast niemals mit Zigeunern gehändelt und auf der Heidi im Wald warst du auch nicht. Bitte erkläre mir, welches Wissen dich befähigt, zu irgendwas irgendwas beizutragen.

  45. @DER_M0D, den 14. November 2018 um 12.55 Uhr

    Wiedergabe der ersten Pfadangabe:

    -https://www.tag24.de/nachrichten/frau-vor-grundschule-diesterweg-in-halle-saale-niedergestochen-863912

    (Auszug aus dem Bericht/Artikel, letzter Absatz)

    Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten T o t s c h l a g s aufgenommen. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich offenbar um den Ex des Opfers. Sie (Mutter, 31 Jahre) hatte sich vor ein paar Monaten von ihm (Syrer, 40 Jahre) getrennt.

    Heute Morgen brachte die Frau eines ihrer Kinder in die Schule in der Diesterwegstraße. Als sie zurückkam, traf sie auf ihren ehemaligen Exstecher.

    Tantchens Fazit:

    Na, da widerfährt der Begrifflichkeit des sog. Exstechers durchaus neue Sinnhaftigkeit. 😀

  46. Schildbürger sagt:
    13. November 2018 um 9:13

    Tyrion um 02:49:

    Das ist das Interessante an der Sache.
    Die Travelers pflegen trotz offensichtlicher genetischer Unterschiede durchaus eine ähnliche Kultur wie die Zigeuner.
    Woher das kommt liegt im Dunkeln.
    Wobei Ähnlichkeiten die einem vällig anderem Ursprung zugrunde liegen in der natur nicht ungewöhnlich sind, Fledermäuse und Vögel etwa.
    Bei den Zweibeinern ohne Federkleid stechen hier die feudalen Strukturen des mittelalterlichen Europas und Japans ins Auge.

    *

    Was du meinst nennt sich „Konvergenz“, bzw. „konvergente Evolution“. In dem Zusammenhang hier halte ich es allerdings nicht unbedingt für angebracht, diesen Ansatz zu bemühen, da die Zweibeiner ohne Federkleid doch mehr miteinander gemein haben, als Fledermäuse und Vögel oder Fischsaurier, Haie und Delphine. Die Traveller unterscheinden sich genetisch ja nicht sonderlich von den Zigeunern, die Unterschiede reichen aber aus, zu bestimmen, dass sie nicht miteinander verwandt sind. Die genannten gesellschaftlichen Organisationsformen gehören einfach zum Repertoire des Homo sapiens und können so auch bei verschiedenen Rassen und Kulturen, je nach Entwicklungsstand und Umweltbedingungen ihren Ausdruck finden. Die Prärieindianer Nordamerikas hatten teilweise schon die Schwelle zum sesshaften Ackerbauern überschritten, aber nachdem die Weißen das Pferd auf den Kontinent gebracht hatten, eröffneten sich wieder neue Möglichkeiten und ein Leben als Raubnomade erschien vielen Stämmen reizvoller, als im Schweiße ihres Angesichts im Dreck zu wühlen. Der Möhöönntsch ist eben eines der anpassungsfähigsten Tiere, kann rumziehen und sich niederlassen, je nach Bedarf. Manche sagen ja auch, das, was „Völkerwanderung“ genannt wird, wäre mehr oder weniger ein Normalzustand der damaligen Zeit gewesen, die Völker gemeinhin ziemlich mobil. Schließlich nomadisierten auch Fürsten, Könige und Kaiser lange noch von Pfalz zu Pfalz. Andere verweisen auf genetische Untersuchungen im Harz, wo der Nachweis erbracht wurde, dass die Ahnenreihe dort Ansässiger sich über Jahrtausende zurückverfolgen lässt, die Leute also seit der Prähistorie mit dieser Scholle verbunden sind. Neben den Irish Travellers gibt es auch andere nicht-zigane, also weiße, Nomaden, die dem sogenannten Elends- und Lumpenproletariat entstammten, für selbige hat sich der Name „Jenische“ eingebürgert. Sie wurden unter den Nazis gleich behandelt wie die „echten“ Zigeuner, also interniert, deportiert, teilweise auch kastriert, da hier, anders als bei den Juden, die Bekämpfung feindlicher bzw. minderwertiger Rassen mit der Asozialenbekämpfung zusammenfiel. Gerade deshalb halte ich die Berichte über den „Porajmos“, die „Shoah“ der Zigeuner, insgesamt durchaus für nicht generell unglaubwürdig, ein büschen „Greuelpropaganda“ ist halt immer.

    Wenn aber Wikipedia über die Historie des „Antiziganismus“ folgendes schreibt

    Der Antiziganismus hat in Europa eine lange Tradition. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert unterlagen die als „Heiden“, „Zigeuner“ oder „Ägypter“ Bezeichneten wie die gesamte Armutspopulation außerhalb der Untertanenverbände einem rigiden rechtlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ausschluss. Sie waren grundsätzlich rechtlos, nirgendwo aufenthaltsberechtigt und also zur Dauermigration gezwungen, auf Nischenerwerbsweisen verwiesen und als „herrenloses Gesindel“ stigmatisiert. Auch als sich im 19. Jahrhundert Niederlassungsmöglichkeiten durch die Reform des Niederlassungsrechts ergaben, wurden sie doch häufig weiterhin von Ort zu Ort abgeschoben. Nach einer Niederlassung blieben sie in der Regel in städtischen oder dörflichen Randquartieren ausgegrenzt und isoliert von der Mehrheitsbevölkerung. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert wurden sie als „asozial“ stigmatisiert.

    ist das, wie gewohnt, höchstens die halbe Wahrheit. Es macht die Zigeuner ausschließlich zu Opfern einer unbegründeten Schikane, Ausgrenzung und Verfolgung und zeigt sie nicht als handelnde Subjekte in einem ethnischen Konflikt. Dass ihnen angeblich das Nomadentum aufgezwungen wurde, erinnert auch sehr an die Mär, die Unsichtbaren wären zu ihren Geldgeschäften gezwungen worden, indem man ihnen ordentliche Berufe verweigert habe usw.

  47. Tyr ion, den 15. November 2018 um 19.36 Uhr

    Oha, wieder ein Fall für uns Frankstein! 😀

  48. Ja, Lusa, uns Universalgeleerter wird wieder nicht an sich halten können, und sein Füllhorn an Mumulandmärchen und Dänikenweisheiten ausschütten, eher er zu seiner gefürchteten und unbestechlichen Gugel-Plagiatssuche ansetzt. Da zittert jedesmal unsere frankistisch-sabbatäische-1666-Synagoge in ihren Grundfesten! Das Feiern lassen wir uns aber trotzdem nicht verbieten! ^^

  49. „Manche sagen ja auch, das, was „Völkerwanderung“ genannt wird, wäre mehr oder weniger ein Normalzustand der damaligen Zeit gewesen, die Völker gemeinhin ziemlich mobil. Schließlich nomadisierten auch Fürsten, Könige und Kaiser lange noch von Pfalz zu Pfalz.“ – Manche haben eben keine Ahnung aber davon wenigstens jede Menge. 🙂

  50. Uärgs, da tippst man eine Viertelstunde, kommt auf den falschen Knopf und alles für die Füße.
    Ich hoff ich krieg alles noch zusammen…

    Tyrion:
    Das mit der genetischen Ähnlichkeit ist mir schon bewusst. Das Thema ist aber etwas schwieriger als es den Anschein hat.
    Wie du schon gesagt hast ist der Mensch eine der anpassungsfähigsten Spezies der Welt, wenn nicht sogar die anpassungsfähigste.
    Und hat in verschiedensten Lebensräumen sehr verschiedene Unterarten hervorgebracht, phänotypisch, verhaltenstechnisch und teils auch in Sachen Nahrungsbedarf und -unverträglichkeit.
    Von daher halte ich den Gedanken mit der konvergenten Entwicklung für nicht ganz aus der Luft gegriffen.
    Das mit der Genetik ist wohl auch ein Thema das über die schiere Zahl der gleichen Gene hinausgeht. Gibt zig Tierarten bei denen unterschiedliche Populationen sich rein genetisch stärker unterscheiden als unterschiedliche Unterarten des Homo Sapiens, aber sich selbst für geschulte Augen vom Aussehen und Verhalten her kaum unterscheiden.
    Da gibts ja schon diverse Ansätze, aktive/inaktive Gene und die damit einhergehende Epigenetik zum Beispiel.
    James Watson, einer der Entdecker der DNS, hat auf dem Gebiet der Anthropologie wohl auch Forschungen mit sehr politunkorrekten Ergebnissen betrieben und wurde dafür ziemlich in die Pfanne gehauen.
    Bei diesem hochinteressanten und für meine Begriffe überaus wichtigen Thema ist halt leider zu viel in den verbotenen Bibliotheken verschwunden.

    Was mir aber ein absolutes Rätsel ist, wie hat sich das marxistische „alle-sind-gleich“-Credo trotz so offensichtlicher Unterschiede der Unterarten des Menschen und dem doch stark ausgeprägten Sexualdimorphismus so festfressen können…

    Zum letzten Absatz:
    Seh ich genauso.
    Wahre Grundlage, extrem aufgebauscht. Und immer schön drauf, ihr bösen Weißen hasst und unterdrückt grundlos andere Leute.
    Nicht nur hier, im ganzen Westen.
    Den weißen Amis reibt man die Sklaverei unter die Nase, obwohl die meisten Weißen zu der Zeit gar keine Sklaven hatten. Ein Völkchen bei dem die Sklaverei weit ausgepräger war bleibt von der Dauerkeile weitgehend verschont, ähnlich selten erwähnt ist die Tatsache dass die Negersklaven von anderen Negern in Afrika gekauft wurden.

    Oder bei den Franzosen, bei denen ists der Kolonialismus, und verschwiegen werden z.B. dass die französische Herrschaft in Nordafrika eine Folge der vorerst endgültigen Niederschlagung der auch als Barbareskenstaaten bekannten Seeplage war, und dass die berühmten Lehmmoscheen in Mali teils erst auf Betreiben der Kololialherren aus Trümmerhaufen wiedergebaut wurden.

    Die Schuldwaffe ist überaus effektiv, das muss man leider anerkennen. Daher wird sie so oft verwendet, und sie zieht nunmal offensichtlich.
    Wäre mal interessant zu ergründen warum.

  51. Die Schuldwaffe ist überaus effektiv, das muss man leider anerkennen. Daher wird sie so oft verwendet, und sie zieht nunmal offensichtlich.
    Wäre mal interessant zu ergründen warum.

    +++

    Dauerhafte fette Milliardenzahlungen und äußerst großzügige Schenkungen sind bis zum Nimmerleinstag – mit Null-Aufwand – garantiert.
    Läuft doch alles rund ! Was will ((man)) mehr ?

  52. Ebber:
    Ich meinte warum das so gut wirkt.
    Warum sie verwendet wird ist mir schon klar. 🙂

  53. Lisa, ich bin nicht der VL und meine Schuldigkeit als Schullehrer sehe ich erfüllt. Dennoch stets zu Diensten, wenn denn Not am Mann ist.
    Traveller ist die welsche ( orientalisch-romanische) Bezeichnung für Jahrmarkts-Jecken. Der Begriff stammt von travestir, wie auch Travestie. Die Tinker ( mhd. für Trinker) verarschen den doofen Bürger. Sie geben das Zerrbild der Exodus-Semiten, die später als Juden sesshaft wurden. Ich hatte ja schon die unterschiedlichen Zigeunerstämme kurz skizziert; bei den Tinkern handelt es sich um die Nachfahren der Sinti ( von indischen Fluss Sinthus) und deren irischen Konkubinen. Irland, was wenige wissen, war der erste Brückenkopf levantinischer Flüchtlinge, schon vor der Zeitenwende.
    Die irische Folklore enthält Elemente orientalischer-hindischer Ornamentik, besonders in Musik und Tanz. Die Vorfahren der Tinker zogen als Scherenschleifer und Kesselflicker durch ganz Europa. Sie sind lebendes Beispiel für angewandte jüdische Mystik. Des weiteren ist der Text über die Indianer blühender Unsinn. Die Indianer- besonders im Norden und in der Mitte der USA waren Gärtner und Landwirte, die Jagd diente der Mannbarkeit und dem Vergnügen. Das sie später Nomaden und reitende Rebellen waren, ist den Neusiedlern geschuldet. Als würde man nach dem 3. WK die überlebenden Deutschen als Volk von Wehrwölfen und Umherziehenden bezeichnen.
    Es ist schon schlimm, wie unverdorbene Kinderseelen manipuliert werden, indem man ihnen Zugang zu allerlei „Geheimwissen“ ermöglicht. Worauf sie dann die Gegenwart nerven und sich eine Zukunft verbauen. Aber ich bin nicht Jesus und ich will auch nicht die Schäfchen sammeln. Ich kann nur warnen, wer WIKI und anderem Gedöhns vertraut, wird irgendwann gewaltig auf die Schnauze fallen. Schlimmstenfalls wird es ihm erscheinen, als habe er nie gelebt.

  54. Schildbürger sagt:
    16. November 2018 um 8:26
    Tyrion:
    Das mit der genetischen Ähnlichkeit ist mir schon bewusst. Das Thema ist aber etwas schwieriger als es den Anschein hat.
    Wie du schon gesagt hast ist der Mensch eine der anpassungsfähigsten Spezies der Welt, wenn nicht sogar die anpassungsfähigste. ——————————-
    ——————————————————————————————————————
    @ Schildbürger: Der Verschnittene wird Dir früher oder später, wohl eher früher, ans Bein pinkeln (und ich freue mich darauf). Kalter Hohn ist noch das beste – dann werden (((die))) teils infantil, teils weibisch.

  55. Schildbürger sagt:

    16. November 2018 um 8:26

    „Das mit der genetischen Ähnlichkeit ist mir schon bewusst. Das Thema ist aber etwas schwieriger als es den Anschein hat.
    Wie du schon gesagt hast ist der Mensch eine der anpassungsfähigsten Spezies der Welt, wenn nicht sogar die anpassungsfähigste.
    Und hat in verschiedensten Lebensräumen sehr verschiedene Unterarten hervorgebracht, phänotypisch, verhaltenstechnisch und teils auch in Sachen Nahrungsbedarf und -unverträglichkeit.
    Von daher halte ich den Gedanken mit der konvergenten Entwicklung für nicht ganz aus der Luft gegriffen.“

    Naja, man kann die „Konvergenz“ schon als Analogie bemühen, aber im biologischen Sinn ist das halt ein bisschen weit hergeholt, weil mit „Konvergenz“ meiner Kenntnis nach ähnliche anatomische Entwicklungen als Folge von evolutionärer Anpassung an vergleichbare Lebensbedingungen bezeichnet, und das bei Arten, die sehr weit voneinander entfernt sind und systematisch unterschiedlichen Klassen angehören, und nicht für Subspezies innerhalb einer Art. So weit ich weiß, sind auch die Unterschiede im Verhalten zwischen den Unterarten einer Art meist nicht sooo sehr gravierend – verhält sich der sibirische Tiger jetzt so viel anders als ein Sumatratiger?

    Spontan fallen mir als Beispiel für „Konvergenz“ zwischen Arten die Koyoten ein, die dort, wo der Wolf fehlte, teilweise dessen freigewordene Nische eingenommen haben. Sie eigneten sich also nach und nach dessen Beutespektrum an, in dem sie zunehmend auch größeren Huftieren, anstelle von sonst eher kleinerer Beute wie diversen Nagetieren, Vögeln etc., nachstellten. Dazu schlossen sich diese ursprünglich paarweise lebenden Wildhunde zu größreren Rudeln zusammen und legten dazu, in Folge evolutionärer Anpassung, deutlich an Größe zu. So weit ich weiß, wird das aber nicht als „Konvergenz“ bezeichnet, da die Arten verwandtschaftlich zu nahe beieinander liegen. Auch der Werkzeuggebrauch bei Affen ist somit keine „Konvergenz“ zu Homo sapiens, da dieser Begriff gerade Ähnlichkeiten bei NICHT VERWANDTEN Arten bezeichnet!

  56. „So weit ich weiß, sind auch die Unterschiede im Verhalten zwischen den Unterarten einer Art meist nicht sooo sehr gravierend“

    Okay: Wenn man z.B. an Wolf und Haushund denkt, sind die Unterschiede, je nachdem, wie man´s nimmt, durchaus erheblich.

  57. „Die irische Folklore enthält Elemente orientalischer-hindischer Ornamentik“ – biddeschön vitzli aber kennst du sicher, oder?

  58. Frankstein sagt:

    16. November 2018 um 17:50

    „Traveller ist die welsche ( orientalisch-romanische) Bezeichnung für Jahrmarkts-Jecken. Der Begriff stammt von travestir, wie auch Travestie.“

    Mir vollkommen neu, für mich war das bislang als englischsprachiger Begriff bekannt, der „Reisende/r“ bedeutet, hier also „fahrendes Volk“ als solche bezeichnet. Aber was weiß ich schon? Wenn mich also hier einer aufklärt, der sich nicht nur dazu bekennt, des Englischen nicht mächtig zu sein, sondern auch noch stolz drauf ist, dann bin ich latürnich erst mal demütig und dankbar dafür!^^

    „Die Tinker ( mhd. für Trinker) verarschen den doofen Bürger. Sie geben das Zerrbild der Exodus-Semiten, die später als Juden sesshaft wurden. Ich hatte ja schon die unterschiedlichen Zigeunerstämme kurz skizziert; bei den Tinkern handelt es sich um die Nachfahren der Sinti ( von indischen Fluss Sinthus) und deren irischen Konkubinen. Irland, was wenige wissen, war der erste Brückenkopf levantinischer Flüchtlinge, schon vor der Zeitenwende.“

    Interessant. Aber woher „wissen“ wir denn das alles? Egal, ich tink erst mal einen drauf, vielleicht erschließt es sich mir dann…^^^^^^

    „Die irische Folklore enthält Elemente orientalischer-hindischer Ornamentik, besonders in Musik und Tanz. “

    Hmmm, wenn ich´s mir recht überlege, könnt‘ da was dran sein! Macht echt gute Laune:

    Lids a rattlin‘ belchin steam
    Life aint nothin but a fevered dream
    ‚Youre a lowly villain‘
    ‚Youre a terrible liar‘
    ‚But were both here cookin on the same old fire‘
    Guts a bubblin belchin steam
    Life aint nothin but a fevered dream
    ‚Youre an old piss bucket‘
    ‚Youre a dented can‘
    ‚But we’re neither as black as that roasting pan‘

    ^^ ^^ ^^

    Das aber auch:

    Also ohne Scheiß, den Sound finde ich richtig töfte und schnafte – ganz im Sinne von Alain Danielou!
    Und die tanzenden Leutchen sind durchaus nett anzuschauen – auch die Matrone, die geschmeidig ihre Massen schwingt, und die Backfische und die Kinder und kleinen Mädchen: Süß!

    „Die Vorfahren der Tinker zogen als Scherenschleifer und Kesselflicker durch ganz Europa. Sie sind lebendes Beispiel für angewandte jüdische Mystik.“

    Hmhmhm, lalala.

    „Des weiteren ist der Text über die Indianer blühender Unsinn. Die Indianer- besonders im Norden und in der Mitte der USA waren Gärtner und Landwirte, die Jagd diente der Mannbarkeit und dem Vergnügen. Das sie später Nomaden und reitende Rebellen waren, ist den Neusiedlern geschuldet. Als würde man nach dem 3. WK die überlebenden Deutschen als Volk von Wehrwölfen und Umherziehenden bezeichnen.“

    Soso, „im Norden und in der Mitte der USA“ haben die Rothäute also fleißig und friedlich gegärtnert und gelandwirtet, ehe der pöse weiße Störenfried sie zum nomadisierenden „Rebellentum“ gezwungen hat! Bei dieser haarsträubendsten, hirnrissigsten, verwucherten Melange aus typisch deutscher Indianerverklärung und, jaja, politkorrekten „Weiße Schuld“-Fantasien kann man dem Leser nur raten, sich mal mit den geographischen und klimatischen Bedingungen „im Norden“ und vor allem „in der Mitte“ der USA (Great Plains) vertraut zu machen – von wegen Gärtnern und Landwirtschaft! Das Pferd ermöglichte den Stämmen erst, den Büffelherden dorthin zu folgen und in dieser Gegend als Nomaden zu existieren, vorher hausten sie am Rande der Grasmeere, in denen sie nicht existieren konnten. Erst mittels moderner, hochtechnisierter Landwirtschaft und allerlei Tricks und Kniffen, wie dem Anzapfen letztlich endlicher unterirdischer Wasserreservoirs, wurde diese Gegend durch die Weißen schließlich urbar gemacht und zur „Kornkammer“, nachdem man bitteres Lehrgeld zahlen musste – einfach mal nach „Dust Bowl“ gugeln! Und heute mehren sich die Stimmen, die mit einiger Berechtigung sagen, dass der Präriegürtel langfristig für den Ackerbau nicht geeignet ist und man lieber schrittweise zum Urzustand zurückkehren sollte: den großen Büffelherden und deren Nutzung! Wenn die Tierchen nur nicht das Klima kaputtfurzen würden, lol. Mehr oder weniger sesshafte Indianerkulturen, die auf „Gärtnern“ und Ackerbau basierten, gab es vor allem im Osten (Irokesen etc., allerdings haben die immer auch gejagt und das nicht nur zum Spaß) und im Südwesten (sogenannte „Pueblo-Indianer“) der heutigen USA.

    „Es ist schon schlimm, wie unverdorbene Kinderseelen manipuliert werden, indem man ihnen Zugang zu allerlei „Geheimwissen“ ermöglicht. “

    Soll das etwa eine Selbstkritik sein, Schnäuzelchen? Ansonsten wäre diese Aussage von einem, der spermanent hier mit seinem „Geheimwissen“ protzt und die übrigen vier Sichtbaren mit Alien-Stories zu beeindrucken heischt, an Dummdreistigkeit kaum zu überbieten!

    Aber bitte mehr davon, bin schon gespannt, was als nächstes kommt!^^ 

  59. PACK:

    16. November 2018 um 22:25

    *

    Aha, so lässt sich also Fränki zu seinen steilen Hypothesen inspirieren! Aus ziemlich neumodännischer Folk-Fusion-Mucke, in der keltische und orientalische Elemente vermengt werden, werden Rückschlüsse auf den Sound in grauer Vorzeit gezogen! Das nennt sich mal Methodik! 😀

    Btw.: Was wohl Morgenwächter Deep Rotz dazu sagt? Immerhin fährt der auch auf die Alte ab, hätte sie wohl gerne mal eigenhändig gefesselt und ihr ein angemessenes „Spanking“ verpasst!^^

  60. @ Schildbürger: Der Verschnittene wird Dir früher oder später, wohl eher früher, ans Bein pinkeln (und ich freue mich darauf).
    —————————————————————————-
    Noch ist das knoblauchduftende Rumpelstilzchen in der Schmeichelphase, aber, was gilt’s? (Hiob 1.11) – den machen wir noch kreischen, daß Theo Nathans Nase vor Neid krumm würde.

  61. Das mit den sibirischen und Sumatratigern ist es eben.
    Stelle die beiden mal neben einen Inuit und einen Massai, oder neben einen australischen Aborigine und einen weißen Europiden.
    Es gibt immer eine gewisse Überschneidung in Sachen Verhalten, aber dergestalt verschiedene Unterarten die nichtsdestotrotz untereinander fruchtbare Nachkommen zeugen können, das gibt es bei Säugetieren mehr oder weniger nur bei Homo sapiens.

    Haushund und Wolf ist vielleicht nicht das beste Beispiel, Hunde sind seid hunderttausenden von Jahren selektiv an die Bedürfnisse des Menschen gezüchtet worden.
    Zucht heißt in der Hinsicht nichts weiter als eine künstliche Umgehung der natürlichen Selektion indem Exemplare der Spezies Canis lupus nach verschiedensten Kriterien, angefangen von Zahmheit über ausgeprägtere Sinne bis hin zu, ich sage mal verdrehtem natürlichen Verhalten (Jagdtrieb etwa dazu Herden zu treiben, oder natürliches Schutzverhalten für das Rudel zum Schutz der anbefohlenen Herde, und vieles mehr) gezielt verpaart wurden.

  62. Wo werden „Rückschlüsse auf den Sound in grauer Vorzeit gezogen“?

    Warum müssen Idioten ständig zeigen, daß sie Idioten sind?

  63. Schildbürger sagt: 16. November 2018 um 23:43
    „Hunde sind seid hunderttausenden von Jahren selektiv an die Bedürfnisse des Menschen gezüchtet worden.“ – nicht übertreiben. 20.000 Jahre sind belegbar, mehr nicht.

  64. Mein letzter Stand für das älteste Hundefossil waren Größenordnung 150000 Jahre.
    Danke für den Hinweis, da muss ich nochmal nachschauen.
    An der Tatsache dass da seit langer, langer Zeit selektiv gezüchtet wurde ändert das aber denke ich weher wenig.

  65. Weißt du eigentlich wie man das bei Hütehunden macht? Hat weniger mit Züchtung, obwohl einige Rassen halt geeigneter sind als andere sind, sondern mehr mit „kindlicher“ Prägung zu tun. Wenn man Welpen im Schafstall aufwachsen läßt, dann sehen sie die Schafherde als ihr Rudel an und das verteidigen sie dann, komme was da wolle.
    Dieses Prägen funktioniert besonders einfach bei Vögeln, wenn man ihnen beim Schlüpfen aus dem Ei hilft. Ich tat das einmal bei einem etwas schwächlichen Hühnerkücken und war fortan der Elternersatz und das Huhn handzahm. 🙂

  66. Stimmt schon. Kindliche Prägung ist ein Faktor, und die Hütehunde sind da ein interessantes Beispiel.
    Das ist aber keine Garantie. Wie du schon gesagt hast, manche Hunderassen eignen sich besser als andere. Und das hat sicher seine handfesten Gründe.
    Als jemand der seit der Kindheit mit Hunden zu tun hatte kann ich durchaus sagen dass gewisse, ich sage mal Eigenarten sich aber halten. Jagdhunde behalten sich ihren Jagdtrieb meistens bei, da kann ich als jemand der schon übermütigen Welpen durchs Unterholz hinterhergerannt ist weil es nach Wildsau gerochen hat ein Liedchen von singen. Ohne jedes Training, und vermutlich das erste mal der entsprechende Geruch in der Nase…
    Es gibt Verhaltensweisen die schlichtweg, ich sage mal recht fest verdrahtet sein müssen.
    Gibt leider genug wieder abgegebene Hunde weil die Herrchen/Frauchen sich nicht mit dem Charakter der Hunderassen auseinadergesetzt haben und nur nach „och, ist der hübsch“ geschaut haben.

  67. Frankstein sagt:

    16. November 2018 um 17:50

    Traveller ist die welsche ( orientalisch-romanische) Bezeichnung für Jahrmarkts-Jecken. Der Begriff stammt von travestir, wie auch Travestie. Die Tinker ( mhd. für Trinker) verarschen den doofen Bürger. Sie geben das Zerrbild der Exodus-Semiten, die später als Juden sesshaft wurden.

    *

    Man muss sich in der Tat fragen, wer hier wen verarscht, wer doof und wer ein Zerrbild von was ist! Eine einzige Travestie das, total jeck, aber der elfte Elfte ist ja auch schon durch und im Himmel ist sowieso Jahrmarkt…^^

    Trinken: mhd. tranc; trinken (2); trinken (3); trinkunge

    — durch Trinken verlieren: mhd. vertrinken

    — durch Trinken vertun: mhd. vertrinken

    — für Essen und Trinken Aufwand machen: mhd. zeren (1)

    — Trinken von Öl: mhd. öltrinken (2)

    — Übermaß im Trinken: mhd. übertranc

    — Wasser zum Trinken geben: mhd. wazzertranc geben

    — „dem Wirt das Trinken abstreichen“: mhd. dem wirt daz trinken abestrīchen

    „trinkend“: mhd. trinkic

    Trinken-Lassen: mhd. trenken (2)

    Trinker: mhd. trenkære; trinkære

    Trinkerin: mhd. trinkærinne*

    „Trinkfass“: mhd. trincvaz; truncvaz

    Trinkgefäß: mhd. kopf; köpfelīn; mæzlīn; trancvaz; trincvaz; trinkgevæze; trinkmāz; truncvaz

    — als Trinkgefäß benutzen: mhd. betrinken

    — bauchiges Trinkgefäß: mhd. beischel

    — hochfüßiges Trinkgefäß: mhd. napf

    — hölzernes Trinkgefäß: mhd. schedel

    — irdenes Trinkgefäß: mhd. krūse (1)

    — kleines Trinkgefäß: mhd. krūselīn

    — Trinkgefäß als Hochzeitsgeschenk: mhd. gemahelkopf

    — Trinkgefäß aus Glas: mhd. glasekopf

    Trinkgelage: mhd. getrenke; tranc; zeche (1)

    Trinkgeld: mhd. trancgelt; trincgelt; trincpfennic*; truncgelt

    Trinkgenosse: mhd. trinkgeselle

    Trinkgeschirr: mhd. trinkgevæze

    — bauchiges Trinkgeschirr: mhd. gelte (4)

    — Buckel an Trinkgeschirren: mhd. knorre

    „Trinkgeselle“: mhd. trincgeselle; trinkgeselle

    Trinkgesellschaft: mhd. zeche (1)

    Trinkglas: mhd. glas; trinkglas

    — hohes Trinkglas ohne Fuß: mhd. mīol

    „Trinkkeller“: mhd. trinckeller

    „Trinkleute“: mhd. trincliute

    „Trinkmaß“: mhd. trinkmāz

    „Trinkpfennig“: mhd. trincpfennic*

    Trinkschale: mhd. schal (3); schāle; scheleve

    Trinkstube: mhd. stube; trinkstube

    Trinkwasserbrunnen: mhd. durstburne*

    (Köbler, Gerhard, Mittelhochdeutsches Wörterbuch, 3. A. 2014)

    -http://www.koeblergerhard.de/mhd/2A/nhd_mhd.html

    Wie beim Universalschenie Frankstein die „Trinker“ im Mittelhochdeutschen zu „Trinkern“ wurden, wird mir vielleicht mal die kleine Fee Tinkerbell flüstern…^^

  68. Korrektur: Latürnich werden bei Fränki im Mittelhochdeutschen die „Trinker“ zu „Tinkern“, aber langsam glaube ich, dass mir nichtmal die Fee Tinkerbell sagen könnte, wo er das her hat.

    Oy vey:

    „Lisa, ich bin nicht der VL und meine Schuldigkeit als Schullehrer sehe ich erfüllt. Dennoch stets zu Diensten, wenn denn Not am Mann ist.“

    Hilf dir selbst sonst….^^

  69. hildes,

    gibt es hier irgendwen, der allen ernstes behaupten könnte, daß schmeicheleien ausgerechnet HIER zu irgendetwas führten?

  70. Schildbürger sagt:

    16. November 2018 um 23:43

    „Das mit den sibirischen und Sumatratigern ist es eben.
    Stelle die beiden mal neben einen Inuit und einen Massai, oder neben einen australischen Aborigine und einen weißen Europiden.
    Es gibt immer eine gewisse Überschneidung in Sachen Verhalten, aber dergestalt verschiedene Unterarten die nichtsdestotrotz untereinander fruchtbare Nachkommen zeugen können, das gibt es bei Säugetieren mehr oder weniger nur bei Homo sapiens.“

    Es ist halt nicht ganz sicher, inwieweit die verschiedenen „Rassen“ bei Homo sapiens tatsächlich mit den Subspezies bei Tieren vergleichbar sind. Das Konzept „Subspezies“ ist auch in der zoologischen Taxonomie oft umstritten und recht willkürlich. Ähnlich sieht es mitunter mit dem Artbegriff aus, es gibt da unterschiedliche sich mitunter widersprechende Konzepte, so wie früher mit den Rassetheorien beim Menschen. Früher hieß es auch mal, der Unterschied zwischen Arten und Unterarten sei, das letztere miteinander fruchtbare Nachkommen zeugen könnten, erstere nicht. Das ist aber obsolet, siehe Neanderthaler, der als eigene Art gesehen wird und sich mit sapiens fruchtbar verpaart hat. Wenn ich mich nicht täusche, hat z.B. der indische Wolf mittlerweile Artstatus, für den italienischen wird das zumindest diskutiert, dabei ist davon auszugehen, dass man beide durchaus mit anderen Wolfssubspezies kreuzen kann. Sämtliche mutmaßlichen Subspezies der Giraffe gelten neuerdings aufgrund genetischer Differenzen als Arten usw. Mit der Molekulargenetik ist eben momentan vieles im Fluss und allein ein Blick in die Wiki-Artikel zum Art-/Unterartbegriff zeigt, dass da alles bestenfalls eine Näherung an die schwer fassbare Wirklichkeit ist. Zu deinem Beispiel von den vielfältigen menschlichen „Unterarten“: Unterarten sind IMMER miteinander fruchtbar, sonst wären es mit Sicherheit Arten! Außerdem muss man hier immer zwischen Phäno- und Genotyp unterscheiden.

    „Haushund und Wolf ist vielleicht nicht das beste Beispiel, Hunde sind seid hunderttausenden von Jahren selektiv an die Bedürfnisse des Menschen gezüchtet worden.
    Zucht heißt in der Hinsicht nichts weiter als eine künstliche Umgehung der natürlichen Selektion indem Exemplare der Spezies Canis lupus nach verschiedensten Kriterien, angefangen von Zahmheit über ausgeprägtere Sinne bis hin zu, ich sage mal verdrehtem natürlichen Verhalten (Jagdtrieb etwa dazu Herden zu treiben, oder natürliches Schutzverhalten für das Rudel zum Schutz der anbefohlenen Herde, und vieles mehr) gezielt verpaart wurden.“

    Taxonomisch gesehen gilt der Haushund nichts desto trotz in all seinen Rassen als Unterart des Wolfs: Canis lupus familiaris. Letztlich ist es nebensächlich, was die genetische Differenz bewirkt hat. Ein tiefgehender, durch die Domestikation bewirkter Unterschied ist etwa, dass beim Haushundwelpen elementare Sozialisationsschritte erst erfolgen, wenn die Augen geöffnet sind, beim Wolfswelpen viel früher, wenn die Augen noch geschlossen sind und das Tier blind ist. Dies ist mit ein Grund dafür, warum Wölfe und Wolfsmischlinge in menschlicher Obhut immer unberechenbar bleiben.

  71. Zu den Tigern: Ob der Sumatratiger in Sibirien überleben könnte, halte ich für überaus fraglich.

  72. also guckel meldet für tinker 51 mio seiten, alles irgendwelche wiehernden vierfüßler.

    für trinkermehrzahl irgendwie nix. selbst wenn man „tinker trinker“ guckelt. da kommt nix.

  73. PACK:

    17. November 2018 um 1:56

    Weißt du eigentlich wie man das bei Hütehunden macht? Hat weniger mit Züchtung, obwohl einige Rassen halt geeigneter sind als andere sind, sondern mehr mit „kindlicher“ Prägung zu tun. Wenn man Welpen im Schafstall aufwachsen läßt, dann sehen sie die Schafherde als ihr Rudel an und das verteidigen sie dann, komme was da wolle.

    *

    Das macht man eben NICHT mit Hütehunden, sondern mit Herdenschutzhunden! Das ist etwas grundverschiedenes! Die Hunde, mit denen das gemacht wird, sind groß und massig und dazu da, die Herde gegen Raubtiere zu verteidigen, nichts anderes! Genannte Methode wird z.B. traditionell in Italien angewandt, mit Rassen wie dieser:

    Ein Hütehund dagegen ist agil und dient dazu, die Herde in Schach zu halten und diese zu lenken und zu treiben. World Champion ist hier der kleine und leichte Boarder-Collie:

    Der Hund hält sich eben nicht für ein Schaf, es werden vielmehr das „kultivierte“ Jagdverhalten genutzt, um die Schafe zu treiben.

    Ein Hirtenhund dagegen ist ein Allrounder, der beide Fertigkeiten in sich vereinigt: Abwehr von Raubtieren UND das „Hüten“, also treiben, lenken und In -Schach-Halten der Herde.

  74. vitzli sagt:

    17. November 2018 um 4:55

    also guckel meldet für tinker 51 mio seiten, alles irgendwelche wiehernden vierfüßler.

    *

    Klar, ist halt eine Bezeichnung für den Pferdetyp, der von den Irish Travellers und Zigeunern bevorzugt verwendet wurde und wird. Und da ist es halt sehr naheliegend, dass der Name der Tiere im Volksmund schließlich auf die Völker übergegangen ist, die mit diesen traditionell innig verbunden und auf diese angewiesen sind. „Pferdeleute“ oder so eben.

  75. ich komme gelegentlich an so einer zeitfenstermäßig eingesperrten schafsherde vorbei. da steht da so ein hund dabei. wie in dem ersten video, so ein herdenschutzhund. der besitzer fährt einen jaguar, ist also wohl ein hobby von dem. am zaun wird auf einem schild gewarnt, der hund fühle sich wie ein schaf und verteidige seine kumpels und -innen. das fand ich ganz interessant. aber die differenzierung von tyrion fand ich ganz zutreffend. ohne daß ich eine ahnung hätte.

  76. ich habe mal einen zigeuner kennengelernt. der war von beruf pferdehändler. leider – nein, der war ein stück scheiße – aus den augen verloren, sonst hätte ich ihn nach den tinkern gefragt, lol.

  77. Gut, die Bezeichnung für die Leute kommt offenbar nicht vom Pferd:

    Die weit verbreitete Fremdbezeichnung Tinker entstand aus dem Zusammenhang des englischen Ausdrucks tinplate für Weißblech, d. h. verzinntes Eisenblech. Sie bezieht sich ähnlich dem deutschen Kesselflicker auf ein in dieser Gruppe historisch besonders verbreitetes Gewerbe, die Reparatur und Herstellung billigen Küchengeschirrs. Weitere Fremdbezeichnungen, meist abwertend, sind pikeys, knackers und auch gypsies (Zigeuner). Die Pavee sind allerdings mit Roma-Gruppen ethnisch nicht verwandt. Die Ausdrücke gyppo und pikey sind besonders in Großbritannien weit verbreitet und negativ belegt.
    In Irland wird der Begriff Itinerants (englisch: Umherziehende oder Wandernde) für Pavees verwendet. In Australien werden sie mit der romantischen Umschreibung The Sundowners – „wo die Sonne untergeht, schlagen sie ihr Lager auf“ bezeichnet. Viele der Betroffenen legen heute jedoch Wert darauf, mit ihrer Eigenbezeichnung pavee oder der weit verbreiteten und eher neutralen Fremdbezeichnung travellers (englisch: Reisende) benannt zu werden.

    (Allwissende Müllhalde)

    Es verhält sich wohl eher andersrum, die Bezeichnung für das fahrende Volk wurde auf deren Pferde übertragen:

    Tinker (Pferd)
    Tinker, Irish Tinker oder Gypsy Cob sind Bezeichnungen für Pferde der Rasse Irish Cob und weitere Pferde ähnlichen Typs, die jedoch nicht als Irish Cobs anerkannt werden. In den USA sind sie als Gypsy Vanner bekannt. Dabei handelt es sich um die ursprünglich als Arbeitstiere fahrender Kesselflicker (Tinker) in Großbritannien und Irland verwendeten Pferde, die in den 1990er Jahren in Mitteleuropa zu Modepferden avancierten. In Deutschland ist der Tinker eine von der FN anerkannte Rasse, bei der auch Irish Cobs eintragungsfähig sind. Tinker weisen Merkmale von Pony, Warmblutpferd und Kaltblutpferd auf, im Gesamtbild ist der Körperbau eines kaltblutgeprägten Zugpferdes vorherrschend.

    (Ebd.)

    Also: Gäule eines bestimmten Typs werden nach ihren Herren „Tinker“ genannt, letztere wiederum haben ihren Namen vom Blech und wer stattdessen behauptet, das käme vom Trinken und dem Teufel Alkohol, der redet eben Blech, was vermutlich auch für Traveller/Travestie und sonstige Weisheiten aus einer bestimmten Ecke gilt. Ach neh, vergesst das einfach. Alles Fake-News der jüdisch-zigeunerischen Tinker-Mafia… 😀

  78. Genaugenommen haben die „Tinker“ den Namen auch nicht vom Blech („plate“) an sich sondern vom Zinn, engl.: tin! Leistet sich Frankstein hier eigentlich bewusste Verarsche und Schabernack? Für ihn und seinen Geisteszustand kann ich das nur hoffen, bei aller Liebe!

  79. PACKstaner sagt:

    17. November 2018 um 0:03

    Wo werden „Rückschlüsse auf den Sound in grauer Vorzeit gezogen“?

    Oooch, hätt‘ ja sein können, dass das hier

    PACKstaner sagt:

    16. November 2018 um 22:25

    „Die irische Folklore enthält Elemente orientalischer-hindischer Ornamentik“ – biddeschön vitzli aber kennst du sicher, oder?

    als „Zustimmung“ zu dem phantastischen Geschwurbel hier gemeint war:

    Die Tinker ( mhd. für Trinker) verarschen den doofen Bürger. Sie geben das Zerrbild der Exodus-Semiten, die später als Juden sesshaft wurden. Ich hatte ja schon die unterschiedlichen Zigeunerstämme kurz skizziert; bei den Tinkern handelt es sich um die Nachfahren der Sinti ( von indischen Fluss Sinthus) und deren irischen Konkubinen. Irland, was wenige wissen, war der erste Brückenkopf levantinischer Flüchtlinge, schon vor der Zeitenwende.
    Die irische Folklore enthält Elemente orientalischer-hindischer Ornamentik…

    Man weiß hier ja nie…. 😉

    Warum müssen Idioten ständig zeigen, daß sie Idioten sind?

    Tja, da fragst du Sachen….^^

  80. Die Girls der „Travellers“ sind selten wirklich schön, aber insgesamt wohl ziemliche Schlampen, die einen heftigen Ausritt sicher gerne vertragen, nur sollte man einige Vorkehrungen treffen…^^

  81. Tyrion:
    Dass die menschlichen Rassen, Unterarten oder wasauchimmer nicht völlig deckungsgleich mit tierischen Unterarten sind, das liegt auf der Hand.
    Tatsache ist aber dass sie sich wirklich tiefgehender unterscheiden als man das mit seinem eigenen Denken zu erfassen vermag. Nicht nur in Sachen Phänotyp, sondern auch in Sachen Denke.

    Ich hab genug mit Ausländern zu tun um mir anzumaßen da eine gewisse Einsicht erlangt zu haben.
    Und mit Leuten die deren Verhalten als supertoll und dem unsrigen überlegen empfinden.
    Beispiel, die Ablehnung türkischer „Mitbürger“ der hiesigen Staatsmacht (wie man da generell dazu stehen mag sei jetzt mal ausgeklammert, das ist ein anderes Thema) stößt bei Deppenlinken auf Zustimmung weil sie damit ihre eigene, teils ja tatsächlich zutreffende Systemkritik assoziieren.
    Dabei übersehen die völlig dass die Türken eben nicht Autoritäääh generell ablehnen, sondern wirklich knochenhart an ihren eigenen Autoritäten hängen und sich lediglich an der fremden stoßen.
    „’sch würd sterben für Erdogan“, und der antifasympathisierende Eierkopp versteht „der mag mich weil er die deutsche Polizei auch kacke findet“.
    Ähnlich mit den Ostasienfanatikern. Die sehen nur die freundlich lächelnden Gesichter, die Höflichkeit, und so weiter, und lassen sich vom Kindchenschema über die für unsere Begriffe kalt und gnadenlos wirkende Mentalität der Ostasiaten wegtäuschen.
    Von schwatten Hallodris mit ihren propagierten überproportionalen …Qualitäten die nach einer kurzen Liebelei die Glückliche mit einem Mulattenkind alleine lassen sei gar nicht erst angefangen.
    Hab mal eine Parodie eines sog. Migranten über Deutsche gesehen.
    Wirklich auffällig war da ein unfassbar grenzdebiles Grinsen. Und das passt in so vielen Fällen wie die Faust aufs Auge. Die glauben wirklich dass alle Zweibeiner ohne Federkleid im Grunde so sind wie sie selbst, nur fehlgeleitet, Pech gehabt oder was auch immer.
    Denen täte es wirklich mal gut das schonmal benannte Zitat Albert Schweizers zu lesen…

    Ob der Javatiger in Sibirien überleben könnte weiß ich nicht. Da kenne ich mich bezüglich Fellwuchs und Dimensionierung von isolierenden Fettschichten bei Tigern zu wenig aus.
    Die Logik würde sagen nein.
    Aber genausowenig würde wohl ein Buschmann im eisenzeitlichen Europa eine Chance haben.
    Die Frage die mir da allerdings aufkommt ist, in welche biologische Nische würde ein Hybrid der beiden Unterarten passen?

    Die Natur ist da nunmal etwas chaotisch, und stimmt schon, hundertprozentig feste Kategorisierungen wie sie in anderen Naturwissenschaften durchaus möglich sind stoßen hier an ihre Grenzen.
    Da darf man aber nicht den, ich sage mal „natürlichen Zustand“ außer Acht lassen, das wäre der in welchem sich Arten/Unterarten/wasauchimmer gebildet haben.
    Leben bedingt immer Anpassung an den Lebensraum. Die geschaffenen Zivilisationen haben das Problem dass sie einmal den Lebensraum verändert haben, und andererseits je weiter der Fortschritt ist, desto mehr Aufwand ist nötig um sie aufrecht zu erhalten.
    Und da frage ich mich inwiefern man sich da in eine Zwickmühle manövriert hat. Einerseits ein bequemes Leben was scheinbar so den Hang hat dass die Leute doofer werden, und andererseits steigender Bedarf an immer klügeren Leuten.

    Nochmal zum Thema Hunde.
    Erstmal hast du recht, Herdenschutzhunde wäre der korrekte Fachbegriff gewesen.
    Bezüglich der Kategorisierung als Canis lupus, da wird es nach meinen Begriffen etwas schwerer.
    Sicher sind Hunde genetisch Wölfe, und jeder Hund kann mit einem Wolf Hybride zeugen.
    Die Frage ist eher, was kommt heraus. Wie gesagt, Hunde sind gezielt auf einen Zweck hin gezüchtet, und von der Urform in vielen Fällen extrem weit weg.
    Heißt im Klartext mit menschlicher Einwirkung so geformt dass es dem Menschen dient, und nicht auf das reine Überleben ausgerichtet ist.
    Bei den menschlichen Unterarten ist das anders, die haben sich in Anpassung an die Gegebenheiten entwickelt.

    Hildesvin:
    Zur Kenntnis genommen. Man wird sehen.

  82. Man ersetze beim Absatz mit der Parodie der Deutschen die Wortwahl „Die glauben“ durch „Die meisten glauben“.

  83. Ja sicher kann man, wenn man es ganz genau nimmt, zwischen Hütehunden, Herdenschutzhunden, Hirtenhunden und gar noch Koppelgebrauchshunden unterscheiden.
    Erinnert mich allerdings irgendwie an rauhfutterverzehrende Großvieheinheiten. 🙂

  84. Ich jetzt auch nicht mehr so, obwohl ich früher tief in der Unterhaltungsbranche steckte. Gibt ja auch seit Jahren nichts wirklich Neues mehr. In der Filmbranche desgleichen. Besonders Hollywood fällt außer Plattitüden nichts mehr ein. Es ist ein Graus. Paßt allerdings in die Zeit. Alles am Abkacken.
    Besonders natürlich wieder mal in Deutschland. Deutsche Filme kann man sich ja echt nicht mehr antun. Und das nach der großartigen Tradition. Es ist ein Graus …
    ——————-
    Übrigens würde mich ja mal interessieren was aus dieser Tina S. geworden ist. Seit langem sind ihre judtube, instagram, fratzenbuch usw. Kanäle tot.
    ——————-
    Achte mal auf die Arragements der Loreena McKennitt. Schon ziehmlich genial was die macht.
    Die ist übrigens Kanadierin – die kleine Spitze muß sein. 🙂

  85. Die letzte Aufklärung: „Hase, Du bleibst hier“ – so wars:

    „Das Chemnitz-Video: „Hase“ spricht“

    DER_M0D

  86. packi

    ja, naja, ich kenne auch den einen oder anderen. ein irrelevanter zirkus. sobald die aus ihrem medium fallen, wird´s bekloppt.

    warum sollte auch einer, der schöne gitarrenriffe oder jodeln kann, gut gehirne operieren? oder intelligente politische statements abgeben, lol.

  87. Ich war geneigt, ernsthaft auf des Jodlers Tiraden zu antworten; verworfen habe ich es dann, weil es zuviel der Ehre gewesen wäre. Immerhin hat sein Geschwurbel 3/4 meiner Thesen bestätigt. Das Travestie und Gypsi inhaltlich beinahe identisch sind und Traveller heute Reisende bezeichnet ( Reisende/ Nomaden/ Wandernde/ Umherziehende/ Nicht Sesshafte/ Zigeuner) hätte er selber erdenken können. Und Tin bedeutet im fernen Osten Glaube und da die Zigeuner daher stammen, wäre Gläubige die richtige Bezeichnung. Unbedeutend ist die englische Bezeichnung, weil sie erst später konstruiert wurde. Einen Hinweis auf das fröhliche Völkchen gibt Goethe
    “ und so trink ich! trinke! trinke!
    stoszet an ihr! tinke, tinke!
    Göthe 41, 31 (Faust 5268 ff. Weim.).“
    Wobei man wissen muss, dass Goethe oftmals Allegorien verwendete.
    Wie gesagt, zuviel der Ehre, weswegen weitere Aufklärung unterbleibt.

  88. Schildbürger sagt:

    17. November 2018 um 14:09

    *
    Damit stümme ich ja großteils überein. Wollte ja nur das mit den biologischen Termini etwas gerade rücken. „Race“ im Englischen ist übrigens nicht immer im biologischen Sinne zu verstehen, damit ist oft auch nur ein bestimmter „Schlag“ von Leuten gemeint, man könnte ja z.B. die Schwaben oder sie Saarländer schwerlich als Rasse, wohl aber mit einiger Berechtigung als einen bestimmten Menschenschlag mit typischen Charakteristika bezeichnen.

    Btw.: Bezüglich Geno- und Phänotyp – diese Hunderasse („Chinesischer Faltenhund, „Shar Pei“) steht nach momentanen Stand genetisch dem Wolf am nächsten:

    -http://www.nbcnews.com/id/5006477/ns/technology_and_science-science/t/dog-genes-tell-surprising-tales/#.W_HQ6tKpW70

  89. PACK sagt:

    17. November 2018 um 15:04

    „Ja sicher kann man, wenn man es ganz genau nimmt, zwischen Hütehunden, Herdenschutzhunden, Hirtenhunden und gar noch Koppelgebrauchshunden unterscheiden.“

    Das ist nicht „ganz genau“ genommen. Ein Herdenschutzhund, der zudem als Schaf unter Schafen aufgezogen wurde, kann den Job eines Hütehundes schlichtweg nicht machen, zudem züchterisch die hierfür notwendigen Anlagen vernachlässigt wurden. Ein Hüte-Spezialist wie der Boarder-Collie dürfte dagegen Probleme damit haben, ein Wolfsrudel oder einen Bären nachhaltig zu beeindrucken.

    „Erinnert mich allerdings irgendwie an rauhfutterverzehrende Großvieheinheiten. “

    Tja, Ossi-Trauma. Bedauerlich. Schnüff. 😦

  90. Nach aller aller neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen der Mops und der Rehpinscher genetisch dem Wolf am nächste. Wirklich wahr, ganz in echt. 😀

  91. Interessant daß neben Florian Geyer auch die RVGE bekannt ist. Allerdings ist das gar kein Ossi Begriff. Wenn man schon klugscheißen will, sollte man es auch können und keine Eigentore schießen.

  92. Weiter geht´s mit den tiefgründigen Weisheiten des hiesigen Großphantasten. Man hätte ja annehmen können, dass er sich nun, nach der schonungslosen Entlarvung der Substanzlosigkeit diverser Hirnfürze, in Demut und Bescheidenheit übt, mithin den tugendhaften Pfad eures Erzählers einschlägt, aber Pustekuchen! Da es aber hier eindeutig ins pathologische hinein geht, kann man wohl eher damit rechnen, dass Tinker-Gäule direkt vor die Apotheke kotzen. Denn wie Freud schon mit einiger Berechtigung konstatierte, ist Schamlosigkeit das erste und sicherste Zeichen für Schwachsinn! Also Nasenklammer und Mundschutz angelegt und ran an den Fladen:

    Frankstein sagt:

    18. November 2018 um 11:32

    Das Travestie und Gypsi inhaltlich beinahe identisch sind und Traveller heute Reisende bezeichnet ( Reisende/ Nomaden/ Wandernde/ Umherziehende/ Nicht Sesshafte/ Zigeuner)

    Was in dem Zusammenhang bei Leuten, die in der Gegend rumziehen und Männern, die Weiberklamotten anziehen, „inhaltlich identisch“ sein soll, wird der Meister wieder mal selbst nicht wissen, „Traveller“ und „Travestie“ haben auf jeden Fall nach wie vor etymologisch nichts miteinander zu schaffen:

    traveller

    Etymology

    From Middle English traveler, travelour, travailere, travailour ‎(“worker“, also „traveller”‎), equivalent to travel +‎ -er. Compare Anglo-Norman travailur, travailour, Old French travailleor, travelleeur, travelier.

    -https://en.wiktionary.org/wiki/traveller

    Das Wort hat sich auch sonst nirgends im Zusammenhang mit „Travestie“ etabliert und es gibt keinerlei Hinweis auf einen Ursprung aus dem französischen „travestir“:

    Transvestit, der

    Bedeutung

    jmd., der sich aus abnormer sexueller Veranlagung wie ein Angehöriger des anderen Geschlechts kleidet und benimmt

    Etymologie

    travestieren Vb. ‘eine Dichtung (scherzhaft oder boshaft) umgestalten’, entlehnt (18. Jh.) aus gleichbed. frz. travestir, einer Übernahme von ital. travestire, eigentlich ‘verkleiden’, aus lat. trans- Präfix zur Bezeichnung einer Veränderung und lat. vestīre (vestītum) ‘kleiden’, zu lat. vestis f. ‘Bekleidung’. Travestie f. ‘komisch-satirische Nachahmung einer Dichtung’, Entlehnung ( um 1800) von engl. travesty, gebildet (17. Jh.) zum Part. Perf. von ital. travestire (s. oben). Auf lat. trans- und lat. vestis f. ‘Bekleidung’ (s. oben) bzw. lat. vestīre (vestītum) ‘kleiden’ beruht auch die gelehrte Neubildung Transvestitismus m. ‘das Tragen der Kleidung eines anderen Geschlechts’ (1910, Hirschfeld),

    -https://www.dwds.de/wb/Transvestit

    Wie wir sehen, bezeichnet „Travestie“ einerseits das Verhalten von Männern, die sich aus sexueller Motivation heraus als Frauen kleiden, andererseits auch die scherz- oder boshafte Umgestaltung dichterischer Werke – letzteres hat einiges mit Formen modernen „Regietheaters“ zu tun, man könnte auch Parallelen zu franksteinschen Ergüssen ziehen, wenngleich man damit diesen doch etwas zu viel Bedeutung zumessen würde. Mit „Gypsies“ und „Travellers“ hat das alles aber eindeutig nichts zu tun – tja, reinste Bullenscheiße wieder mal!

    Und Tin bedeutet im fernen Osten Glaube und da die Zigeuner daher stammen, wäre Gläubige die richtige Bezeichnung.

    Aaah, so ist das also. Leider ist der „ferne Osten“ nicht genau definiert und, gelinde gesagt, etwas weiträumig – viele verschiedene Zungen soll man dort sprechen. Das gilt alleine schon für den indischen Subkontinent, die mutmaßliche Urheimat der Sinti/Roma. Auf Hindi heißt „Glaube“ aber schon mal „Dharm“ – nicht zu verwechseln mit „Darm“, also dem, wo die Bullenscheiße rausplatscht! Tja, Scheiße war´s…^^

    Unbedeutend ist die englische Bezeichnung, weil sie erst später konstruiert wurde.

    Wie wir bereits gesehen haben, gibt es nicht „die“ englische Bezeichnung sondern mehrere, z.B. „Tinker“, und die wurde genau so „konstruiert“ wie „Fischköpfe“, „Gelbfüßer“, „Saupreiß“, „Piefke“, „Ossi“, „Wessi“ oder „Sphaghettifresser“, „Froschfresser“ , „Goudaschädel“ usw. usf. Für eine Ableitung aus „Trinker“ gibt es genau so viele Hinweise wie für die Herkunft von „Traveller“ aus „travestir“: NIX! NIENTE! NADA!, stattdessen ist die Herkunft vom Zinnblech („TINplate“), mit dem die Kesselflicker zu tun hatten, absolut folgerichtig, da ändert auch kein Delirieren vom „fernen Osten“ was dran. Wenn man aber meint, der Boden der Armseligkeit sei erreicht, muss man jedes Mal feststellen, dass es noch tiefer runter geht:

    Einen Hinweis auf das fröhliche Völkchen gibt Goethe
    “ und so trink ich! trinke! trinke!
    stoszet an ihr! tinke, tinke!
    Göthe 41, 31 (Faust 5268 ff. Weim.).“
    Wobei man wissen muss, dass Goethe oftmals Allegorien verwendete.

    Ja, muss man wissen. Oder einfach mal ein Wortspiel, passend zum ausgelassenen Trinkgelage. Nachdem also der Universalphantast (nein, nicht Goethen!^^) erst einfach mal so behauptet hat, „Tinker“ wäre ein mittelhochdeutsches Wort für „Trinker“, er mittels eines mittelhochdeutschen Wörterbuchs des offensichtlichen Dummfugs überführt wurde und es auch sonst keinerlei Belege für diese völlig haltlos aus dem Bullenarsch gezogene Kacke gibt, muss nun der Geheimrat herhalten, der sich vermutlich im Grab umdrehen würde! Dass dabei das mit der nachweislich falschen und völlig unsinnigen Behauptung von wegen „Tinker“= mittelhochdeutsch „Trinker“ von unserem herausragenden Universal- und Sprachwissenschaftler einfach übergangen wird als wäre da nix gewesen – geschenkt! Es ist ja nicht so, dass ich solcherlei Verhalten von pathologischen Fällen, mit denen ich im RL schon zu tun hatte, nicht kennen würde, was ich durchaus noch ausführen könnte, aber sei´s drum.

    Wie gesagt, zuviel der Ehre,

    Allerdings. Nur bist du es Alterchen, dem hier Ähre zu Teil wird! 😀

    weswegen weitere Aufklärung unterbleibt.

    Ja klar, und im Himmel ist Jahrmarkt oder Travestie oder so. Was meint ihr dazu, Mädels?

    Tja, genau auf den Punkt! Besser kann man es nicht sagen! ^^

  93. PACK:

    19. November 2018 um 1:47

    Nach aller aller neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen der Mops und der Rehpinscher genetisch dem Wolf am nächste. Wirklich wahr, ganz in echt.

    *

    Ja sicher, der aufgeweckte Dänikenfan sieht was er sieht und lässt sich so schnell nix vormachen. Mit Studien in Besatzersprache braucht er sich deshalb erst gar nicht zu befassen um zu einem Urteil zu gelangen. Das ist schließlich alles von der jüdisch gesteuerten Tinker-Transvestiten-Wissenschaftsmafia verbreitete Gehirnwäsche. „Geno-“ und „Phänotyp“? Da hört man doch schon förmlich den ewigen Unsichtbaren sich grinsend die schmierigen Griffel reiben. Das ist doch alles bestimmt genau so eine jüdische Kacke, wie dass Elefanten und Seekühe die nächsten lebenden Verwandten von diesem Tierchen hier sein sollen und nicht etwa das Murmeltier, wie jeder Volksgenosse sehen kann! HOHOHO!

  94. PACK:

    19. November 2018 um 1:55

    „Interessant daß neben Florian Geyer auch die RVGE bekannt ist. *

    Ja, „interessant“ für einem aus dem Tal der Ahnungslosen, der einfach keinen Plan davon hat, wie im Westen der Schulunterricht gestaltet war und dass auch hier Bürger- und Protestbewegungen „den Bundschuh in der Fahn'“ führten.

    „Allerdings ist das gar kein Ossi Begriff. Wenn man schon klugscheißen will, sollte man es auch können und keine Eigentore schießen.“

    Ich wollte latürnich nur wieder mal nur meine Stasi-Ossi-Vergangenheit mit Ahnungslosigkeit, verbunden mit typisch klugscheißerischer Besser-Wessi-Attitüde, verschleiern, du kleines Dummerle! *tätschel*

  95. Repost von

    1666 sagt:

    19. November 2018 um 2:15

    diesmal hoffentlich mit funktionierendem Bildchen:

    Ja sicher, der aufgeweckte Dänikenfan sieht was er sieht und lässt sich so schnell nix vormachen. Mit Studien in Besatzersprache braucht er sich deshalb erst gar nicht zu befassen um zu einem Urteil zu gelangen. Das ist schließlich alles von der jüdisch gesteuerten Tinker-Transvestiten-Wissenschaftsmafia verbreitete Gehirnwäsche. „Geno-“ und „Phänotyp“? Da hört man doch schon förmlich den ewigen Unsichtbaren sich grinsend die schmierigen Griffel reiben. Das ist doch alles bestimmt genau so eine jüdische Kacke, wie dass Elefanten und Seekühe die nächsten lebenden Verwandten von diesem Tierchen hier sein sollen und nicht etwa das Murmeltier, wie jeder Volksgenosse sehen kann! HOHOHO!

  96. Nur um das Ausmaß der Bullshittery zu verdeutlichen:

    Frankstein sagt:

    16. November 2018 um 17:50

    Ich hatte ja schon die unterschiedlichen Zigeunerstämme kurz skizziert; bei den Tinkern handelt es sich um die Nachfahren der Sinti ( von indischen Fluss Sinthus) und deren irischen Konkubinen.

    +

    Frankstein sagt:

    18. November 2018 um 11:32

    Und Tin bedeutet im fernen Osten Glaube und da die Zigeuner daher stammen, wäre Gläubige die richtige Bezeichnung. Unbedeutend ist die englische Bezeichnung, weil sie erst später konstruiert wurde.

    Auf der Karte (Wikimedia) grün gekennzeichnet der „ferne Osten“ nach allgemeiner Definition, man verorte Indien und den „Fluss Sinthus“ (vermutlich gemeint: Indus):

    -https://de.wikipedia.org/wiki/Ferner_Osten

    Aber klar, wenn einer Dinge behauptet, die außerhalb seines Hirnkastels schlicht nicht existieren, ist das für so manch einfältige Seele ganz besonders überzeugend. Im Gegensatz zu Däniken hat es im vorliegenden Fall zum Bestreiten des Lebensunterhalts auf Bullshittbasis aber nicht ganz gereicht, dafür ist der Schiss dann doch zu inkonsistent und dünnflüssig.

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