12 Gedanken zu “Der Volkslehrer und die deutsche Souveränität.

  1. Hallo vitzli und Ihr anderen Leute,

    ich habe hier ein paar Tage nicht gelesen, was für mich selbst wichtig war, und ich konnte tatsächlich ein paar, zumindest scheinbar, klare Gedanken fassen.

    Ich entschuldige mich schon vorab bei dir vitzli, weil dies wieder nicht Dein Thema betrifft, dem Du alles unterordnest. Ich respektiere diese Deine Einstellung und sehe ein, dass ich Dir nicht hilfreich bin bzw. sein kann, da ich anders bin bzw. anderes will.

    Dieses Forum hier hat mir viel weiter geholfen und dafür bin ich sehr dankbar. Dennoch habe ich sehr starke Zweifel und denke, das die Gespräche über das Inet genau das Falsche für mich sind. Ich möchte gern ein Gegenüber haben, dass ich atmen hören und auch berühren kann usw. Ich meine, dass ich meine grundsätzliche Kritik an „Gesprächen“ über das Inet hier auch schon geäußert habe, weiß das aber nicht mehr genau, da mein Gedächtnis zu schlecht dafür ist. Nachdem ich nun einige Tage draußen war, einige schlechte, aber auch einige gute Gespräche mit einem Gegenüber hatte, weiß ich, dass ich damit richtig liege … jedenfalls für mich allein. Es ist nicht als Handlungsanweisung für irgendjemanden gemeint, denke aber schon, dass es für jeden das richtige ist, ja wie sollte es auch sonst armen Mattenwillies erscheinen.

    Zukunft ist nicht vorhersehbar und auch nicht formbar, daher sage ich nun nicht, dass dies ein Abschied ist, jedoch habe ich den Eindruck, dass ich eine Botschaft habe, eine Botschaft, die hier nicht erwünscht ist oder respektiert wird, aber auf jeden Fall nicht in Dein, vitzli, Wollen (lernen auf bestimmten stark eingeschränktem Gebiet) fällt. Ich akzeptiere das, Du bist hier der Schäf und ich möchte nicht stören. Sicher erscheint mir, dass ich zukünftig vielleicht noch lese, meine Botschaft aber hier nicht mehr versuche zu verbreiten – ich suche andere Wege und das Sprechen mit anwesenden Menschen erscheint viel vielversprechender als dieses armselige jüdische Inet, dass alles das, was für uns schön ist, weiter verarmt. Es ist schon lange so und Inet der letzte Schritt, der nächste ist im Aufbau begriffen. Ich unterstütze das nicht mehr, bzw. so wenig, wie mir möglich.

    Grüßlis

  2. „ich habe hier ein paar Tage nicht gelesen, was für mich selbst wichtig war, und ich konnte tatsächlich ein paar, zumindest scheinbar, klare Gedanken fassen.“
    Mackenuss, Deine Einleitung macht mich ein wenig ratlos. Richtig ist, mal den Strom der Inputs zu unterbrechen; nur so bekommt man Zugang zum Bewußtsein. So verstehe ich auch den Ausdruck = klare Gedanken FASSEN. Damit allerdings bist Du mir einen Schritt voraus, ich empfange immer nur Fragmente, von klaren Gedanken keine Spur. Und ich muß mich dann mühen, sie zu FASSEN. Gut, das geschieht meistens unbewußt. Letztens las ich mal beim Aufräumen Texte, die ich vor Jahresfrist verfasst hatte, die meisten erschienen mir wie aus einer fremden Feder. Und manches würde ich heute bei klarem Verstand so nicht mehr schreiben. Ich will sagen, die besten Fassungen gelingen mir am frühen Morgen; sie fließen gleichsam aus der Tastatur. Aber ich muss sie schriftlich niederlegen, weil sie am Abend nicht mehr fließen. Ich kann jederzeit aus dem Stegreif einen Vortrag halten, der ungefähr 600 verschiedene Wörter, eine unbekannte Zahl von Allgemeinplätzen und Redewendungen und auch einige verbindliche Worte enthält. Eine Botschaft kann ich verbal nicht verkünden. Ich könnte sie niederschreiben, wenn ich eine erhielte und ich könnte sie verbreiten; wobei das Netz mehr Möglichkeiten bietet, als der direkte Kontakt. Botschaften werden von Angelos ( Boten) direkt überbracht, sie sind nicht dem stotternden Fluß zwischen Bewußtsein und Individium ausgesetzt. Die Botschaften sind wahrhaft unerhört, meist wortgewaltig und zudem Zeitenerschütternd. Das heißt, sie werden einmal verkündet und nicht erneut gepredigt. Und sie werden auch nicht durch Gebete herbeizitiert. Insofern verkünden auch die Religionen keine Botschaften- außer zu Anbeginn-, sie sind nur Klageräume, in denen Botschaften verfälscht werden. Meinen Glückwunsch, wenn Du eine Botschaft hast. Ich würde sie gerne vernehmen, denn mir geht eine nicht aus dem Sinn= ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, ich bringe das Schwert ! Die versuche ich überall – verbal und nonverbal- zu verbreiten. Und das ist manchmal ganz schön anstrengend. Möge Dir dieser Weg erspart bleiben.

  3. „dass ich eine Botschaft habe“

    Mal sehen, mit wie viel Tafeln du vom Berg runter kommst …

  4. Werter vitzli,

    da dürfte ein Beitrag von mir in der „Reuse“ hängen geblieben zu sein – noch vor Mackenuss.

    Sollte er nicht ins Konzept passen, also etwas überspitzt erscheinen, dann bitte weglassen. 🙂

    Ansonsten bitte ich um Prüfung und sodann gegebenenfalls um entsprechende Freischaltung.

  5. @Nemo, den 4. Mai 2018 um 14.24 Uhr

    Nemo,

    nicht nervös werden bitte. 🙂

    Selbstredend ward mir sogleich gewahr, daß mein Beitrag der Freischaltung bedarf; da er jedoch bis jetzt nicht freigeschaltet ist, so frage ich vitzli natürlich nach den Grund. Es könnte ja sein, daß er meinen Beitrag schlicht übersah oder etwa nicht?

  6. tante lisa,

    ich habe den beitrag gelöscht, weil er einen – wenn auch entlinkten – link zum leugnermilieu enthielt, obwohl ich dich vielfach gebeten habe, das zu lassen.

    beim nächsten mal gehst du grundsätzlich in moderation, weil ich diesen kram auch nicht ein paar stunden oder minuten bis zum löschen auf meinem blog haben will.

  7. Werter vitzli,

    der fünfminütige Beitrag kommt d i r e k t aus der Feder uns Volkslehrers und ist im übrigen noch bei YT ersichtlich. Bisher erachtetest Du die Beiträge des Volkslehrers als valide – frei nach dem Motto, er werde schon aufpassen, daß er im Rahmen des BRD-Rechts verbleibt.

    Wenn jetzt der Volkslehrer auch schon „zu heiß“ erscheint, um seine Beiträge zu verlautbaren und zu besprechen, dann ist das doch der letzte Beweis, daß er auf dem richtigen Wege ist. 🙂

    Liebe Landsleute,

    unterstützt bitte den Volkslehrer, solange es noch möglich ist. Denn er wird so weitermachen wie bisher – mindestens – und entsprechende Gegenmaßnahmen des Systems zu bestehen haben; ich vermute, daß er ganz oben auf der Liste positioniert ist.

  8. Werter vitzli,

    bin ich denn etwa schon jetzt auf Moderation gestellt? Hmm …

  9. Nemos Hinweis auf das alte Deutsche Reich – im anderen Strang- erinnerte mich an frühe Begebenheiten. So kannte ich einige Zeit einen alten Ulanen, der aus jener Zeit berichtete. Auch von Berlin und Potsdam , Dresden und Prag. Zeitgleich begleitete ich meinen damaligen kommandierenden Offizier an den Wochenenden bei der Besichtigung alter Klöster, Kirchen und Garnisonen. So gewann ich eine Vorstellung von der Pracht des Kaiserreiches. Da ich in einer zerbomten Stadt aufwuchs, konnte ich gut vergleichen.
    Diese Pracht, an der auch der gemeine Bürger teilhatte, war nach 45 nur noch fragmentarisch vorhanden. Ich empfand das Ergebnis als Todsünde. Was mir außerden in Erinnerung blieb, mein Ulane wurde im 1.WK bei einer geschichtlichen Schlacht verwundet und schied ehrenvoll aus dem Dienst. Buchstäblich am letzten Kriegstag wurde ihm eine kleine Versehrenrente zugesprochen, die auch von Weimar nicht angetastet wurde. Diese ermöglichte ihm ein Wirtschafts-Studium, dass später in selbständigem Unternehmertum mündete. Mit seinen Abgaben und Steuern zahlte er das hundertfache der Rente zurück.
    Eine Vita, wie sie hunderttausendfach vorkam und zu beiderseitigem Nutzen. Warum erzähle ich das? Weil es so nicht wiederkommt, nicht die Architektur, nicht die Pracht der Städte und nicht der Glanz der Bürgertums. Und es kommt nicht wieder, dass der Staat Gutmachung leistet, dass er sich verantwortlich fühlt, dass er Hilfe zur Selbsthilfe gibt.
    Wären wir souverän, wären wir ein Reich und wir wären reich und statt Hilfe hätten wir Fürsorge. Die Frage nach der Souveränität stellt sich also garnicht erst. Es ist so, als würden wir fragen = verbringen Kerkerhäftlinge den Sommer in Gstad oder auf Mallorca ?

  10. Frank und Gucki ganz oben,

    Zunächst Gucki:

    Ich bin überzeugter Atheist und daher wird es keine Tafeln von mir geben. Religion hat mAn. nichts im öffentlichen Leben zu suchen. Ich habe nichts gegen die Ausübung derselben, solange sie nicht öffentlich stattfindet, sondern im privaten Raum, wo es nur denjenigen selbst betrifft.

    Ich selbst bin gar nicht sicher, ob ich eine Botschaft habe, es könnte durchaus sein, dass ich nur Kontakte suche, oder sehen will, was die Menschen machen, oder sonst irgendetwas. Jedenfalls sehe ich deutliche Änderungen in meinem Verhalten … und ich weiß nicht, was das soll. Ich weiß aber auch, dass das Sinn macht, nur ist der mir selbst nicht klar. Ich stehe in gewissem Sinne neben mir und sehe mir bei dem zu, was ich tue. Irgendwann werde ich es vielleicht noch zu Lebzeiten erfahren, was das soll und wenn nicht, dann eben nach unserer aller letzten Fahrt in die Gruft …
    Bis dahin lege ich keinen Wert darauf anderen zu erklären, was wichtig ist, aber darauf sagen zu dürfen, was ich wichtig finde – und ich möchte gehört werden. Das wäre mehr als genug für mich und wahrscheinlich auch nicht erfüllbar … aber ich werde es sehen.

    Frank:

    Heute habe ich mich mit einem Menschen namens Igor unterhalten, sehr viel jünger als ich. Du schriebst so etwas von ich wäre Dir überlegen osä (oder so ähnlich). Ich danke Dir für Dein Kompliment, das ich aber überflüssig finde. Es geht mir nicht um Profitmaximierung und alles davon abgeleitete, wie zB. der geschwollene Kamm. Ich weiß, dass ich nur ein armer Sünder bin und durch mein kürzliches Erlebnis, dass durch den Sacculina-Vorfall ausgelöst wurde, bin ich stark motiviert ein besserer Mensch werden zu wollen.
    Nun weiter mit Igor, wie gesagt ist er viel jünger als ich und somit steht er vielleicht unter mir, was für mich unbedeutend ist, weil er ein Sucher ist. Er liest Bücher, was ich in seinem Alter auch tat, aber nicht fündig wurde. Insofern könnte ich natürlich sagen ich bin besser, oder so – ich denke ich bin älter und habe mehr Erfahrung mit solchen Dingen und habe die Gnade erfahren kürzlich etwas grundlegend anderes erleben zu dürfen. Vielleicht nur, weil ich mein ganzes Leben (mit gelegentlichen Pausen) unwissend gesucht habe, was mir nun erst nach diesem Erlebnis klar wurde.

    Du hast auch gesagt, dass Du von Kindesbeinen an außergewöhnliche Erfahrungen hattest, wie ich. Das ist gut, denn ich beurteile das, wie folgt, zumindest in meinem Fall folgendermaßen: Wir kommen alle gewissermaßen als weißes Blatt auf die Welt das beschrieben werden kann und auch wird. Mein Kindheitserlebnis, dass ich hier vermutlich konkret beschrieben habe, weist mir den Weg. Vermutlich schreibe ich, weil mein Gedächtnis mich in dem Fall schon wieder verlassen hat *lach*.

    Hier also noch einmal, oder zum ersten mal: Vor dem Haus hatten wir damals einen Sandweg, auf dem ich stand und vermutlich Langeweile hatte. Es muss so im Alter von 4-6 Jahren gewesen sein, vermutlich hatte ich Langeweile, die ja bei Kindern häufig ist. Ich benutze einmal eine Allegorie aus dem Film. Die Welt war also grau und dann passierte etwas in mir, ohne äußeren Anlass, und die Welt wurde bunt. Das ist nur ein blasser Abklatsch, weil es mich viel tiefer berührte als son blöder Film. Die Welt verwandelte sich in einen Zauberwald – es war wunderschön und hat mich so tief beeindruckt, dass es, wie mir erst jetzt klar wurde (mit 61), wie das mein ganzes Leben beeinflusst hat. Mein Lebenslauf wurde dadurch so ungewöhnlich, dass mich Personaler zum Vorstellungsgespräch geladen haben, nur weil sie wissen wollten, was ich für ein Vogel bin – ohne folgende Anstellung natürlich …

    Für mich selbst ist bei meinem Kindheitserlebnis wichtig, das ich noch ein unbeschriebenes weißes Blatt war (mein Bewusstsein), sodass ich davon wirklich ausgehen kann, dass das von mir kam und somit für mich zumindest wahr ist. Ich erhebe nicht den Allmachtsanspruch, dass das für irgend jemand anderes eine Bedeutung hat. Ich denke nur schon, dass, wenn sich jeder den „Zauberwald“ herbeisehnen würde, die meisten Probleme verschwinden würden.

    Viel habe ich nicht von Deinem Schreiben verstanden und bin auch müde im Inet herumzulesen und mir lange Gedanken zu machen, wie dies oder das gemeint sein könnte. Ich bin, wie gesagt, darauf aus schwitzenden, atmenden Menschen zu begegnen, die ich auch anfassen kann, wenn es passt. Ich kann mir gut vorstellen, mich einmal mit Dir wirklich zu treffen in realitas osä., und ein wenig zu Plauschen.

    Du hattest einmal gefragt, wo denn die spirituellen Krieger nun wären. Ich glaube ich bin einer. Ich habe zwar keine Ahnung, wo mich mein Leben hinführen soll, wie damals, als ich suchte, ohne es zu bemerken, wie Igor jetzt. Ich habe schon einige Erfahrungen machen können. Ich komme ausnahmslos gut am Kanal an. Ganz anders in der Stadt, dort ist es schwieriger.

    Ich habe letztes Jahr mit den Enten am Kanal Freundschaft geschlossen. Damals fand ich die Tauben, die da auch sind ätzend. Inzwischen, nach meinem Erlebnis, finde ich die Tauben genauso liebenswert und daher möchte ich etwas sagen, dass ich selbst niemals unterschreiben würde: Tauben sind Menschen.

    Das dehne ich jetzt besser nicht weiter aus, damit ich verständlich bleibe.

    Es gibt keinen Anlass mich auf ein Podest zu erheben. Ich möchte Augenhöhe, weder niedrig, noch Guru oder so. Alles hat seine Zeit.

    Ich würde Dich gern einmal im Leben sehen. Ich bin in Hannover – wie siehts aus?

    Grüßlis

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