Systemerziehung oder wie jetzt?

*

pexels-photo-374918

Rechnen nach Gefühl

Ich habe mich jetzt durch 135 Kommentare durchgelesen. Bei den Kommentaren geht es weniger um den Artikel, was gar nichts macht, sondern um die höchst spannende Frage, wohin soll Erziehung führen?

Jedes System, egal ob Nazis oder Bolschewiken oder Demokraten  erzieht natürlich zur Kompatibilität des jeweiligen Nachwuches. (Dumm-Naive werden jetzt sagen, natürlich am Besten zu Demokraten, das ist das Beste, aber mit denen rede ich gar nicht).

Das heißt, daß jedes System erstmal die nachwachsenden Generationen in seiner eigenen Gehirnwäsche gar kocht. Systemimanent ist das richtig. Aus Sicht der Eltern macht es auch wenig  bis keinen Sinn, Störenfriede heranzuziehen, die mit dem System überquer stehen und dann als „Terroristen“ im Knast landen.

Nehmen wir es mal philosophisch: In welche Ecke sollten Eltern erziehen? Ich meine jetzt nicht diese pädagogischen Außenseiter, sondern wie sollten Eltern erziehen, ohne jede Systemideologie zu berücksichtigen? Oder sollten die einfach nur Angepasste produzieren, die keine Probleme machen und kriegen. Und zwar ganz aus der Sicht des Kindesinteresses.

Man stellt schnell fest, da gibt es keine Maßstäbe. Ich selber bin froh, daß es gelungen ist, aus mir einen Menschen zu machen, der solche Fragen entwerfen kann.

*

121 Gedanken zu “Systemerziehung oder wie jetzt?

  1. Je totalitärer ein System, desto mehr entledigt es die Eltern von solchen Fragen und übernimmt so früh wie möglich selbst die Erziehung. Da gibt es durchaus Parallelen zwischen der sich aktuell abzeichnenden Ordnung, dem Kommunismus und eben dem NS. Letzterer wird ja gern von seinen Fans als vollkommene Repräsentation einer „natürlichen Ordnung“ dargestellt, allerdings sind die Erziehungstipps der haarigen Johanna als damaliger Starpädagogin das genaue Gegenteil jeder Natur, wenn man sieht, wie sowohl bei allen Primaten wie auch den Naturvölkern die Kinder stets an der Mutter hängen – aber gut, was haben wir mit den hässlichen Viechern und Niggern gemein, wir stammen schließlich vom Aldebaran, da hat man die Bälger immer ins dunkle Zimmer geschmissen, wenn sie geplärrt haben.

    Und Gehorsam ist das das A und O wenn man einen Hund abrichten will.

  2. ja, diese parallele zu dem heutigen system fiel mir sofort auf. es ist überall dasselbe.

    deswegen kam ich auf das artikelthema. gibt es ein ideologieunabhängiges ideal? bzw ist so etwas denkbar? oder überhaupt anstrebenswert? Passt ein naturmodell?

  3. Erziehung bricht Veranlagung
    „Erziehung als „Handlungen […], durch die Menschen versuchen, das Gefüge der psychischen Dispositionen anderer Menschen in irgendeiner Hinsicht dauerhaft zu verbessern oder seine als wertvoll beurteilten Bestandteile zu erhalten oder die Entstehung von Dispositionen, die als schlecht bewertet werden, zu verhüten.“ ( wikipedia.org/wiki/Erziehung)
    Nun, die Erzeuger die meinen bei ihrem Nachwuchs etwas verhüten zu müssen, hätten besser selber verhütet. Denn jeder Erzeuger ist doch überzeugt, dass die ihm innewohnenden “ Dispositionen “ einer Weitergabe und einem Erhalt selbstverständlich und naturgewollt sind. Nicht wegen der „Fortentwicklung“ ( die gibt es nicht), sondern wegen des Erhaltes. Ist doch der Erzeuger überzeugt, dass er die Krone der Entwicklung ist.
    Oder habe ich da etwas falsch verstanden ? Wieso, zum Luzifer, müssen dann auch noch fremde Erzieher „schlecht bewertete Dispositionen“ verhüten ? Durch Teufelsaustreibung?
    Jeder- ohne Ausnahme- der staatliche Erziehung präferiert ( ihr den Vorzug vor der Anleitung durch die Erzeuger gibt), ist schizophren. Weil er sein Licht unter den Scheffel stellt, oder durch andere verhüten lässt.
    Das Erziehungssystem unterschlägt primärwissenschaftliche Erkenntnisse, z.B. das aus einer Zwiebelknolle kein Weinstock treibt. Das die Disposition genetisch verankert ist ( wobei die Annahmen schwanken zwischen 50 und 90 Prozent). Das man einen Weinstock nur dann auf einem anderen Stamm “ erziehen“ kann, wenn man dessen Krone ( Kopf) absäbelt. Die Leute verstehen nicht das Geringste von Biologie oder Vererbung und das Erziehungsystem will gar die Natur beseitigen und durch Hokuspokus ersetzen. Das heutige System ist widernatürlich und es maßt sich “ göttliche“ Macht an. Weil die Protegen “ von allen guten Geistern verlassen wurden“, sprich Jehova den Bund mit den Auserwählten gekündigt hat.
    Seitdem ist ihr Trachten alle Menschen mit in den Abgrund zu ziehen. Wenn alle gleich minderwertig sind- so ihr Kalkül- könnten sie wohl beim Gericht mit mildernden Umständen davon kommen.
    Also, wie halte ich es jetzt mit meinen Kindern ? Da ich ( auch meine Zeugungspartnerin) überwiegend “ wertvoll disponiert“ sind, gilt es diese Disposition im Nachwuchs zu erhalten und zu stärken. Grundsätzlich- das ist das Dogma- werden sie richtig agieren und reagieren.
    An den Feinheiten feilen wir, in dem wir ihnen Freiräume geben; im realen Sinn und auch im Übertragenen. Das heißt, wir zeigen ihnen räumliche und gedankliche Grenzen- schreiten sie bei Bedarf ab- und erlauben ihnen innerhalb dieser absolute Bewegungsfreiheit. Das betrifft eigene unbeobachtete Ruheräume, Rückzugsorte, wie auch Handlungsräume. Wozu Spielplätze, Sportplätze und Werkstätten gehören. Das Überschreiten der Grenzen unterliegt Sanktionen, bis hin zu Stubenarrest und Taschengeldentzug. Im Verlaufe der Entwicklung werden die Grenzen immer weiter gezogen, bis sie bei Volljährigkeit entfallen.
    Ich vergleiche das gerne – theoretisch und praktisch- mit der Erziehung von jungen Wölfen.
    Und die jungen Wölfe wissen, dass der Leitwolf kraftvoll zubeißen kann. Die notwendigen Begleitaufgaben liegen beim gesellschaftlichen System, dass Allgemeinwissen vermittelt.
    Es unterliegt der Kontrolle der Erzeuger, alle Beschäftigten haben sich unterzuordnen. Unterstützende Erziehung- sofern erforderlich- dient einzig der Bewahrung meiner “ von mir als wertvoll empfundenen Disposition“ in meinen Kindern. Es kann keine Alternative geben.
    Es kann darüber auch keine Mehrheit entscheiden, weder eine qualitative noch quantitaive.
    Wer Nachkommen in die Welt setzt, muss sich klar sein, dass eine Herkulesaufgabe auf ihn wartet. Im Zweifel = allein gegen Alle! Wer seinen Nachwuchs abgibt – in die KITA, in fremde Hände- hat schon verloren. Wer die Erziehung anderen Leuten überlässt, begräbt seine wertvollen Dispositionen oder besitzt nur schlechte. Man muss sich vorstellen, man überließe Hände und Füße und seinen Kopf anderen zum Mißbrauch, wäre das klug? Wäre das weiterführend oder zukunftsfördernd ? Warum dann sein Fleisch und Blut anderen opfern ? Damit die weiter führen und Zukunft gestalten können? Welchen Nutzen habe ich davon ? Und einen Nutzen muss ich haben, nur dann stellt sich Zufriedenheit ein und nur dann kann ich mich selber lieben. Und die Selbstverliebtheit ist Voraussetzung für die Liebe zum Nächsten, so steht es zumindest im Neuen Testament. Möchte das jemand bezweifeln?

  4. frank,

    danke für die ausführungen über kita etc. das hat mir doch einiges verdeutlicht. es ist tatsächlich aberwitzig, die erziehung der eigenen kinder umfassend in fremde hände zu geben.

    vielleicht sollte man auch die allgemeine schulpflicht, damals bei einführung vermutlich eine tolle sache, auch wenn sie den wirtschaft geschuldet war, einmal überprüfen. gerade heute mit dem vollkommenen indoktrinationsunterricht.

  5. vitzli sagt:
    24. April 2018 um 15:26

    vielleicht sollte man auch die allgemeine schulpflicht, damals bei einführung vermutlich eine tolle sache, auch wenn sie den wirtschaft geschuldet war, einmal überprüfen. gerade heute mit dem vollkommenen indoktrinationsunterricht.

    *
    Korrekt! Übrigens argumentieren die organisierten Pädosexuellen* dergestalt, das alles, was man der Pädophilie vorwerfe, also die Manipulation der Kinder, das Brechen ihres Willens, die Gefahr einer lebenslangen Traumatisierung etc. genauso, wenn nicht noch mehr, für die allgemeine Schulpflicht gelte! Und ich finde, sie sind dabei sehr, sehr schwer zu widerlegen!

    *Nicht zwingend gleichbedeutend mit Brutalo-Sadisten (wie der haarigen Hitler-Johanna^^), was angesichts der geschürten Hysterie um dieses Thema aber eh niemand interessiert, erst recht nicht den durchschnittlichen Aufwach-Deppen. So, jezt wieder den Dummköpfen ne Vorlage geliefert, also druff! 😛

  6. vitzli sagt:
    24. April 2018 um 15:26

    Diese unsägliche Schulpflicht haben (((sie))) aus Addis Zeit übernommen, wie so vieles, was (((ihnen))) Vorteile verspricht.
    Das fängt schon mit dem Kindergarten an.

    Der Lebensstandard der meisten „normalen“ Familien hat sich durch den Teuro verschlechtert, sprich halbiert. Daher müssen viele Frauen mitarbeiten. Und wenn Kinder da sind, werden sie bereits im Kleinkindalter in der Kita „entsorgt“.
    Dort wird bereits Vorarbeit geleistet, werden die Weichen gestellt für die spätere Manipulation bzw. permanente Gehirnwäschen in den Schulen.

    Diese perfide politische, ideologische Indoktrination habe ich leider auch bei meinen Kinder erlebt.
    Sie glauben dann eher dem Lehrer als den eigenen Eltern: „Ja, der LehrerIn Dingsbumms hat das aber so und so gesagt..“ etc. pp. Da muß man dann viel Überzeugungskraft aufwenden, und redet sich dabei den Mund fusselig.

  7. „Diese unsägliche Schulpflicht haben (((sie))) aus Addis Zeit übernommen …. “
    Ähmmm – ach so? Vorher gab es die nicht? Was soll man dazu noch sagen. Besser nix.

  8. Aus Sicht der Eltern macht es auch wenig bis keinen Sinn, Störenfriede heranzuziehen, die mit dem System überquer stehen und dann als „Terroristen“ im Knast landen.
    Oder sollten die einfach nur Angepasste produzieren, die keine Probleme machen und kriegen. Und zwar ganz aus der Sicht des Kindesinteresses.
    Wie sollten Eltern erziehen, ohne jede Systemideologie zu berücksichtigen?

    Vitzli – wärst du in der DDR aufgewachsen, wüßtest du daß dies einfacher ist, als du vielleicht denkst. Anfänglich ist eine politisch neutrale Erziehung angeraten. Altersabhängig kommen dann später bei den Kindern von ganz allein Fragen zu den Widersprüchlichkeiten des Systems auf. Dann – aber erst dann – kann man Kindern schon den Indoktrinationsauftrag der Schule vermitteln. Dann verstehen sie auch die Notwendigkeit diese Erkenntnisse für sich behalten zu müssen.
    Es ist also kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch.

  9. vitzli sagt:
    24. April 2018 um 4:28

    deswegen kam ich auf das artikelthema. gibt es ein ideologieunabhängiges ideal? bzw ist so etwas denkbar? oder überhaupt anstrebenswert? Passt ein naturmodell?

    *

    Okay, ein weites Feld, da muss man etwas ausholen. „Natürlich“ für Hominide dürfte am ehesten das Leben in steinzeitlichen Jäger- und Sammlerverbänden sein. Also Clanstrukturen mit ziemlich flacher Hierarchie. Allerdings sind Hominden grundsätzlich sehr anpassungsfähig und haben zudem die Fähigkeit, ihren Lebensraum grundlegend umzukrempeln und Kulturtechniken in einer anderen Qualität zu entwickeln als jedes andere Tier. Man kann grundsätzlich festhalten, dass die „neolithische Revolution“ einen gewaltigen Bruch mit der Natur darstellte, und das in Vielerlei Hinsicht: Ackerbau, Viehzucht, Sesshaftigkeit, Verstädterung, Bildung komplexer, arbeitsteiliger Gesellschaften und Kulturen, die Disziplin und Kontrolle erforderten, was zur Herausbildung von Hierarchien führte.
    Diese kulturelle Transformation führte erstmal zu einer drastischen Verringerung von Lebensqualität, Gesundheit, Fitness für das Individuum, ermöglichte auf der Grundlage des Ackerbaus aber eine regelrechte Bevölkerungsexplosion und die Bildung von „Massengesellschaften“. Warum hat man sich das überhaupt angetan? Nun, man geht davon aus, dass es in Folge einer schrittweisen Anpassung an sich verändernde Umweltbdingungen geschah. Auf was ich damit rauswill? Man könnte sagen, dass sich die betreffenden Hominiden seit spätestens der Jungsteinzeit zunehmend gegen den Strich, also gegen ihre ursprüngliche Natur gebürstet haben. Andererseits kann man einwenden, dass Homo Sapiens ein schöpferisches Wesen ist, solche Transformationen also grundsätzlich auch seiner Natur entsprechen. Die Frage, was Natur und was Kultur ist, ist also nicht immer unbedingt einfach, als sicher kann gelten, dass sich beides wechselseitig beeinflusst. Ebenso ist es ein Fakt, dass die Anpassung des Homo sapiens den von ihm bewerkstelligten kulturellen Transformationen hinterherhinkt und oft eine unvollständige ist. Das gilt für die Anpassung an die seit der Steinzeit veränderte Ernährung, die je nach Rasse und Kultur unterschiedlich ausfällt (Milchunverträglichkeit, Diabetes und diverse Stoffwechselentgleisungen als Folge von Kohlenhydratmast etc.) ebenso wie für die sozialen Veränderungen, also auch die Erziehung. Natürlich ist ein Aufwachsen im Familienclan, hier sind immer genug Personen zur Stelle, um ein Kind zu beschäftigen, zu beruhigen etc., abgesehen davon sind meist immer genügend vertraute Spielfreunde in Gestalt anderer Kinder vorhanden. Die moderne „Kernfamilie“ ist praktisch schon eine Degeneration und Schwundstufe und prädestiniert dazu, gestörte, verzogene Gören und überforderte Eltern hervorzubringen, insbesondere , wenn beide in den kapitalistischen Verwertungsprozess hineingezogen werden. Kindergärten, Schulen, Horte, staatliche Jugendorganisationen, die dieses kompensieren sollen, sind gleichfalls unnatürlich und brigen ein nicht unerhebliches Risiko für Traumatisierungen etc. mit sich, ebenso ist es unnatürlich für Eltern, ihre Kinder den Händen von im Grunde völlig fremden Personen zu überantworten! Andererseits muss immer mit in Betracht gezogen werden, wie weit sich der westliche Mensch bereits von seinen Ursprüngen entfernt hat und dass andererseits solche Transformationen eben auch seiner „Natur“ entspringen! Aber wie gesagt, die Kernfamilie ist praktisch eine für eine erfolgreiche Sozialisation zu kleine Einheit und die Erziehungstipps der Nazijohanna sind quasi die Brutalo-Lösung für die damit verbundenen Probleme – ruhig stellen, zum Schweigen bringen, Submission und gehorsam auf Biegen und Brechen, auch wenn man in Betracht zieht, dass damals die Großfamilie noch alltäglicher war als heute. Und Nazijohanna und Konsorten sind schon als repräsenrepräsentativ dafür anzusehen, was für ein herziges Kinder und „Menschenbild“ man im NS so pflegte. Das noch zur „Menschenverachtung“ und so.

  10. Auweia – der interpretiert aber wieder einmal jemand Gespenster in Texte hinein und bastelt Strohmänner, daß es nur so kracht. > „Brutalo-Lösung … auf Biegen und Brechen“ < auweia
    Aber es geht natürlich immer noch a bisserl bekloppter, denn daran daß irgendjemand jemals behauptet hätte, das NS Regime hatte ein "herziges Menschenbild", kann ich mich nun beim besten Willen nicht erinnern. Und was dies mit angeblicher Menschenverachtung zu tun gehabt haben soll, wird wohl ein ewigliches Geheimnis unseres Akkord-Strohmannbastlers bleiben.

  11. Packstaner, du bist und bleibst ein vom diktatorisch sozialistischem DDR-System Indoktrinierter.

  12. “ Das gilt für die Anpassung an die seit der Steinzeit veränderte Ernährung, die je nach Rasse und Kultur unterschiedlich ausfällt (Milchunverträglichkeit, Diabetes und diverse Stoffwechselentgleisungen als Folge von Kohlenhydratmast etc.) ebenso wie für die sozialen Veränderungen, also auch die Erziehung.“ (Tyrion L. sagt: 24. April 2018 um 17:22 )
    Das ist wortwörtliche Copy und Paste aus http://www.google.com/search?q=Das+gilt+für+die+Anpassung+an+die+seit+der+Steinzeit+veränderte+Ernährung,+die+je+nach+Rasse+und+Kultur+unterschiedlich+ausfällt+(Milchunverträglichkeit,+Diabetes+und+diverse+Stoffwechselentgleisungen+als+Folge+von+Kohlenhydratmast+etc.)+ebenso+wie+für+die+sozialen+Veränderungen,+also+auch+die+Erziehung.&filter=0&biw=1536&bih=755)
    Soviel also zu den Erkenntnissen, die Tyrion uns hier vermittelt und von denen wir gewaltig lernen können.

  13. Erziehung ist in erster Linie immer wieder Selbsterziehung.

    Da Vieles zu diesem Thema schon gesagt wurde, möchte ich ein Zitat an diese Stelle stellen:

    „Die Wahrheit ist die erste Grundbedingung aller geistigen Einwirkung und ist darum die erste Bedingung der Erziehung. Damit wir aber den Kindern die ganze Wahrheit unseres Lebens zeigen können, müssen wir unser Leben gut oder zumindest weniger schlecht gestalten. Die Erziehung der andern ist darum in der Selbsterziehung enthalten, die nun auch alles ist.“

    Wer sich für mehr interessiert, dem sei dieser Link empfohlen. Tolstoi war da seiner Zeit nicht unbedingt der Vorreiter, für den er dargestellt wird, viele gerade große Romancies haben dies in ihren Werken schon mehr oder weniger ausführlich niedergeschrieben. Es empfiehlt sich daher das Studium unserer großen Vor-Denker.

    #http://www.gleichsatz.de/b-u-t/archiv/kriko/tolstoi_bildung.html

  14. Frankstein sagt:
    24. April 2018 um 18:20

    *

    Und wenn man auf den Link klickt, sieht man, dass es eben KEINE wortwörtliche Copypasta ist sondern kann dem höchstens entnehmen, dass es sich um eine Binsenweisheit und Standardannahme handelt, zu der sich reichlich Quellen finden. Als ob ich es nötig hätte, dergleichen zu kopieren, lol. Im übrigen pflege ich wörtlich übernommenes IMMER als Zitat zu kennzeichnen/als solches in irgendeiner Form hervorzuheben.

    Btw.: Selbst wenn es Copypaste wäre, hieße das nicht, dass es keinen erkenntnistheoretischen Nährwert für den Einen oder die Andere hätte. Manche hier können nur kopieren und sonst gar nichts, lol.

  15. Tyr ion
    „Btw.: Selbst wenn es Copypaste wäre, hieße das nicht, dass es keinen erkenntnistheoretischen Nährwert für den Einen oder die Andere hätte. Manche hier können nur kopieren und sonst gar nichts, lol.“

    Volle Zustimmung.
    PS: Ja, da habsch wieder nur gecopypastet.

  16. Für Dummies: Franksteins Link führt zu keiner einzigen wortwörtlichen Entsprechung meines Textes sondern belegt nur, dass das was ich schreibe durch zahlreiche Quellen gestützt wird, lol.

  17. „Für Dummies: Franksteins Link führt zu keiner einzigen wortwörtlichen Entsprechung meines Textes sondern belegt nur, dass das was ich schreibe durch zahlreiche Quellen gestützt wird, lol.“
    Dann bist Du wohl ein professioneller Copy-Paster 🤗

  18. Ebbes sagt:
    24. April 2018 um 18:13

    *

    Wohl Ossikomplex mit frühkindlichem KRIPPENTRAUMA. So was kommt eben bei raus, wenn Methoden aus der SchweineAUFZUCHT totalitärerweise an Kindern angewandt werden. Kein Wunder hat man diese Errungenschaft des ostzonalen Arbeitslagers gerne in der BRD übernommen.

    Wem bei der Lektüre von Haarer und Konsorten das widernatürlich-lebensfeindlich-repressive nicht förmlich anspringt, ist entweder desselben Geistes Kind oder redet sich das schön!

  19. Nemo sagt:
    24. April 2018 um 19:09

    Dann bist Du wohl ein professioneller Copy-Paster

    *

    Richtig! Ich kann nämlich direkt aus dem RESTHIRN pasten!

  20. Ach, ja, apropos Vieh- und Menschenproduktion: die Haarer redet auch bezüglich der Kinder stetig von „Aufzucht“ – da dürften sich selbst die australischen Ureinwohner gruseln.

  21. Man kann ohne weiteres konstatieren, dass sich die NS-Pädagogik von Haarer und Konsorten diametral gegen die NATÜRLICHEN GRUNDBEDÜRFNISSE von Säuglingen und Kleinkindern richtet: das Verlangen nach Nähe und Körperkontakt zur Mutter, die Nahrung, Wärme, Schutz und Geborgenheit bietet! Eine solche Pädagogik kann nur Verhaltenskrüppel produzieren. Und dann das Kind quasi unverhohlen zum Feind der Mutter zu erklären, der von dieser bezwungen gehört – geht es eigentlich noch widernatürlicher? Wer das für gut und richtig befindet, hat sich auf jeden Fall endgültig dafür disqualifiziert, sich über die Beschneidungsriten der Unsichtbaren zu ereifern.

  22. Ebbes sagt: 24. April 2018 um 18:13

    Packstaner, du bist und bleibst ein vom diktatorisch sozialistischem DDR-System Indoktrinierter.

    Jupp – genauso ist es du Blitzmerker. Deshalb galt ich ja auch als Staatsfeind dem der Ausweis entzogen, ein PM12 angeheftet und Berlin-Verbot erteilt wurde. 😀

    Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß!

  23. Tyrion L. sagt: 24. April 2018 um 19:38
    Darüber was der sich da so aus den Fingern saugt, kann man echt nur noch lachen. 😀

    Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß!

  24. PACKstaner sagt:

    24. April 2018 um 20:57

    *

    Der eine lacht hysterisch und krampft spastisch, der interessierte Leser vergleiche z.B. lieber „Tyrion L. sagt: 24. April 2018 um 19:38“ mit den Auswürfen der Nazi-StarpädagogInnen und überlege, inwieweit deren Empfehlungen den Grundbedürfnissen von Säuglingen und Kleinkindern entsprechen und denke sich seinen Teil. Wem hier die Argumente ausgegangen sind, dürfte wohl klar sein.

  25. Tyrion L. sagt:
    24. April 2018 um 19:38

    Man kann ohne weiteres konstatieren, dass sich die NS-Pädagogik von Haarer und Konsorten diametral gegen die NATÜRLICHEN GRUNDBEDÜRFNISSE von Säuglingen und Kleinkindern richtet: das Verlangen nach Nähe und Körperkontakt zur Mutter, die Nahrung, Wärme, Schutz und Geborgenheit bietet! Eine solche Pädagogik kann nur Verhaltenskrüppel produzieren. Und dann das Kind quasi unverhohlen zum Feind der Mutter zu erklären, der von dieser bezwungen gehört – geht es eigentlich noch widernatürlicher? Wer das für gut und richtig befindet, hat sich auf jeden Fall endgültig dafür disqualifiziert, sich über die Beschneidungsriten der Unsichtbaren zu ereifern.

    +++
    Mir scheint, daß wir beide bis jetzt die Einzigen sind, die diese NS-Pädagogik als widernatürlich und abnorm anprangern.

    Normalerweise verbietet der gesunde Menschenverstand eine derartige Handlungsweise dem Säugling und Kleinkind gegenüber. Mir würde das Herz bluten bei einem solch eiskalten, lebensfeindlichen Verhalten. Für einen Säugling sind die Eltern die engsten und wichtigsten VERTRAUENspersonen, es ist ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

    Ansonsten, wer die Haarer’sche Brutalo-Pädagogik gutheißt, hat sich selber ins Aus geschossen.

  26. Und da Addi oder Dolfi mit dieser Horror-Pädagogik offensichtlich einverstanden war, sie zumindest billigte, zeigt dies, wes‘ Geistes Kind er war.
    Man kann ihn also getrost in der Pfeife rauchen.

  27. „Und da Addi oder Dolfi mit dieser Horror-Pädagogik offensichtlich einverstanden war, sie zumindest billigte, zeigt dies, wes‘ Geistes Kind er war.“

    Ich würde sagen, das entsprach absolut dem Geist des NS -„alles Schwache muss hinweggehämmert werden“ – da kann man nicht früh genug mit anfangen. Leider produzieren solche Methoden Schwächlinge, soviel auch noch zur überragenden Intelligenz des Herrenmenschentums.

  28. „…das entsprach absolut dem Geist des NS -„alles Schwache muss hinweggehämmert werden“ – da kann man nicht früh genug mit anfangen.
    Leider produzieren solche Methoden Schwächlinge, soviel auch noch zur überragenden Intelligenz des Herrenmenschentums.“

    YEP !

  29. „…das entsprach absolut dem Geist des NS -„alles Schwache muss hinweggehämmert werden“ – da kann man nicht früh genug mit anfangen.“
    ++

    Vor etlichen Jahren bin ich beim Recherchieren zufällig auf Berichte gestoßen, die von NS-Ärzten in berüchtigten Anstalten für kranke und behinderte deutsche Menschen (keine Juden !) verfaßt waren. Sie wurden nach und nach „entsorgt“. Es gab nicht wenige derartige Anstalten.

    Ich war wirklich schockiert, und dachte, daß möglicherweise doch etwas an den „Säuberungen“ wahr sei.

    Daraufhin habe ich Textausschnitte und Links kopiert und in eines der Vorvor-Blogs von Vitzli reinkopiert. Da ich so gut wie nichts für mich abspeichere, weiß ich die Fundgrube nicht mehr.

  30. Meine Eltern kann ich nicht nach Erlebnissen mit Addi, bzw. nach der damaligen politischen Situation befragen, weil sie weit ab vom Schuß waren, und sich mit dem Föhrer überhaupt nicht beschäftigt haben. Für sie hatte die Arbeit auf dem Hof und das Auskommen erste Priorität.

    Dafür, daß sie völlig schuldlos an allem waren, wurden sie zur „Belohnung“ am Ende des WKII (besser gesagt am Ende des 30jährigen Krieges) von Russen nach Rußland deportiert und mußten dort als Arbeitssklaven für einige Jahre ihr Leben fristen bei Wasser + Brot. Viele haben diese Sklaventreiberei nicht überlebt, meine Mutter wäre um ein Haar an Tyhus gestorben.

    Über all‘ das spricht kein Mensch, es herrscht darüber absolutes Stillschweigen !

  31. „alles Schwache muss hinweggehämmert werden“ – diese Aussage Hitlers bezog sich ausdrücklich auf die Pädagogik: „Meine Pädagik ist hart… Eine grausame Joogend will ich, nichts zärtliches soll mehr an ihr sein, chhrrr, chhrr…“. Klar, wenn man schon als Baby allein im Dunkeln gelassen wird bis man aufhört zu schreien und die Mutter einem nur das absolute Minimum an Kontakt, Geborgenheit Aufmerksamkeit und Zuwendung schenkt, macht das einen hart wie Kruppstahl, logisch.

  32. Ebbes sagt:
    24. April 2018 um 23:38

    Vor etlichen Jahren bin ich beim Recherchieren zufällig auf Berichte gestoßen, die von NS-Ärzten in berüchtigten Anstalten für kranke und behinderte deutsche Menschen (keine Juden !) verfaßt waren. Sie wurden nach und nach „entsorgt“.

    ++
    Mit „Sie wurden nach und nach „entsorgt“ meinte ich, die behinderten Menschen.

  33. Gut die Eugenik und Euthanasie hat der Adolf nicht erfunden, das war damals das ganz große Ding wobei wesentliche Impulse aus den USA kamen. Ansätze dazu gibt es in vielen Kulturen, auch bei den ollen Germanen hatte der Vater das letzte Wort darüber, ob ein Neugeborenes am Leben bleiben durfte oder nicht. Das wäre aber auch wieder ein Thema für sich, siehe auch die aktuelle Situation, etwa in den Niederlanden.

  34. Was Behinderte betrifft wird da eben heute dank der entwickelten medizinischen Diagnoseverfahren viel in den pränatalen Bereich verlegt, was nichts dran ändert, dass es immer noch um das Ausmerzen „lebensunwerten Lebens“ geht. Aber das ist eben auch Natur – viele Tiere töten oder verstoßen missgebildete, kranke, unfitte Nachkommen da diese eine Belastung und Gefährdung darstellen (Anlocken von Raubtieren etc.). Ist halt nur die Frage, wie man in einer Kultur damit umgeht. Der NS war sehr auf Härte, Ausmerze von Schwäche und Schwachen focussiert, aber derartiger „Sozialdarwinismus“ entsprach damals dem internationalen Zeitgeist. Dass Symbiontentum und Kooperation auch „Natur“ sein können, hatte man damals weniger auf dem Schirm, wobei selbst Charles Darwin davor warnte, seine Theorien zum „Kampf ums Dasein“ mit letzter Konsequenz auf das menschliche Zusammenleben zu übertragen, weil uns das einen entscheidenden Teil unserer Menschlichkeit rauben und uns auf eine viehische Stufe zurückwerfen würde oder so. Jaja, „Menschlichkeit“, lol. Auf jeden Fall ein Thema für sich und ein weites Feld. Man kann nur nochmal festhalten, wie sehr Gestalten wie die Haarer den Anspruch des NS, die natürliche Ordnung der Dinge zu repräsentieren und seine Absicht, einen neuen, starken Menschen zu schaffen, konterkarierten. Okay, nur weil etwas „natürlich“ ist, muss es nicht zwangsläufig „gut“ sein – manchmal ist es von Nutzen, die Natur zu überwinden. Aber Haarer et al -FUCKIT!

  35. Gute Zusammenfassung zum pädagogischen Sondermüll. Es empfiehlt sich, das genau zu lesen. Typisch auch, dass die Pflaume keinerlei pädagogische Ausbildung vorzuweisen hatte, aber da hör´ ich schon die Idioten brüllen: „Die hatte immerhin fünf Kinder, wenn das nicht qualifiziert, was dann, boah ey???!!“ Das was ihre Tochter über die Nazibraut aussagt, spricht auch für sich, aber diese Aussagen wurden bestimmt vom Jutt aus ihr rausgefoltert, lol.

    Erziehungsratgeber

    Ihre Erziehungsratgeber waren eng an die NS-Ideologie angelehnt und richtungweisend für die Erziehung im Nationalsozialismus. Sie waren im Reichsmütterschulungskurs der NS-Frauenschaft eine Grundlage der Ausbildung junger Frauen. Die Grundzüge ihres Erziehungsideals waren Zucht, Unterwerfung, Reinlichkeit und insgesamt Kinder- wie auch Frauenfeindlichkeit:

    „Das von Haarer gezeichnete Mutterbild ist sowohl in ihrem Erstlingswerk ‚Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind‘ (1934) als auch in ihrem Fortsetzungsband ‚Unsere kleinen Kinder‘ (1936) eindeutig formuliert und über beide Werke hinweg gleichbedeutend … Die Haarer-Bücher sind, allerdings nicht nur bezüglich des Mutterbildes, … gespickt mit Forderungen, Vorstellungen und Zielen der NS-Ideologie und stellen somit eine deutliche Antwort auf jene Zeit dar, aus welcher heraus Haarer ihre Bücher schrieb. Dem Mann und Vater kommt in ihren Büchern keinerlei Bedeutung zu.“

    – Michaela Schmid: Erziehungsratgeber in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. … Berlin 2008[3].

    Nach Haarer ordnet die erste Schwangerschaft die Frau ein „in das große Geschehen des Völkerlebens […] an die Front der Mütter unseres Volkes, die den Strom des Lebens, Blut und Erbe unzähliger Ahnen, die Güter des Volkstums und der Heimat, die Schätze der Sprache, Sitte und Kultur weitertragen und auferstehen lassen in einem neuen Geschlecht“[4]. Die Rolle der Frau wird reduziert auf ihre Funktion als Gebärende und Erziehende.

    Die Erziehung wird bei Haarer zu einer Technik, die durch die Ablehnung von Freude, Zuneigung oder Trösten gekennzeichnet ist und (nach Sigrid Chamberlain) das „Kind als Feind“ betrachtet. So forderte Haarer, wenn das Kind schreit und auch der Schnuller als „Beruhigungsmittel“ versagt, „dann, liebe Mutter, werde hart! Fange nur ja nicht an, das Kind aus dem Bett herauszunehmen, es zu tragen, zu wiegen, zu fahren oder es auf dem Schoß zu halten, es gar zu stillen.“[5]. Bei der von ihr empfohlenen Position zum „richtigen“ Halten des Säuglings entsteht ein weiter Blickabstand, so dass das Kind nicht fokussieren kann – die von den meisten Menschen instinktiv genutzte Haltung, bei der ein intensiver Blickkontakt möglich ist, wird von ihr abgelehnt.

    Erziehungsziel war nach Haarer schon bei Kleinkindern die Vorbereitung auf die Unterwerfung unter die NS-Gemeinschaft beziehungsweise die Gleichschaltung im Sinne von deren Ideologie:

    „Machen wir uns klar, daß dieses Alter, in welchem unser Kind sich jetzt befindet, zwar verhältnismäßig wenig Raum bietet für eigentliche Erziehung, d. h. für die geistige, in bestimmter Richtung gelenkte Beeinflussung. Desto größer ist aber seiner (sic!) Bedeutung für die Ausbildung wirklich gesundheitsgemäßer und gemeinschaftsfähiger Lebensgewohnheiten, die uns, später der Schule und anderen Erziehungseinrichtungen bis hinauf zum Arbeitsdienst, ja zum Heer die Erziehungsarbeit in ungeahntem Maß erleichtern werden.“

    – Johanna Haarer: Unsere kleinen Kinder. Lehmanns, München 1936, S. 182

    Ihr Buch von der „deutschen Mutter“ wurde vorrangig in den „Mütterschulungskursen“ der Nazis verbreitet. Nach Klinksiek hatte 1937 bereits jede fünfte Frau (über 20 Jahren) diese Kurse besucht. Dill geht von 3 Millionen jungen Frauen als Kursteilnehmerinnen bis 1943 aus. Der verlegerische Erfolg war somit garantiert, die langandauernde negative Wirkung ebenfalls. Bis in die 70er Jahre fand sich ein solches Buch aus den verschiedenen Auflagen in fast jedem Haushalt der Bundesrepublik.[6]. Nach 1945 wurde das Buch unter Weglassung von „deutsche“ im Titel und einigen Retuschen veröffentlicht. Es gab häufige Neuauflagen, zuerst im kirchlich-evangelischen Verlag Lätare, Nürnberg 1949[7], ab 1951 ohne die härtesten NS-Begriffe beim Carl-Gerber-Verlag, Nürnberg[8], dort zuletzt eine angeblich „Völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage“ im März 1996.

    Haarer hatte selbst fünf Kinder, aber keine Ausbildung in pädagogischen Fragen oder in Kinderheilkunde. Obwohl ihre Erziehungsschriften von humanen Vorstellungen der Frühpädagogik weit entfernt sind, erschienen sie in hohen Auflagen. Ihr erster Ratgeber wurde schon 1949 unter dem Titel Die Mutter und ihr erstes Kind wieder herausgegeben. Die Publikation erreichte bis 1987 eine Gesamtauflage von ca. 1,2 Millionen.[9]Noch in den 1960er Jahren diente es als Lehrbuch in Berufs- und Fachschulen, z. B. bei der Ausbildung von Hauswirtschafslehrerinnen, die dieses „Wissen“ dann wiederum ihren Schülerinnen andienten.

    Der „Völkische Beobachter“ lobte und empfahl dieses wundervolle Werk… geradezu aus voller Überzeugung für die junge Ehe.[10]

    Ihre Tochter Anna Hutzel wirkte nach 1945 an einer zeitgemäßen Reinigung der „Deutschen Mutter“ als Mit-Herausgeberin mit, um die weitere Vermarktung zu sichern. Hutzel meinte sehr viel später, im Jahr 2000, im Gespräch mit Susanne Blumesberger, dass Haarer ihre nationalsozialistische Einstellung nie geändert hat. Bis zu ihrem Tod hat man nicht mit ihr über das Dritte Reich sprechen können, Probleme innerhalb der Familie sind mit Gewalt gelöst worden, unter der Gefühlskälte der Mutter haben alle Kinder leiden müssen.[11]

    In der Sowjetischen Besatzungszone wurden Haarers Schriften Mutterschaft und Familienpflege im neuen Reich (1937), Mutter, erzähl von Adolf Hitler! (1939), Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind und Unsere kleinen Kinder (1943) auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[12][13] In der BRD begann eine kritische Auseinandersetzung mit Haarers Werken erst 1985, z. B. bei Julius Schoeps: (die „Deutsche Mutter“) ist ein typisches Lehrstück unbefangener deutscher Vergangenheitsbewältigung.[14]

    -http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/702623#sel=26:1,26:1

  36. zu tyrion 023

    zum thema „ausmerzen der behinderten“ hatte ich schon eine eigene interessante Untersuchung in einem vorgängerblog.

    richtig ist, heute werden schon viele kleine deutsche menschen vorgeburtlich aussortiert. das gabs unter hitler (mangels diagnostischer möglichkeiten) weniger, diese sorte moderne hippe morde wegen behinderung des lifestyles. (Gibt es echt noch soziale notlagen bei der generellen hartz 4 – absicherung?)

    viel brutaler ist aber, daß auch heute noch das ultrabrutale t4 programm der nazis durchgezogen wird, beispielsweise in holland im jahre 2018! weg halt mit dem humanen dreck!

    DAS glaubt man nicht?

    In den Niederlanden ist Sterbehilfe seit etwa 2002 gesetzlich erlaubt, wenn der künftige Tote zustimmt. nach kritischen anmerkungen von insidern sterben dabei etwa 1000 von insgesamt 5000 jährlich OHNE ihre zustimmung:

    https://www.welt.de/print-welt/article322874/In-den-Niederlanden-werden-jaehrlich-1000-Patienten-ohne-ihre-Zustimmung-getoetet.html

    (nur eine stimme von mehreren, man kann noch mehr dazu guckeln)

    SKANDAL, SKANDAL!

    rechnet man das verhältnismäßig hoch auf die bevölkerungszahl des dritten reiches und die 12 jahre kommt man fast exakt auf die zahl der bei dem t4 programm aus dem leben scheidenden. holländer heute also so schlimm wie damals die nazis?

    es gibt wohl in jedem volk eine zahl von menschen, denen man – wären sie hunde – den gnadentod gewähren würde. und alzheimer patienten mit unsäglichen schmerzen können zb kein gesetzlich wirksames einverständnis erklären. FOLGE: „Tja, pech gehabt, ihr müßt halt leiden!“.

    gnädige ärzte helfen da wohl. mit allen damit verbundenen problematiken.

    man kann daraus natürlich auch – wie bei T4 – ein buntes hetzprogramm machen. in diesem zusammenhang bin ich gegen die anti T4 – programmhetze immun.

    rein aus menschlichkeit. genau so wie die holländer heute.

  37. Aber, aber vitzli – Möönschlichkeit ist doch Gutmenschensprech. Ansonsten kannst du ich allerdings glücklich schätzen, endlich wieder einen hotspot 2.0 zu haben. Jetzt sogar mit Dackel. Das ist doch was und hebt deinen blog wieder in grotesk humoristische Höhen. 😀

  38. packi

    nein. hotspot war eine langweilige demokratische nervensäge.

    den jetzt gemobbten hingegen halte ich – neben dir und einigen anderen – für einen der besten hier. der beweis des gegenteils steht immer noch aus.

    da ich keine eitelkeit bezüglich des blogs spüre, habe ich auch keine probleme mit etwaigen grotesken 🙂

    ich schrieb es schon mal: jeder hier hat andere stärken und schwächen. das birgt enormes potential zu individuellen vervollkommnung..

  39. @PACKstaner, den 25. April 2018 um 2.48 Uhr

    Werter PACKstaner,

    gut erkannt – Zustimmung meinerseits!

  40. Gemobbt? Nichts könnte falscher sein als diese Einschätzung der sich wohlverdient eingehandelteten Reaktionen.

  41. naja egal, hier geht es halt frisch zu, lol 😀

    ich denke, jeder, der hier austeilt, kann auch einstecken. deswegen wäre tyrion wirklich der letzte, den ich in watte einpacken täte. das würde ihn ohnehin beleidigen.

  42. @Frankstein, den 24. April 2018 um 18.20 Uhr

    Werter Frankstein,

    sehr gut recherchiert und entlarvt, den trüben Unhold – der einer der BESTEN hier ist. 😀

  43. “ den jetzt gemobbten hingegen halte ich – neben dir und einigen anderen – für einen der besten hier. der beweis des gegenteils steht immer noch aus.“ Also der Beste der Besten der Besten der Besten.
    Vitz ich machr Dir keinen Vorwurf, was das Führen dieses Blogs angeht. Ich bin dankbar für die Plattform, die unterschiedliche Sichten ermöglicht. Aber strapaziere meine Geduld nicht, mit platten Anzüglichkeiten. Ja, ich denke, Deine Anmerkung ist sarkastisch gemeint, aber man kann es auch übertreiben. Dieser Tyrion ist ne Zecke- voller Ernst meinerseits. Zu Anfang kriegte er keinen einzigen selbständigen Satz zustande, dann begann er nur vermehrt Kopien aus dem Web zu posten, unter Angabe der Quellen. Heute pastet er ungeniert und gibt es als allgemeines Wissen aus. Ich endecke nur Widersprüche in seinen Texten, Wiederkauen und Ausspucken. Ich habe mich vor Jahren intensiv mit Programmen künstlicher Intelligenz beschäftigt, ich habe mit ihnen trainiert und ich habe sie entsorgt. Weil diese im Bestfall nur so intelligent wie ich sein kann; war sie aber nicht und würde sie auch nie werden. Aber sie zeigten genau das Verhalten, dass ich Tyrion unterstelle. Wobei dieser sich noch ganz im Anfangsstadium befindet, weiter vor der Schwelle überhaupt ernst genommen zu werden.
    Komm mir nicht mit seinen Erkenntnissen, die Dich weitergebracht haben. Allenfalls hat er angeregt weiter zu forschen. Ich habe aus keinem Beitrag durchdachte Substanz entnommen.
    Die aktuelle Aufregung um “ Behinderte“ ist ein Scheingefecht, um grundsätzliche Fragen zu einer überlebenswerten Gesellschaft abzuwürgen. Ich will garnicht den aktuellen Amokfahrer anführen, der nach ersten Berichten “ behindert“ gewesen sein soll. Weil ich glaube, dass auch diese Meldung nur der Verwirrung dient. Vielleicht sollten wir – ausnahmsweise- dem Hinweis von Tyrion folgen, der das Verhalten der alten Germanen anspricht, wohl um sie zu verurteilen. Dann würde ich gerne erfahren, wie Geburtenkontrolle unter den damaligen Umständen ethisch angemessen funktionieren könnte= keine Schuhe- auch keine weiten- keine warmen Scheißhäuser, keine Geburtsindustrie, keine KITA. kein Kindergarten, keine Pflegeheime und keine osteuropäischen Kindermädchen. Aber reichlich willige Mösen. Die Empörung über das Verhalten ist Laberscheiße auf höchstem Niveau.
    Wie Geburtenkontrolle heute geht, wissen wir. 100.000 oder mehr Föten werden im Mutterleib abgetrieben, ungefähr 300.000 verhütet. Von Menschen, die sich über Nazi’s effauchieren und jede Verwandschaft mit ihnen von sich weisen. Und was jetzt die Nazi’s mit dem holländischen Euthanasie-Programm zu tun haben, kann ich nicht erschließen. Das alles läuft auf der Schiene, die Deutschen sind an allem schuld, weil sie zuerst Hammer und Axt erfunden haben und dann noch weltweit verteilt haben. Ich denke, das Tyrion lenkt hier die Begegnungen nach Belieben in eine unerwünschte Richtung. Das Grundrauschen ist immer – ohne Ausnahme- Deutsch ist Scheiße und muss weg.
    Betrachte das als freundlichen Beistand. Ich bin auch nicht weg, wie Tyrion vorschnell folgerte, ich habe nur vermehrt wichtigere Dinge auf dem Zettel. Die dienen dem Erhalt der Familie, der Bewahrung und der Sicherung der Zukunft. Und nein, wir haben nicht abgetrieben und nicht verhütet.
    Im Gegensatz zu Tyrion oder auch einigen anderen haben wir ein Interesse am Erhalt einer Gemeinschaft, mag sie Deutsch heißen oder Frankstein. Aber ich werde weiterhin die nutzlosen ( kinderlosen) Wühler beobachten; und wo ich sie treffe gnadenlos versenken.

  44. @Frankstein, den 24. April 2018 um 10.39 Uhr

    Werter Frankstein,

    Deinen Beitrag druckte ich aus, um ihn nachher noch einmal in aller Ruhe zu studieren.

    Herzlichen Dank für Deine unermüdliche Arbeit sowie den zahlreichen Anregungen. 🙂

  45. „Tyrion L. sagt:
    24. April 2018 um 19:00
    Frankstein sagt:
    24. April 2018 um 18:20
    Und wenn man auf den Link klickt, sieht man, dass es eben KEINE wortwörtliche Copypasta ist sondern kann dem höchstens entnehmen, dass es sich um eine Binsenweisheit und Standardannahme handelt, zu der sich reichlich Quellen finden. Als ob ich es nötig hätte, dergleichen zu kopieren, lol. Im übrigen pflege ich wörtlich übernommenes IMMER als Zitat zu kennzeichnen/als solches in irgendeiner Form hervorzuheben.
    Btw.: Selbst wenn es Copypaste wäre, hieße das nicht, dass es keinen erkenntnistheoretischen Nährwert für den Einen oder die Andere hätte. Manche hier können nur kopieren und sonst gar nichts, lol.“
    Kann sich jeder ein Bild machen, in meinem Post stehen beide Texte zum Vergleich.
    Der Versuch, sich zu winden, offenbart den erbärmlichen Charakter “ Als ob ich es nötig hätte….. Das T. hat noch viel mehr nötig, nämlich = abkühlen, runterfahren und den Stecker ziehen. Das Ding ist völlig heißgelaufen, die Platine nur noch ein angefressener Keks.
    Was mich – wider Erwarten- Hoffnung schöpfen lässt, mit der künstlichen Super-Intelligenz wird es wohl noch ein paar tausend Jahre dauern. Hier präsentiert sie jedenfalls das Niveau einer Plastiktüte. Komm mir nicht noch mal in die Quere, sonst geb ich dich zum Abwracken frei.

  46. @Frankstein, den 25. April 2018 um 10.48 Uhr

    Werter Frankstein,

    Zustimmung, Zustimmung und nochmal Zustimmung!

  47. Frankstein sagt:

    25. April 2018 um 10:57

    Kann sich jeder ein Bild machen,

    *
    Allerdings. Wer nicht aus dem hohlen Bauch fabuliert ist ein Copypaster, wenn´s bei Hitlertanten zu nichts anderem als Kopieren reicht, ist das selbstständiges Denken und intellektuelle Elite.

  48. Ebbes sagt:

    24. April 2018 um 22:41

    Mir scheint, daß wir beide bis jetzt die Einzigen sind, die diese NS-Pädagogik als widernatürlich und abnorm anprangern.

    *
    Nun, ich bin mir sicher, dass die Ausscheidungen der Föhrer-F***e (FF) bei der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung auf Ablehnung, wenn nicht Abscheu stoßen und das ist auch gut so. Die angeknacksten Hansel hier, die das anders sehen, kann man sich, mitsamt Claqueuren, an einer Hand abzählen, das ist keinesfalls repräsentativ für irgendwas. Die FF mit ihren Ausscheidungen, ihrer Biographie und den Aussagen ihrer Tochter spricht für sich, schlimm genug, dass die in entschärfter Form bis weit in die 90er verlegt und entsprechenden Berufsgruppen als Grundlage verkauft wurde, da kann man gegen 68er, sexuelle Befreiung an sich nicht nur schon fast nichts mehr sagen, man muss das als Gegenpol zu dem Dreck schon gutheißen! Selbst Gender-Gaga verliert in Anbetracht dessen einiges von seinem Schrecken.

  49. Frankstein sagt:

    25. April 2018 um 10:57

    Komm mir nicht noch mal in die Quere, sonst geb ich dich zum Abwracken frei.

    *

    Blahblah – Der reissende Wolf brilliert also weiter als zahnlos-blubbernder Internetschwätzer, buah, da schlottern die morschen Knochen… 😀

  50. Frankstein sagt:

    25. April 2018 um 10:48

    Heute pastet er ungeniert und gibt es als allgemeines Wissen aus.

    *

    Die Ausführungen über Laktoseunverträglichkeit, Ernährung, „neolithische Revolution“ SIND Gemeinplätze und Standardannahmen, wer das ernsthaft bestreitet, dokumentiert nur seine Ignoranz und mangelnde Allgemeinbildung. Aber man braucht sich andererseits nicht zu wundern, wenn mittlerweile ausgebildete Pädagogen als selbst erklärte Volksbelehrer öffentlich zum Besten geben, Rudolf Hess wäre 1941 nach England geflogen, um den Kriegsausbruch(!!) zu verhindern!

    FINIS GERMANIAE!

  51. @Tyr ion sagt am 25. April 2018 um 14.21 Uhr, erster Absatz:

    Nun, ich bin mir sicher, daß die Ausscheidungen der Föhrer-F***e (FF) bei der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung auf Ablehnung, wenn nicht Abscheu stoßen, und das ist auch gut so.

    Darum ja auch die Verbote im Zusammenhang mit/zu allem, was mit Adolf Hitler und Nationalsozialismus auch nur im geringsten zu tun haben könnte. 😉

  52. @Tyr ion, den 25. April 2018 um 14.23 Uhr

    Tyr ion,

    darum bemühte uns Frankstein bereits zu Beginn des letzten und bewährten Blogs das Bild der Ziege; Du meckerst einer Ziege gleich, die hinter einem Schutz spendenden Zaun postiert ist – genau das kommt bei Deinen obigen Phrasen zum Ausdruck.

  53. Ist es nicht herrlich amüsant anzuschauen wie der Typ sich selbst zerlegt, sich in absurde Aussagen steigert, er jeglichen jüdischem Müll, als Gipfel sogar den perversen Freud verteidigt und sich zunehmend Gossenausdrückend bedient? Bitte weiter so! Da geht noch mehr!
    Angefangen hat das alles mal relativ harmlos mit angeblicher „afrikanischer Polyrhythmik“. Jetzt ist er schon bei „Ausscheidungen der Föhrer-F***e als schwarze Brutalo-Pädagogik einer haarigen Hexe“ angekommen. Mal schauen wohin er sich noch hineinsteigert. Vorwärts vom Groteken ins Absurde! 😀 😀 😀 Auch ein legendärer hotspot läßt sich übertreffen. Wohl an Genosse!

    Ob das heilbar ist? o,O

  54. @PACKstaner, den 25. April 2018 um 16.05 Uhr

    Werter PACKstaner,

    ich hatte gar nicht verstanden, was dat Tyr ion mit „Ausscheidungen der Föhrer-F***e (FF)“ denn meint – fast fühlte ich mich angesprochen. 😀

  55. Tante Lisa sagt:
    25. April 2018 um 14:51

    @Tyr ion sagt am 25. April 2018 um 14.21 Uhr, erster Absatz:

    Nun, ich bin mir sicher, daß die Ausscheidungen der Föhrer-F***e (FF) bei der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung auf Ablehnung, wenn nicht Abscheu stoßen, und das ist auch gut so.

    Darum ja auch die Verbote im Zusammenhang mit/zu allem, was mit Adolf Hitler und Nationalsozialismus auch nur im geringsten zu tun haben könnte.

    ***************************

    Ob die Tante selber noch weiß, was sie damit zum Ausdruck bringen wollte? Weil die Auswürfe der psychisch verkrüppelten FF bei jedem Leser mit auch nur halbwegs funktionalem Resthirn, der seine Sinne beisammen hat, mittlerweile eh automatisch Abscheu auslöst, muss sie vom Jutt verboten werden?

    Ansonsten zeigt gerade das Beispiel der FF, dass es sich keineswegs immer so verhält wie von Tante daherdeliriert, da das Werk dieser unqualifizierten, lebens- wie kinderfeindlichen Führerbraut noch lange nach Kriegsende als Grundlagenpädagogik anempfohlen und bis weit in die 90er hinein in entschärften Versionen aufgelegt wurde. Wenn man das berücksichtigt, lernt man auch 68 etc. als Gegenreaktion zumindest zu verstehen und nachvollziehen. Natürlich übenehmen bei so etwas messianische Unsichtbare die Speerspitze und übersteuern alles bis in Exzessive. Aber gegen die will ich angesichts der Chargen hier schon gar nichts mehr sagen, die sogar in ihrer Passion, dem Rumhitlern, erbärmliche Versager abgeben.

  56. @Tyr ion, den 25. April 2018 um 16.52 Uhr

    Selbstverständlich könnte es durchaus theoretisch sein, daß mit Verbot eine Entwöhnung einhergehen sollte; dem ist aber nicht so, Adolf Hitler hat bis heute an Strahlkraft nichts eingebüßt und wird auch künftig nichts an Strahlkraft einbüßen.

    Nicht außer Acht zu lassen, ist, daß der Jutt parallel zur Verbotsorgie eine Lügenorgie einleitete; die Lügen sind aber unlängst geplatzt und lassen sich nur noch mittels „Gesetze“ und daraus resultierenden Terror aufrecht erhalten.

    Gesetze in Anführungszeichen? Ja, denn es handelt sich wahrlich nicht um Gesetze, sondern um Ausdruck der Fremdherrschaft, ja, Tyrannis, die über Deutschland ausgeübt wird (O-Ton Rechtsanwalt Horst Mahler, lebenslang im BRD-Kerker verfaulend).

  57. Ach ja, diese Selberzerleger.

    Da erörtert der Erzähler am Beispiel der Familie in aller Demut und im Sachlichkeitsmodus, dass man die Propaganda totalitärer Systeme nicht eins zu eins für bare Shekels nehmen sollte, da das Bild vom familien- und kinderfreundlichen NS nicht der Realität entspricht, die NS Pädagogik vielmehr ausgesprochen widernatürliche, kinder- und lebensfeindliche Züge aufwies, um das mal gelinde auszudrücken. Und was ist das Resultat? Der Mini-Mob geifert und pöbelt*, während der Paradeossi dem Ganzen die Krone aufsetzt und AUSGERECHNET mit der NS-Starpädagogin (Qualifikation: Macke in der Nuss) kontert, die die genannte widernatürliche Kinder- wie Lebensfeindlichkeit par Excellence in Worten wie Werken verkörpert:

    Ihre Tochter Anna Hutzel wirkte nach 1945 an einer zeitgemäßen Reinigung der „Deutschen Mutter“ als Mit-Herausgeberin mit, um die weitere Vermarktung zu sichern. Hutzel meinte sehr viel später, im Jahr 2000, im Gespräch mit Susanne Blumesberger, dass Haarer ihre nationalsozialistische Einstellung nie geändert hat. Bis zu ihrem Tod hat man nicht mit ihr über das Dritte Reich sprechen können, Probleme innerhalb der Familie sind mit Gewalt gelöst worden, unter der Gefühlskälte der Mutter haben alle Kinder leiden müssen.[11)

    (a.a.O.)

    Das sind also die Ikonen und Vorbilder derjenigen Moral- und Tugendbolde, die die Möhnntschenverachtung der Unsichtbaren prangern, lol.

    Aber wie gesagt: ganz, ganz sicher hat der Jutt die Tochter schwer gepeinigt um solche Aussagen zu erzwingen: Waterboarding, Dauerbeschallung mit Udo Jürgens oder gar Knuffen mit dem weichen Kissen – die schrecken wirklich vor nichts zurück! 😀 😛

    *Nicht dass ich was anderes erwrtet hätte, die üblichen Chargen können ihrer Sandkasten-Gruppendynamik und dem Dunning-Kruger-Effekt einfach nicht entfliehen, sind ohnehin unfähig, Sach- und Beziehungsaspekt einer Diskussion zu trennen und geben überdies prächtig konditionierte Pawlow-Köter ab, durchaus erbaulich für mich (und nicht nur mich ;-))

  58. Tante Lisa sagt:
    25. April 2018 um 17:39

    *

    Fein, jetzt hast du tatsächlich ein paar ganze Sätze gebastelt. Leider haben diese mit meinen Beiträgen bezüglich NS-Pädagogik und FF nichts zu tun. Aber vielleicht findest du ja noch eine passende Adresse, ich empfehle Frankstein und seine kauzigen Textgewölle, da passt das bestimmt irgendwo dazu. 😀

  59. PACKstaner sagt:

    25. April 2018 um 16:05

    *

    Der Unterschied zwischen uns beiden, kleiner Möchtegern-Hitlerjunge, ist, dass ich meine negativen Zuschreibungen in aller Regel sachlich und folgerichtig begründen kann und du eben nicht.

  60. Tante Lisa sagt:

    25. April 2018 um 16:26

    @PACKstaner, den 25. April 2018 um 16.05 Uhr

    Werter PACKstaner,

    ich hatte gar nicht verstanden, was dat Tyr ion mit „Ausscheidungen der Föhrer-F***e (FF)“ denn meint – fast fühlte ich mich angesprochen.

    *

    Siehst du, viel Ungemach würde schon dadurch vermieden, wenn du einfach schweigen würdest, wenn du was nicht verstanden hast. Also eigentlich immer. 😀

  61. Ein-, zweimal nachgegeben, schon ist der kleine, aber unerbittliche Haustyrann … fertig… Nicht entschieden genug kann … vor falscher Nachgiebigkeit gewarnt werden. Sie ist ganz unnütz, verzieht das Kind und raubt der Mutter Zeit und Kraft. … Das schreiende Kind wird an einen stillen Ort abgeschoben, wo es allein bleibt und erst zur nächsten Mahlzeit wieder vorgenommen. … Schreien lassen! … Nach wenigen Nächten, vielfach schon nach der ersten, hat das Kind begriffen, dass ihm sein Schreien nichts nützt, und ist still.

    Hier ein drastisches Beispiel, was dabei rauskommt, wenn man alle Ratschläge der NS-Starpädagogin in den Wind schlägt – BREASTFEEDEING ON DEMAND (STILLEN AUF VERLANGEN)!!! – ein unverzeihliches NO GO und absolut nichts für Schwachnervler!

  62. Ich habe keine Lust zu Ende zu lesen, weil tierion als Blender nur Blendgranaten legen kann, nichts anderes und darüber hinaus ertrage ich die von ihm verbreitet Hässlichkeit nicht. Ja er ist nichts anderes als hässlich.

    Und Frank, du solltest Dir klar machen, was das für ein tier ist, der kann nicht Auseinandersetzung, nur dann, wenn ihm gehuldigt wird … und dann ist es keine mehr. Daraus folgt, dass eine Zusammensetzung erst recht nicht möglich ist – oder?

    Lass ihn einfach dahin laufen, wo er herkommt und hingehört. Seine Beiträge sind in meinen Augen wertlos und darum antworte ich hauptsächlich nicht mehr darauf, nein, falsch gesagt, ich lese sie kaum noch. Solange vitzli ihm zuhört, wird er sich sicherlich weiter so in den Vordergrund spielen, wie bisher. So wie er es macht, wirkt es auf mich nur lächerlich und mit lächerlichen Vögeln unterhalte ich mich eigentlich und mit tieren sowieso nicht.

  63. Frankstein sagt:

    25. April 2018 um 10:57

    Kann sich jeder ein Bild machen, in meinem Post stehen beide Texte zum Vergleich.

    *

    Im Post des Zausels stehen keine „zwei Texte zum Vergleich“, stattdessen findet sich ein Link zu Gugel, der zu achthundertnochmalwas Ergebnissen führt anstatt zu eben der Quelle, aus der ich wortwörtlich kopiert haben sollte. Für ein selbst erklärtes Universalschenie schon eine recht schlappe Leistung. Zumindest auf der ersten Seite findet sich nicht mal ein Text, der dem meinem zu 100% sinngemäß und thematisch entspricht, von „wortwörtlich“ ganz zu schweigen. Tja, sooo leicht bin ich dann auch wieder nicht zu kopieren… 😉

  64. irgendwie gebe ich es auf.

    fetzt euch, wie ihr wollt. es ist mir egal. zeigt den linken und den juden, daß die rechten nur aus selbstauflösenden vollidioten bestehen, die sich am liebsten selber kaputtmachen. Zeigt es ihnen!! yeah!

    die ganze streiterei zeigt, warum man vergeblich eine rettung im solidarischen warten kann, lol. man muß nur im schredder nachgucken.

    ich schreibe meine belanglosen artikelchen, ihr zerstreitet und zersetzt das blog. mir egal. zerstört das blog, es ist mir wurst.

    vielleicht mache ich mal einen kulturblog auf. ohne debatte mit nur fein moderiertem kommentarbereich. oder was mit tierbildern.

    vielleicht mache ich es aber auch wie danisch, der den kommentarbereich einfach ganz abgeschaltet hat.

  65. Aus der Kalksteinhöhle blubberte es:

    „Vielleicht sollten wir – ausnahmsweise- dem Hinweis von Tyrion folgen, der das Verhalten der alten Germanen anspricht, wohl um sie zu verurteilen. Dann würde ich gerne erfahren, wie Geburtenkontrolle unter den damaligen Umständen ethisch angemessen funktionieren könnte= keine Schuhe- auch keine weiten- keine warmen Scheißhäuser, keine Geburtsindustrie, keine KITA. kein Kindergarten, keine Pflegeheime und keine osteuropäischen Kindermädchen. Aber reichlich willige Mösen. Die Empörung über das Verhalten ist Laberscheiße auf höchstem Niveau.
    Wie Geburtenkontrolle heute geht, wissen wir. 100.000 oder mehr Föten werden im Mutterleib abgetrieben, ungefähr 300.000 verhütet. “

    Natürlich wollte der demütige Erzähler keine Germanen verurteilen, sondern einen sachlich-nüchternen Blick auf die Eugenikdebatte werfen, da mir hier etwa zu viel Emotion reinkam. Hier hat der NS wie in vielen anderen Dingen wenig neues erfunden. Ich habe mit den damaligen Praktiken der Germanen und sonstiger Völker genau so wenig ein Problem wie mit Empfängnisverhütung und Abtreibung per se. Es kommt immer auf die Umstände drauf an, ich habe bereits an anderer Stelle erörtert, dass gerade hochproduktive Gesellschaften nicht auf karnickelhafte Massenvermehrung angewiesen sind. Bedenklich wird das erst, wenn ich die Vermehrungsrate bestimmter Ethnien deckle und ihr Territorium mit vermehrungsfreudigen Fremdvölkern flute. Die weißen Völker waren wohl die meiste Zeit keine prüden, verklemmten Moralapostel, die Wikinger würden höchstwahrscheinlich kalksteinige Zausel auslachen und irgendwelche Tugendbolde, die wegen Abtreibung oder gar Empfängnisverhütung und liberaler Sexualität das große moralinsaure Heulen überkommt, die aber mit der naturwidrigen NS-Pädagogik kein Problem haben, können von mir aus eh ärschlings zur Sexualhölle fahren.

    Übrigens sind Abtreibungen durchaus auch natürlich, da etliche Tierarten unter Streß/ bei ungünstigen Lebensbedingungen Embryonen auflösen/in ihren Organismus resorbieren können! Gleiches gilt für Infantizid, der im Tierreich weit verbreitet ist. Das kranke, missgebildete oder einfach unfitte Jungtiere von den Alttieren oft getötet werden, habe ich bereits erwähnt. Ich will das jetzt nicht werten, das ist einfach ein in der Natur weitverbreitetes Phänomen, das auch einen Sinn ergibt. Die Germanen und andere Völker, die entsprechend handelten, haben sich also erst mal in gewisser Weise der Natur entsprechend verhalten! Die NS-Pädagogik, wie sie von der Johanna Haarer repräsentiert wurde, ist aber widernatürlich und pervers, weil sie sie in diametralem Gegensatz zum natürlichen Verhalten steht, das eine Mutter ihrem Kind, das sie ANGENOMMEN hat, zu Teil werden lässt! Die Themen Eugenik/Euthanie/“lebensunwertes Leben“ und die NS-Pädagogik im Bezug auf die „Aufzucht“ (Haarer) von Kindern im allgemeinen sollte man jeweils gesondert betrachten.

  66. vitzli sagt:

    26. April 2018 um 2:50

    *

    Mit Verlaub, irgendwie bist du da auch nicht konsistent. Morgens hast du kein Problem mit, wenn´s mal wieder heftig zugeht, abends willst du es dann wieder hinschmeißen.

    Ich für mein Teil behaupte mal kess, einiges zu den SACHASPEKTEN beigetragen zu haben, fühle mich aber so langsam intellektuell etwas unterfordert, diplomatisch ausgedrückt. Vielleicht sollte ich es lassen, damit wieder Friede beim Sandburgenbau einkehrt.

    Übrigens sind „die Linken“ sich keineswegs immer einig sondern schon traditionell im Inneren höchst zerstritten, wobei ich ja immer noch mindestens so links bin wie Adolf Hitler, lol.

  67. vitzli sagt:

    25. April 2018 um 3:51

    naja egal, hier geht es halt frisch zu, lol

    ich denke, jeder, der hier austeilt, kann auch einstecken (…)

    *

    Tja.

  68. tyrion 322

    ich habe kein problem mit streit. aber offenbar einige andere. ich will da gar keinem die schuld zuweisen. du provozierst halt, so wie ich das früher auch gemacht hätte, und andere reagieren halt darauf so, wie ich das früher auch gemacht hätte.

    es ist nur so: ich schreibe einen artikel und dann geht die zerfleischerei los. ja, von mir aus. dann fallt übereinander her. natürlich hat das blogzerstörende wirkung. aber warum auch nicht. zerfleischt euch. provoziert euch gegenseitig. hetzt und beleidigt. ich spiele nicht den schiedsrichter.

    bei solchen auseinandersetzungen lernt man menschen am besten kennen (woran ich gar nicht interessiert bin, ich kenne die menschen gut genug). deswegen bin ich nicht grundsätzlich dagegen. aber irgendwann langweilt das. vor allem neue leser.

    also fetzt euch weiter.

  69. trion 322

    man muß zwei dinge unterscheiden. das eine ist der schutz der kommentatoren vor angriffen anderer. darauf bezieht sich mein spruch.

    es gibt aber eben auch ne blogdimension.

    so mit dem differenziern hast du es auch nicht 😦

  70. tyrion 314

    Ich für mein Teil behaupte mal kess, einiges zu den SACHASPEKTEN beigetragen zu haben, fühle mich aber so langsam intellektuell etwas unterfordert, diplomatisch ausgedrückt. Vielleicht sollte ich es lassen, damit wieder Friede beim Sandburgenbau einkehrt.

    nein, nein, nur weiter so. meine unterstützung zu den sachaspekten hast du. vielleicht beruhigt sich die lage, wenn du ein paar provokationen wegläßt. aber ich will keinem vorschriften machen.

  71. vitzli sagt:

    26. April 2018 um 3:40

    *
    Ja gut. Aber diese Streit-Dynamiken hast du hier immer drin gehabt. Es gab hier immer Platzhirsche, Streithansel, Paranoide, Mitläufer und Claqueure und Ehrenjuden. Wenn ich nur an das ewige Wähler-Nichtwähler-Ding denke – das hat Zulauf gebracht, echt? Und wenn ich mir gewisse Neuuzugänge anschaue, komme ich nicht umhin, dass das hier mittlerweile ein Landeplatz für psychisch schwer verwirrte Individuen zu sein scheint. Ich sollte wirklich ein Sabbatikal nehmen.

  72. frank

    ich verstehe einfach nicht, wie man (du/ich/packi etc) zu so unterschiedlichen einschätzungen kommen kann.

  73. tante lisa 1042

    ich schrieb es schon oft: hier hat jeder ganz eigene erfahrungen und kenntnisse. warum die nicht auch nutzen?

  74. vitzli sagt:

    26. April 2018 um 4:18

    frank

    ich verstehe einfach nicht, wie man (du/ich/packi etc) zu so unterschiedlichen einschätzungen kommen kann.

    Ohne das vertiefen zu wollen: Diese Art der „Beweisführung“ erklärt so manches, lol. Es ist ja keineswegs so, dass man hier nicht nimmer wieder auf´s Neue verblüfft würde…unglaublich!

    Frankstein sagt:

    24. April 2018 um 18:20

    “ Das gilt für die Anpassung an die seit der Steinzeit veränderte Ernährung, die je nach Rasse und Kultur unterschiedlich ausfällt (Milchunverträglichkeit, Diabetes und diverse Stoffwechselentgleisungen als Folge von Kohlenhydratmast etc.) ebenso wie für die sozialen Veränderungen, also auch die Erziehung.“ (Tyrion L. sagt: 24. April 2018 um 17:22 )
    Das ist wortwörtliche Copy und Paste aus http://www.google.com/search?q=Das+gilt+für+die+Anpassung+an+die+seit+der+Steinzeit+veränderte+Ernährung,+die+je+nach+Rasse+und+Kultur+unterschiedlich+ausfällt+(Milchunverträglichkeit,+Diabetes+und+diverse+Stoffwechselentgleisungen+als+Folge+von+Kohlenhydratmast+etc.)+ebenso+wie+für+die+sozialen+Veränderungen,+also+auch+die+Erziehung.&filter=0&biw=1536&bih=755)
    Soviel also zu den Erkenntnissen, die Tyrion uns hier vermittelt und von denen wir gewaltig lernen können.

  75. „hier nicht nimmer wieder auf´s Neue verblüfft würde“

    …latürnich IMMER wieder!

  76. vitzli sagt:

    26. April 2018 um 4:21

    tante lisa 1042

    ich schrieb es schon oft: hier hat jeder ganz eigene erfahrungen und kenntnisse. warum die nicht auch nutzen?

    *
    vitzli, irgendwie scheint dir zu entgehen, dass du es hier mit Leuten zu tun hast, die der Ratio nur sehr bedingt zugänglich sind. Und ich meine das nicht despektierlich sondern als sachliche Feststellung des Offensichtlichen! Nur wieder mal meine fünf Shekels und ohne das vertiefen zu wollen…

  77. Vitz, Du brauchst meine Hilfe nicht, um aufs Fahrrad zu steigen, Du wirst selber erkennen, oder auch nicht. Alleine die Verteidigungs-Strategie des T. sollte Dich stutzen lassen
    “ Ich für mein Teil behaupte mal kess, einiges zu den SACHASPEKTEN beigetragen zu haben, fühle mich aber so langsam intellektuell etwas unterfordert, diplomatisch ausgedrückt. Vielleicht sollte ich es lassen, damit wieder Friede beim Sandburgenbau einkehrt.“
    Ich und der Esel haben das Gras abgefressen und Unglaubliches zutage gefördert. Was dann auch zu Vitzlis’s Erleuchtung beigetragen hat. Geht’s noch ? Ich erspare mir den Verweis auf das Sarah und die frühsexualisierten Gören – kann ich noch unter pubertätsgynäkomastie abheften. Aber T. selber behauptet ja allen Ernstes, seine Tiraden wären Allgemeinwissen. Weswegen es/er ungeniert umgerührt hier wiederholen dürfte. Nach seine Worten kann er/es für keines seiner Elaborate Urheberschutz beanspruchen. Wären es seine eigenen Erkenntnisse würde ich sie nicht kritisieren, vielleicht noch besprechen oder widersprechen.
    Kurz gesagt – ich hatte es kürzlich dargelegt- , ich kritisiere T, weil er /es “ Allgemeinplätze“ präsentiert und mit infantilem Gespött als eigene Kreation anpreist. Als kleiner Junge las ich häufig Geschichten aus Büchern an und spann dann den weiteren Verlauf in meiner Phantasie. Wobei dann die neuen Erzählungen Elemente aus Indianergeschichten, Deutschen Heldensagen und Science Fiction enthielten. Ungefähr das, was später Hollywood in Krieg der Sterne verwirklichte. Aber ich bestand darauf, dass diese Mischung meine Phantasie war. Soviel war ich mir wert. Die Phantasie sollte aber schon einigermaßen glaubwürdig sein, weswegen ich später umfangreich – als Hobby- erreichbare Literatur zu technischen, handwerklichen, sprachwissenschaftlichen, geologischen und archäologischen Erkenntnissen studierte. Wobei meine kaufmännische, technische und militärische Ausbildung hilfreich war. Bin ich im Besitz der umfassenden Erkenntnis ? Kann ich die Welt erklären ? Nein, ich weiß, dass ich wenig weiß ! Das ist das vorläufige Ergebnis. Und ich weiß, dass die meisten anderen garnichts wissen. Ich wehre mich gegen Frauenversteher, Verhaltensforscher und Welterklärer. Das sind Dummbratzen, die Weisheit mit den Fingernägeln aus Datenbanken im Netz kratzen und das als intellektuelle Anforderung verstehen. Ohne diese Datenbank wüßten sie garnicht, wie Intellekt geschrieben wird.
    Tatsächlich ist es der Kampf zwischen dem forschenden Geist und dem verordneten, verpflichtenden Allgemeinwissen. Nicht die Unwissenheit macht mich ärgerlich, nur der Versuch Unwissen über Halbwissen zu stellen kotzt mich an.

  78. Frankstein sagt:

    26. April 2018 um 9:59

    *
    Öhmm, was können wir diesem Textgewölle entnehmen? Nun, der franksteinschen Pseudologik nach wäre es wohl unzulässig, einem Anhänger der Flachweltideologie, der da meint, die Mainstreamlehre von einer „runden Erde“ sei Blödsinn, zu entgegnen:

    „Stimmt! Die Erde ist nicht rund. Flach ist sie allerdings auch nicht, sondern, allem Anschein nach, ein abgeplattetes Rotationsellipsoid!“

    Denn wer obige Aussage ins Gugel hackt, wird mit Sicherheit rasch hunderte Quellen finden, in denen genannte Begriffe vorkommen, was im franksteinschen Pseudoversum einen klaren Nachweis für unwissenschaftliches Copypasten darstellt. Gotseidank aber auch nur dort, puuuhhh… 😀

  79. „Als kleiner Junge las ich häufig Geschichten aus Büchern an und spann dann den weiteren Verlauf in meiner Phantasie. Wobei dann die neuen Erzählungen Elemente aus Indianergeschichten, Deutschen Heldensagen und Science Fiction enthielten. Ungefähr das, was später Hollywood in Krieg der Sterne verwirklichte. Aber ich bestand darauf, dass diese Mischung meine Phantasie war. Soviel war ich mir wert. Die Phantasie sollte aber schon einigermaßen glaubwürdig sein, weswegen ich später umfangreich – als Hobby- erreichbare Literatur zu technischen, handwerklichen, sprachwissenschaftlichen, geologischen und archäologischen Erkenntnissen studierte.“

    Kurz: Ich fabuliere mir aus allerhand Versatzstücken was zusammen was für mich glaubwürdig aussieht und wer diese meine Sandburg nicht ganz, ganz doll findet ist doof oder mein Feind. Mit Verlaub, aber Frankstein scheint, was das betrifft, immer noch auf dem Stand eines kleinen Jungen zu verharren, was so manches erklärt.

    Btw.: Wenn Frankstein und der Haarer-Fan Packi mit „die Besten“ hier sein sollen, möchte ich da nicht mit hineingezählt werden! Da bin ich dann lieber Paria, Outcast, Verworfener und stolz drauf…

  80. „Btw.: Wenn Frankstein und der Haarer-Fan Packi mit „die Besten“ hier sein sollen, möchte ich da nicht mit hineingezählt werden! Da bin ich dann lieber PARIA, OUTCAST, VERWORFENER und stolz drauf…“
    Durch diese Selbsteinschätzung offenbarst du dich nur als Mainstreamrabauke. Mann, oh mann. 😴

  81. Achtung, COPYPASTE:

    Ein schnell eintretender Ruhm (ist) ein verdächtiges Zeichen: er ist nämlich der direkte Beifall der Menge. Was aber dieser auf sich habe, wusste Phokion, als er bei dem über seine Rede laut gewordenen Volksbeifall seine nahe stehenden Freunde fragte: “habe ich etwa unversehens etwas Schlechtes gesagt?”

    Arthur Schopenhauer , P I I 499

  82. Nemo sagt:

    26. April 2018 um 14:03

    Durch diese Selbsteinschätzung offenbarst du dich nur als Mainstreamrabauke.

    *

    Für EUCH bin ich das doch GERNE! 😀

  83. Als sich Plebs wie „Nemo“ zu meinem „Jünger“ erklärte, konnte ich Phokion nur zu gut nachempfinden. Gottseidank ist das vorbei! 😀

    Btw.: Wer ist nicht gerne lieber Mainstream, wenn Kinderfreundin Johanna Avantgarde sein soll?

  84. Kann dieses nervige Aufeinander Rumgehacke nicht mal aufhören!
    Es verleidet einem das Lesen hier! Bei jedem neuen Eintrag guckt man nach und was ist: Erneut nur Angepöbel und Beleidigendes. Es ist widerlich!

  85. „Kann dieses nervige Aufeinander Rumgehacke nicht mal aufhören!
    Es verleidet einem das Lesen hier! Bei jedem neuen Eintrag guckt man nach und was ist: Erneut nur Angepöbel und Beleidigendes. Es ist widerlich!“
    Da hilft hier nur selektives Lesen!

  86. Mein Eid: Ich werde kein Tyrion mehr neben meinem Tyrion akzeptieren. Oh, mein Cleverster, Du der einzige unter allen!

  87. Weiter zum Sachaspekt: „Systemerziehung oder wie?“

    Diese unappetitliche Haarer musste, wie der NS überhaupt, auch nichts neues erfinden, war nur konsequente Verfechterin einer Jahrhunderte alten, unseligen Tradition. Aber wer behauptet, dass das nun mal keinem geschadet hätte, muss das logischerweise auch für die Bräuche der Unsichtbaren und vieles andere gelten lassen, nichwahr?

    Es war ein ste­ter Kampf, den die deut­sche Mut­ter mit ihrem ers­ten Kind zu füh­ren hat­te.
    Von „förm­li­chen Kraft­pro­ben zwi­schen Mut­ter und Kind“ ist die Rede, und selbst das Füt­tern wird zur Schlacht, bei der nur eine gewin­nen darf. Die Mut­ter:

    „Das Baby soll mit fes­tem Griff bewe­gungs­los gehal­ten wer­den, so daß es nur noch den Mund öff­nen und schlie­ßen kann und schlu­cken muß, was der Erwach­se­ne ihm zuteilt, und zu einem Zeit­punkt, den die­ser bestimmt.“

    Johan­na Haa­rer, Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind

    Dis­zi­plin, Gehor­sam und Füg­sam­keit als ers­te Kin­der­pflicht: Kin­der soll­ten so früh wie mög­lich ler­nen, sich pas­siv den Wün­schen ande­rer zu unter­wer­fen und das zu schlu­cken, was man ihnen zuteilt; nichts ande­res lehrt Haa­rers schwar­ze Päd­ago­gik.

    Interessant:

    -https://generationen-gespräch.de/zwischen-drill-und-misshandlung-johanna-haarers-die-deutsche-mutter-und-ihr-erstes-kind/

    Also angesichts dessen kann man wirklich nicht sagen, dass es keinen Fortschritt zum Guten bzw. einen positiven Rückschritt zum Natürlichen gegeben hätte!

  88. „Stimmt! Die Erde ist nicht rund. Flach ist sie allerdings auch nicht, sondern, allem Anschein nach, ein abgeplattetes Rotationsellipsoid!“

    Tolles Beispiel wie mit einer nur ganz, ganz, ganz genau genommen richtigen Aussage Schindluder betrieben wird. Denn die Erde ist eine fast perfekte Kugel mit einer Durchmesser Abweichung von lediglich 21 km, was 0,16% von 12756 km entspricht.
    Würdet ihr mit einem spitzen Bleistift einen Kreis auf euren PC Monitor zeichnen, betrüge die Abweichung weniger als die Dicke der Linie. Tolles Ellipsoid. 😀
    Btw. – Auch die beliebte Darstellung als „Kartoffel“ ist völlig übertrieben und unsinnig. Auf einem Tischglobus mit tastbarem Relief der Höhen-Topographie der Erde sind die vorhandenen positiven und negativen Abweichungen in Form von Meerestiefen und Bergen geradeso spürbar. Selbst der Mt.Everest ist nur ein Mohnkorn groß.
    Mit dem unreflektiertem nachplappern bzw. copypasten von Allgemeinwissen ist das immer so eine Sache. Übrigens – wer von euch kann mit seinen Mitteln beweisen, daß die Erde eine Kugel ist? Wohl die wenigsten. Das ist jetzt gar nicht abwertend gemeint, denn die wenigsten werden sich mit soetwas beschäftigen. Ich will nur zur Vorsicht gemahnen, bei dem was so alles in die Welt hinausposaunt wird.
    Besonders angesichts der seltsamen derzeitigen Entwicklungen in der „Wissenschaft“. Eine Uni, die zB. eine Gender-Gaga Fakultät einrichtet, hat sich mehr als delegitimiert. Auch die Kosmologie driftet zunehmend in die Esoterik ab. Auch die „Energiewende“ hin zu „erneuerbaren Energien“ ist völlig unwissenschaftlicher, desaströser Quatsch.
    Das erinnert mich an das Herumposaunen der Kommunisten, daß ihre Ideologie wissenschaftlich wäre. Die Folgen werden genauso verheerend sein und ihre protagonisten werden sich davon genauso wenig beeindrucken lassen.

    Es gibt nichts Neues unter der Sonne! König Salomon

  89. PACKstaner sagt:

    26. April 2018 um 17:36

    *
    Herr Lehrer, da weiß einer wieder was!

    Allerdings war das trotz der reflexhaften aber eher unreflektierten Antwort eher ein tolles Beispiel dafür, wie mit dem Begriff „Copypaste“ Schindluder getrieben wird und ob die packistanischen Weisheiten dem franksteinschen Gugeltest überstehen dürften, kann getrost bezweifelt werden. 😀

  90. Wer Lust an pysikalischen Denksportaufgaben hat, kann sich mal überlegen was passiert, wenn man eine Stahlkugel bei Windstille vom Berliner Fernsehturm genau senkrecht fallen läßt. Wo landet sie? Genau auf dem mittels Laserpointer ermittelten Punkt oder abweichend davon und falls in welcher Richtung abweichend? Aber sich nicht selbst betuppen – erst selbst grübeln und dann guckeln. 🙂
    Viel Spaß!

    Übrigens ließ ein Astronaut von Apollo 15 auf dem Mond einen Hammer und eine Vogelfeder gleichzeitig fallen. 😉

  91. Ja, Dekadenz aller Orten, Gender-Gaga und Sexualität, äh, „Sexualisierung“ – da wird es wirklich Zeit, dass man zur nüchternen Wissenschaftlichkeit der „Schriften von Johanna Haarer“ zurückkehrt um beim Thema „Systemerziehung“ zu bleiben. Unglaublich was für unwissenschaftlicher Blödsinn im Internet verbreitet wird:

    Auch ande­re The­sen aus „Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind“ hiel­ten sich hart­nä­ckig über vie­le Jah­re: So sei es bei­spiels­wei­se not­wen­dig, dass Mut­ter und Kind nach der Geburt in getrenn­ten Zim­mern unter­ge­bracht wer­den.

    Die frü­he Tren­nung von Mut­ter und Kind gleich nach der Geburt wur­de noch bis weit in die 1970er Jah­re prak­ti­ziert, obwohl sehr vie­le wis­sen­schaft­li­che Unter­su­chun­gen ein­deu­tig dage­gen spra­chen.

    Stil­len gleich nach der Geburt? Für Haa­rer schon wie­der „Affen­lie­be“; Mut­ter und Kind hat­ten 24 Stun­den lang zu war­ten, bevor der Säug­ling das ers­te Mal ange­legt wer­den durf­te. Ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gisch eine Kata­stro­phe, ist doch das ers­te Anle­gen des Babys nach sei­ner Geburt ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt auf den Weg zu einer glück­li­chen Mut­ter-Kind-Bezie­hung.

    Reichsmütterschulung und BDM-Säuglingspflege

    Johan­na Haa­rers Rat­ge­ber wur­de schon kurz nach sei­nem Erschei­nen zum Stan­dard­werk. Die Erkennt­nis­se aus Die deut­sche Mut­ter und ihr ers­tes Kind dien­ten als Grund­la­ge für die „Reichs­müt­ter­schu­lung“ der NS-Frau­en­schaft eben­so wie für das Fach „Säug­lings­pfle­ge“ des BDM.

    Mil­lio­nen jun­ger Mäd­chen und Frau­en lern­ten, dass Sau­ber­keit, Pünkt­lich­keit und Genau­ig­keit das „A und O“ im Umgang mit ihrem Baby sein soll­ten, all­zu gro­ße Nähe und „Affen­lie­be“ hin­ge­gen zu ver­mei­den wären.
    Babys und Klein­kin­der hat­ten „Ruhe“ zu hal­ten, das heißt, sie soll­ten vor allem sich selbst über­las­sen blei­ben.

    Freu­de, Zunei­gung oder gar Trös­ten waren in die­ser unhei­len Kin­der­welt ver­pönt.

    (a.a.O.)

  92. Sind das überhaupt Arier? Oder irgendwelche Tschuschn´?

    Auf jeden Fall sieht man da schon, was Sache ist. Düster, Düster. Dann lieber noch die hier:^^

  93. PACKstaner sagt:

    26. April 2018 um 18:09

    Tyrion L. Eigentlich tust du mir leid – ganz im Ernst.

    *

    Deine Befindlichkeiten und Beziehungsaspekte interessieren mich nicht – ganz im Ernst.

  94. „Befindlichkeiten und Beziehungsaspekte“ – looooooooool 😀 😀 😀
    Der Typ ist in seiner Beschränktheit wahrlich nur noch Anlaß zu brüllendem Gelächter!

  95. @Tyr ion, den 25. April 2018 um 21.30 Uhr

    Tyr ion,

    Du hast bei der Wiedergabe den EMO (=Tyr ion-Sprech) weggelassen! 😉

    Derart werden nämlich Sätze ganz fix entstellt – nachzulesen im kleinen Rabulistik 1×1.

  96. @PACKstaner, den 26. April 2018 um 18.54 Uhr

    Das schlimme ist, daß der Typ vitzli völlig verzaubert zu haben scheint – etwas ist faul hier.

  97. vitzli sagt: 26. April 2018 um 2:50
    irgendwie gebe ich es auf.
    fetzt euch, wie ihr wollt. es ist mir egal. zeigt den linken und den juden, daß die rechten nur aus selbstauflösenden vollidioten bestehen, die sich am liebsten selber kaputtmachen. Zeigt es ihnen!! yeah!

    Du schätzt einen 68er Ideale, BRiD Propaganda, jüdischen Müll wie Freud und sogar perverse Genitalverstümmelungen mittels sachlich unzulässiger Vergleiche zu einem Erziehungsratgeberbuch relativierenden Typen als rechts ein? Echt jetzt?
    Wenn du nicht möchtest, daß des Typen Wirrsinn widersprochen und kritisiert wird, sag es einfach. Du kannst dich ja von dem am Nasenring führen lassen. Ich nicht!
    Du könntest dich aber auch mal fragen, wer die Unsachlichkeit hier nach hotspots Abgang herein getragen hat und zu seinem Fetisch erhob. .

  98. Für mich liest sich der Erziehungsratgeber zugegebenermaßen ziemlich gruselig.
    Ändert aber nichts daran dass das andere Extrem namens antiautoritäre Erziehung wenigstens genauso erschreckend ist.
    Beide haben ihre Sichtweisen wo ich auf die Ein oder Andere Art zustimmen kann, und beide haben Sichtweisen wo sich mir die Zehennägel hochrollen.
    Auch wenn ich aus verschiedenen Gründen der Politik in den berüchtigten zwölf Jahren eher gewogen gegenüberstehe, den Ritter in weißer Rüstung gibt es nicht.
    Aber genausowenig würde ich bei einer Maschinerie bei der ein paar Einzelteile quietschen die ganze Maschine wegwerfen anstatt die schlecht funktionierenden Teile einfach zu ersetzen.

    Mir drängt sich da die Frage auf was Erziehung eigentlich ist.
    Es gibt Tiere die ihre Eier ablegen, anschließend abhauen und den Nachwuchs sich selbst überlassen, wie die meisten Fische, Amphibien und viele Reptilien.
    Genauso gibt es Tiere die ihren Nachwuchs bis zu einem gewissen Punkt pflegen, und ihn dann sich selbst überlassen, wie Krokodile, Vögel, einzelgängerische Raubtiere und so weiter.
    Und schließlich gibt es Tiere die ihren Nachwuchs pflegen um ihn anschließend ins Rudel einzugliedern, Wölfe, Löwen, und meines Erachtens auch der Mensch.
    Die zig verschiedenen Graustufen dazwischen lass ich jetzt mal weg.

    Tyrion, du hast doch von egalitären Stammesgesellschaften geschrieben die erst durch die Sesshaftigkeit hierarchisch geworden sind.
    Besteht da nicht die Möglichkeit dass es gerade andersherum war?
    Jedes Tier das über soziale Bindungen verfügt die über reinen Schutz in der Masse herausgeht hat irgendeine Art von Anführer. Die Leitkuh, der Alphawolf und wie sie alle heißen.
    Bei rudeljagenden Tieren ist das stärker ausgeprägt, und da fallenmenschliche Jäger und Sammler ins Raster.
    Es ist soweit ich weiß heute noch üblich dem Jäger der den entscheidenden Schuss gesetzt hat die besten Stücke der Beute zukommen zu lassen.
    Da ist es doch durchaus möglich dass sich die egalitäreren Gesellschaftsformen wie der Thing, die frühhellenischen Demokratien und wie sie alle heißen erst durchgesetzt haben als eben nicht mehr der Jagdverband das Zentrum des Daseins war, sondern das was ein Landbesitzer aus seinem Land gemacht hat.

  99. Schildbürger sagt:27. April 2018 um 0:51
    Sehr gute Überlegungen die du da anstellst. Das kann man mit dem Zwist zwischen Kain und Abel noch weiter führen. Der Bauer erschlug aus Neid den Hirten (Jäger/Nomaden). Ein Zwist den man abstrahiert sogar bis in die Gegenwart beobachten kann.
    Vielleicht wäre es besser gewesen, wir stammten mehr vom Bonobo als vom Schimpansen ab. (ja, ja – ich weiß, daß der Vergleich stammesgeschichtlich hinkt) 🙂

  100. schildbürger

    ich glaube, es gab damals einen qualitätssprung. waren ursprünglich die stärksten und erfolgreichsten jäger die führer, wurden die durch die reichen bauern abgelöst.

    das setzte nach f.engels („vom ursprung der familie“) voraus, daß es möglich wurde, die bäuerlichen produkte zu akkumulieren, also ohne vergammelgefahr aufzubewahren.

    so entstand wohl der erste reichtum, der kraft und geschicklichkeit als maßstab ablöste.

    mir leuchtet das ein.

  101. PACKstaner:
    Ich denke wenn man großzügig zwischen den Zeilen liest wird man den meisten alten Überlieferungen (Bibel, Sagen, Märchen und so weiter – im Gegensatz zum Islam der nur das eine Buch kennt, was ein Mitgrund sein mag dass dem so hofiert wird) etwas abgewinnen können. Nicht vergessen dass wir in einer Zeit leben in der viel dokumentiert wird, was in der Frühzeit nicht der Fall war. Mündliche Überlieferung hat halt das Problem dass sie nach und nach verzerrt wird, wie beim Kinderspiel Stille Post.
    Und dokumentierte hat das Problem dass sie auch dann gerne geglaubt wird wenn es sich um Unwahrheiten handelt, wie etwa dass ein Pharao eine Niederlage gegen die Hethiter als glorreichen Sieg in Stein meißeln ließ.
    -https://www.welt.de/geschichte/article160368935/Ramses-II-schrieb-mit-seiner-Niederlage-Geschichte.html
    Geschrieben bedeutet nicht wahr, weswegen ich Franksteins Ausführung zu den Wikingern als Gegenbewegeung zur Christianisierung und/oder Urbanisierung anstatt dass das nur Plünderer waren wie es heute überliefert wird so interessant fand, da der Großteil dessen was wir heute über die wissen fast ausschließlich aus Quellen der Gegner der Wikinger stammt.
    Parallelen in die neuere Zeit sind offenkundig nicht vorhanden, da stimmt natürlich alles und muss geglaubt werden, sonst droht der Knast. ^^
    Auf was ich eigentlich hinauswill, etwas sagen kann jeder. Ob es einen Sinn ergibt, ob es technisch machbar ist, ob es Parallelen gibt und so weiter da bleibt nur der eigene Verstand.

    Ich weiß jetzt nicht genau auf was du mit Schimpansen und Bonobos hinauswillst, aber biologisch gesehen hinkt der Vergleich tatsächlich da das nach meinem Wissensstand nicht unsere Vorfahren, sondern sehr weit entfernte Cousins sind. 🙂

    Vitzli:
    Wenn ich dich richtig verstehe sind wir da weitgehend beieinander.
    Meine Mutmaßung ist dass das hiesige Klima mit den regelmäßig wechselnden Jahreszeiten die Sesshaftigkeit und Vorratshaltung begünstigt hat.
    Nur, Kraft und Geschick braucht nicht nur der Jäger, sondern auch der Bauer.
    Der muss seine Vorräte nicht nur beschaffen, sondern auch verteidigen.
    Das erfordert nicht weniger Geschick, sondern eine andere Form davon.

  102. Schildbürger sagt:

    27. April 2018 um 11:07

    Ich weiß jetzt nicht genau auf was du mit Schimpansen und Bonobos hinauswillst, aber biologisch gesehen hinkt der Vergleich tatsächlich da das nach meinem Wissensstand nicht unsere Vorfahren, sondern sehr weit entfernte Cousins sind.

    *

    Die Aussage „wir stammen von den Affen ab“ ist tatsächlich unwissenschaftlicher Blödsinn und wird gerne als Strohmann von Kreationisten etc. gegen die Evolutionstheorie bemüht, der das aber nirgends zu entnehmen ist. Richtig ist, dass davon ausgegangen wird, dass Hominide und Menschenaffen gemeinsame Vorfahren hatten.

    Also:

    „Vielleicht wäre es besser gewesen, wir stammten mehr vom Bonobo als vom Schimpansen ab. “

    Stimmiger wäre es, zu sagen:

    „Vielleicht wäre es besser, wir hätten mit den Bonobos mehr gemeinsam als mit dem Großschimpansen“ – wobei ich nicht weiß, welche der zwei Schimpansenarten uns genetisch näher steht, das kann ja wer gugeln und copypasten… 😉

    Dieser Wunsch an sich bezieht sich wohl auf das im Vergleich zum ruppigen Großschimpansen eher friedliche Sozialleben der Bonobos, wo Spannungen und Aggressionen durch Sex abgebaut werden, und zwar dergestalt, dass die ganze Sippe querbeet vögelt, also auch mit den eigenen Nachkommen jeden Alters. Weiß jetzt nicht, was da bestimmte Moral- und Tugendwächter so prickelnd dran finden, aber die Welt ist nun mal bunt und interessant.

    Zu dem Thema mit den Hierarchien schiebe ich ggf. noch was nach. Aber mit etwas Überlegung sollte es ohnehin einleuchten, dass der Weg vom Jäger- und Sammlertrupp zur Agrar- und Industriegesellschaft mit einer zunehmenden Hierarchisierung einherging und einhergehen musste.

  103. Tyrion:
    Bezüglich Schimpansen und Bonobos, das sehe ich ganz ähnlich.
    Das mit dem Stressabbau durch …körperliche Aktivitäten war mir jetzt nicht mehr so präsent

    Bezüglich der Hierarchisierung habe ich nach viel Überlegung meinen Standpunkt dargelegt.
    Wenn ich einen Knick in der Denke habe bin ich immer froh wenn ich eines Besseren belehrt werde. Von da aus interessiet es mich wirklich was da jemand mit einer anderen Sicht der Dinge dazu zu sagen hat.

  104. schildbürger,

    wenn du deinen namen ein bischen änderst, dürfte die freischaltungsproblematik entfallen.

    packi hat das damals auch gemacht.

  105. Wie immer lohnt es sich, des Typen Elaborate genauestens zu lesen:
    – 1. übersehe man den ironisch-spaßigen Unterton des Ausgangskommentars
    – 2. das extra für Begriffsstutzige deshalb angefügte smiley ebenfalls
    – 3. den Verweis auf das Hinken des Vergleichs sowieso
    – 4. „übersehe“ man das Wort „vielleicht“
    – 5. mache man so mittels Unterstellung aus einer Erwägung einen angeblichen Wunsch
    – 6. verweise man auf im Zusammenhang völlig nebensächliches „inzestöses“ Verhalten hin
    – 7. stelle man einen absurden Bezug zwischen tierischem Verhalten und menschlicher Ethik her
    – 8. unterstelle man, daß dieses „inzestöse“ Verhalten überhaupt gemeint gewesen sei
    – 9. und für uns Menschen wünschenswert gehalten würde
    – 10. dazu mache man bitte einen logischen Salto und
    – 11. blende den Fakt, daß Schimpansen sich genauso „inzestös“ verhalten geflissentlich aus
    – 12. und vermeide die zwingende Schlußfolgerung, daß also nur der Zweck des Sexualverhaltens der Bonobos gemeint gewesen sein kann geflissentlich

    Tja – von dem kann man wirklich was lernen. Stellt sich nur die rein rhetorische Frage – Was?
    Wie sagt Tante Lisa immer so treffend? Oh wej, oh wej … 😀

  106. Schildbürger sagt:

    27. April 2018 um 14:35

    Hallo Schildi,, ich habe das hier schon mal erörtert aber das war wohl vor deiner Zeit. Da ich das Thema mag, führe ich es gerne noch mal aus.

    Also du schreibst:

    Tyrion, du hast doch von egalitären Stammesgesellschaften geschrieben die erst durch die Sesshaftigkeit hierarchisch geworden sind.
    Besteht da nicht die Möglichkeit dass es gerade andersherum war?
    Jedes Tier das über soziale Bindungen verfügt die über reinen Schutz in der Masse herausgeht hat irgendeine Art von Anführer. Die Leitkuh, der Alphawolf und wie sie alle heißen.
    Bei rudeljagenden Tieren ist das stärker ausgeprägt, und da fallenmenschliche Jäger und Sammler ins Raster.

    Das ist im Großen und Ganzen schon richtig, ich schrieb hier aber:

    „Natürlich“ für Hominide dürfte am ehesten das Leben in steinzeitlichen Jäger- und Sammlerverbänden sein. Also Clanstrukturen mit ziemlich flacher Hierarchie.

    (Tyrion L. sagt: 24. April 2018 um 17:22)

    „ClanSTRUKTUREN“ und „flache Hierarchien“ ist nicht gleichbedeutend mit „egalitär“ obwohl man mit einiger Berechtigung sagen kann, dass steinzeitliche Jäger und Sammler dem Ideal einer „egalitären Gesellschaft“ noch am ehesten entsprechen dürften, da je komplexer und arbeitsteiliger sich Kulturen entwickeln, desto mehr bringen die ihnen innewohnenden Dynamiken automatisch Sachzwänge Ungleichheit und Hierarchien hervor.

    Nach allem was wir über „Naturvölker“ wissen, die dem Bild der urtümlichen Jäger und Sammler am ehesten entsprechen, z.B. die Buschleute Südafrikas oder diverse Indianerkulturen, zeichnen sich diese Gemeinschaften durch eine fehlende Spezialisierung aus. Jeder beherrscht alle alltäglich erforderlichen Fertigkeiten und Kulturtechniken, es gibt keinen Pfeilmacher, keinen Kürschner, keinen Feuermacher, Hüttenbauer oder gesonderte Jäger- und Kriegerkasten; jeder kann Pfeile anfertigen, Tierhäute verarbeiten, Feuer machen und hüten, Jagen und sammeln usw. Krieger sind im Prinzip alle wehrfähigen Männer, bei den Comanche z.B. galt man ab dreizehn (mit Einschränkungen) als solcher, und das ergibt auch Sinn, denn wer ein Mädchen begatten und Kinder zeugen kann, der kann auch töten. Eine Trennung der Aufgaben findet allenfalls zwischen den Geschlechtern und den Erwachsenen und Kindern statt, aber im Grude kann jeder alles, was es zum Überleben braucht. Kooperation steht im Vordergrund, Jagen und Sammeln werden gemeinsam bewerkstelligt. Klar stellen sich manche geschickter an als andere, verfügen zudem über wachere Sinne, überdurchschnittliche Intelligenz und Charisma. Diesen folgen die anderen auf der Jagd, bei Kriegszügen oder auf der Wanderschaft. Das geschieht aber freiwillig und aus Eigennutz (bzw. es gibt wenig Unterschied zwischen Gruppen- und Eigeninteresse) , es gibt keinen Drill und auch keine Ordnungsmächte, wie Polizei, Feldjäger oder vergleichbares. Bei den Prärieindianern war ein Häuptling ein erfahrener, kluger und charismatischer Anführer, dem man freiwillig folgte, es aber auch lassen konnte. Er hatte gegenüber „seinen Kriegern“ so gut wie keine Sanktionsmöglichkeiten und war deshalb in keiner Weise mit einem weißen General der US-Army zu vergleichen. Das war etwas, was die Bleichgesichter nie verstanden haben: Wenn sie mit Sitting Bull einen Friedensvertrag unterzeichneten, dann galt dies nur für den Chief und diejenigen der Krieger, die mit diesem einer Meinung waren, er hatte keine Sanktionsgewalt, z.B. gegenüber jungen Kriegern, die das nicht einsehen wollten und weiter Farmen niederbrannten und deren Bewohnern das Fell über die Ohren zogen. Deshalb kann sich auch in einer solchen Gemeinschaft kein Despotentum oder Tyrannei herausbilden. Ein Buschmann, der meinte, den Caligula geben zu müssen, wurde schnell von seinen Stammesgenossen zurechtgestutzt, gerne gleich um eine Kopflänge. In einer Steinzeitsippe, ohne Prätorianer und dergleichen, ist so eine Machtfülle in der Hand einer Person kaum vorstellbar. Das ist natürlich alles sehr gestrafft und verallgemeinert und auf die wesentlichen Punkte konzentriert, gibt aber die wesentlichen Charakteristika urtümlicher nomadisierender Gemeinschaften von Jägernomaden wieder – Gemeinschaft war insofern egalitär, als dass sie ständelos und ohne Spezialisierung war, Machtgefälle gab es vor allem zwischen den Geschlechtern, wenn man etwa an die Behandlung der Frauen bei manchen Prärieindianern denkt (ein Thema für sich) , nicht zwischen irgendwelchen gesellschaftlichen Ständen und Schichten, weil es so etwas schlicht nicht gab. Natürlich genoss ein fähiger Häuptling hohes Ansehen, aber er hatte keine Mittel der Sanktionsgewalt und Disziplinierung über die Männer seines Clans.

    Dies alles erfuhr durch die „neolithische Revolution“ eine grundlegende Transformation. Diese ist wohl als Anpassung an einen Wandel der Lebensbedingungen im Neolithikum zu verstehen, war also Sachzwängen im Sinne des reinen Überlebens geschuldet und brachte für das Individuum lange keine wesentlichen Vorteile gegenüber dem Dasein als Eiszeitjäger, im Gegenteil. Die Bestellung der Äcker war zermürbend, monoton und vor allem viel zeitraubender als das Jagen und Sammeln. Die Ernährung, nun auf Kohlenhydratbasis, nicht mehr genetisch korrekt – „Zivilisationskrankheiten“ lassen sich ins Neolithikum zurückdatieren: faule, abgeschliffene Zähne, vereiterte Kiefer, mürbe Knochen, im Schnitt waren die ersten Bauern über einen Kopf kleiner als die Eiszeitjäger und es dauerte bis ins zwanzigste Jahrhundert, als nach Überwindung der „Malthusianischen Falle“ das Größenwachstum der Europäer wieder den Level der Eiszeitjäger erreicht hatte (und das Größenwachstum ist ein sehr aussagekräftige Parameter über die Qualität der Lebensbedingungen einer Population!). Neben der suboptimalen Ernährung vergrößerte die Sesshaftigkeit auch das Risiko von Infektionskrankheiten allein durch das ständige Verweilen an einer Örtlichkeit und damit stets in der Nähe der Abfälle und Ausscheidungen. Dazu kam noch der ständige enge Kontakt zu den Nutztieren, von denen ebenfalls Erreger und Parasiten auf den Menschen übersprangen. Mit der Vorratshaltung konnte man zwar die ärgsten existentiellen Unsicherheiten abmildern, allerdings war die Situation insgesamt trotzdem prekärer als zu Jäger-Zeiten, denn gerade Getreide-Vorräte sind anfällig für Fäulnis und Verderb, Jäger und Sammler haben im allgemeinen ein größeres Spektrum an verwertbaren Tieren und Pflanzen zur Verfügung und damit in Zeiten der Knappheit mehr Ausweichspielraum als Ackerbauern. Sesshaftigkeit mit Vorratshaltung macht die Gemeinschaften auch unbeweglich und zum anfälligen Ziel böser Nachbarn und feindseliger beutegieriger Invasoren. Diese ganzen Problemstellungen konnten im Rahmen einer quasi-egalitären Gemeinschaft nicht mehr bewältigt werden und brachten quasi automatisch Spezialisierungen mit sich, etwa die Bildung von Kriegerkasten, die dem Bauern auf dem Feld den Rücken frei hielten, aber schnell hierarchische Strukturen ausbildeten, die ausgesprochen parasitäre Züge annehmen konnten (Adelsherrschaft!). Die Anlage von Dörfern, Städten, der Bau von Wehranlagen und die Verteidigung des Territoriums, die Herstellung der benötigten spezifischen Werkzeuge und Geräte, die Sicherstellung der Ernährung der anwachsenden Volksmassen – all das benötigte Spezialisierung, Disziplinierung und Kontrolle, führte zur Herausbildung unterschiedlicher Kasten, Klassen, Stände wie wir es bei den urtümlichen Jägern und Sammlern nicht finden, bei der es sich noch ähnlich verhielt wie in einer Elefantenherde, wo alle der alten, erfahrenen Matriarchin freiwillig folgen, weil sie die kompletten Landkarten im elefantösen Resthirn hat, weiß wo die Wasserlöcher liegen, wie lange man durch die Wüste braucht, wo das Gras zu welcher Zeit am fettesten und grünsten ist und wo man sich vor den fiesen flinkfüßigen Zweibeinern ohne Federkleid und ihren Assegais hüten muss.

    Nachsatz: Dies ist als geraffte, pointierte Darstellung eines komplexen Themas zu verstehen, natürlich gibt es in realiter sehr differenzierte Abstufungen und fließende Übergänge zwischen den Gesellschaftsformen. Einige der Prärieindianerstämme standen auch schon auf der Schwelle zum Ackerbau und zur Sesshaftigkeit, bis sie die Mustangs als Gabe des weißen Mannes entdeckten und verständlicherweise befanden, dass ein Leben als wilder Jagd- und Raubnomade doch dem Buckeln im Dreck vorzuziehen ist. Ach ja, und nicht überall wo „People of Color“ auftreten und von Häuptlingen die Rede ist hat man es mit „Naturvölkern“ und „Jägern und Sammlern“ zu tun. Die kampfstarken und strikt hierarchischen Zulu unter ihren großen und grausamen Häuptlingen Dingaan und Shaka z.B. waren schon auf der Stufe der Ackerbauern und Viehzüchter, so wie die meisten der negriden Völker Afrikas.

  107. PACKstaner sagt:

    26. April 2018 um 19:32

    „einen 68er Ideale, BRiD Propaganda, jüdischen Müll wie Freud und sogar perverse Genitalverstümmelungen mittels sachlich unzulässiger Vergleiche zu einem Erziehungsratgeberbuch relativierenden Typen“
    *
    Es geht nicht um irgendein „Erziehungsratgeberbuch“, die Alte verkörperte die Essenz der NS-Pädagogik und zeigt zudem, wie es mit der vorgeblichen Familien- und Kinderfreundlichkeit des NS-Totalitarismus tatsächlich aussah. Deswegen sind wir hier alle der Empfehlung, doch „einen Blick in die Schriften Johanna Haarers zu werfen“ auch prompt nachgekommen und können angesichts dieser widernatürlichen, lebens- und kinderfeindlichen Elaborate einer Frau, die nach Aussage ihrer Tochter familiäre Probleme mit Gewalt zu lösen pflegte und die ganze Familie unter ihrer Gefühlskälte leiden ließ, unser sonniges Bild abrunden. Der Umstand, dass ihr Werk noch bis in die Siebziger als Handlungsleitende Grundlage für die Praxis anempfohlen wurde, lässt in der Tat 68 zumindest nachvollziehbar erscheinen.

    Es ist wohl noch kaum vollständig ausgelotet, was allein das völlig widernatürliche 24-Stündige Trennen von Mutter und Kind unmittelbar nach der Geburt für weitreichende psychische Verheerungen angerichtet hat. Und wenn die Haarer damit nur an bereits bestehende Traditionen anknüpfte und diese 150%ig verfocht, könnte man schon zu der Annahme verleitet werden, dass auch in unserer weißen Welt etliche Dinge suboptimal verlaufen sind und das nicht erst seit gestern.

    Die ersten Wochen entscheiden (fast) alles

    Der kör­per­ei­ge­ne Dro­gen­flash wäh­rend und kurz nach der Ent­bin­dung reicht für das Ent­ste­hen ech­ter und lebens­lan­ger Mut­ter­lie­be bei Wei­tem noch nicht aus.
    Denn jetzt brau­chen Müt­ter und Babys Zeit für­ein­an­der — und Gele­gen­heit.

    Denn Oxy­to­cin und Co. machen nur den Anfang, um Mut­ter und Baby posi­tiv auf­ein­an­der zu spu­ren. Für die wirk­li­che Mut­ter­lie­be sind vie­le wei­te­re Pro­zes­se not­wen­dig, die sich erst in den Tagen und Wochen nach der Ent­bin­dung ent­wi­ckeln.

    Wer­den Mut­ter und Kind in die­ser Pha­se getrennt, bleibt die Mut­ter­lie­be weit­ge­hend auf der Stre­cke.
    Nimmt man bei­spiels­wei­se einer Schaf­mut­ter gleich nach der Geburt ihr Lamm weg und bringt es ihr eini­ge Zeit spä­ter wie­der zurück, ver­scheucht sie es wie einen klei­nen Fremd­ling.

    Wie wich­tig die ers­ten Wochen nach der Geburt für eine inten­si­ve Mut­ter-Kind-Bin­dung sind, hat der Kin­der­arzt Mar­shall Klaus anhand eines sehr tra­gi­schen Zufalls­be­fun­des beschrie­ben: In einem israe­li­schen Kran­ken­haus ereig­ne­te sich der Alb­traum aller Eltern, Babys wur­den ver­tauscht. Die Müt­ter hat­ten die fal­schen Kin­der etwa zwei Wochen bei sich, bevor die Ver­wechs­lung bei einer Nach­un­ter­su­chung auf­fiel, und die Säug­lin­ge eilig wie­der zurück­ge­tauscht wer­den soll­ten.

    Doch dann kam die Über­ra­schung: Die bei­den betrof­fe­nen Müt­ter tausch­ten nur sehr wider­wil­lig das frem­de Baby gegen ihr eige­nes.

    Zwei Wochen hat­ten genügt, um eine inten­si­ve Mut­ter-Kind Bin­dung zum „fal­schen“ Säug­ling auf­zu­bau­en.

    Man ver­mu­tet, dass sich eine Mut­ter und ihr Baby durch immer wie­der­keh­ren­de schö­ne gemein­sa­me Momen­te gegen­sei­tig (hor­mo­nell) beloh­nen und dadurch posi­tiv ver­stär­ken. Doch nur wenn die­ser Kreis­lauf gut und unge­stört ver­lau­fen kann, kann sich „ech­te“ Mut­ter­lie­be ent­wi­ckeln, die ein Leben lang hält.

    -https://vitzlisneuer.wordpress.com/2018/04/24/systemerziehung-oder-wie/#comment-1099

    Boah, habt ihr gelesen „israelisches Krankenhaus“?! Oy vey, der Jutt!!! 😀

  108. Korrekter Link zur obigen Quelle:

    -https://generationen-gespräch.de/was-heisst-schon-mutterliebe/#more-3621

  109. Tyrion:
    So wird in meinem Kopf wieder ein Schuh draus.
    Hatte das mit den Hierarchien auf Anführer- und Folgertum bezogen verstanden.
    Danke dir für die Ausführung.

    Die Frage warum sich die Sesshaftigkeit trotz all ihren Nachteilen in den hiesigen oder vergleichbaren Breitengraden gegenüber dem Jäger-und Sammlertum schließlich durchgesetzt hat bleibt aber.
    Und wie gesagt, ich vermute dass das auf der einen Hand fruchtbarer Boden, und auf der Anderen der Winter waren die diese Entwicklung hervorgebracht haben. Wenn ich beispielsweise die ganzen Feste nehme die sich stark an den Jahreszeiten orientieren (Sommer- und Wintersonnenwende, Frühlingsbeginn, …) die sich in abgeänderter Form bis heute da sind oder auch die Tatsache dass in älteren Kalendern das neue Jahr nicht im Januar anfing, sondern im März (zwölf Monate, und septem, octo, novem, decem) komme ich nicht um die Vermutung herum dass das da etwas tief im Unterbewusstsein verankert ist.
    Um den Bogen zu den Indianern zu schlagen, da gab es auch ganz verschiedene Lebensweisen.
    Wenn ich da das verstaubte Archiv aus zahlreichen Büchern die ich in jüngeren Jahren darüber verschlungen habe richtig rekapituliere waren die Indianer der Ostküste Nordamerikas wo auch weitgehend gemäßigtes Klima vorherrscht weitgehend sesshaft, während die Indianer der Prärien auch ohne Pferde Nomaden waren welche den Herden folgen, es gab noch die Pueblo-Kulturen, und all das was ich jetzt vergessen habe.
    Wirklich ein hochinteressantes Thema, da geb ich dir recht.

    PS: Nicht über das „ue“ wundern, das ist ein Versuch Vitzlis Ratschlag zu befolgen. 🙂

  110. „einen 68er Ideale, BRiD Propaganda, jüdischen Müll wie Freud und sogar perverse Genitalverstümmelungen mittels sachlich unzulässiger Vergleiche zu einem Erziehungsratgeberbuch relativierenden Typen“

    Der Typ relativiert weder „jüdischen Müll wie Freud“ und erst recht keine „perversen Genitalverstümmlungen“, der Typ hält nur nicht damit hinterm Berg, dass Aussagen wie „Freud war ein Perverser und sonst nichts“ von ausgesprochener Ignoranz und Dummheit zeugen und eine völlige Verkennung des Sachverhalts darstellen. Tatsächlich kann uns Freud nicht nur vieles über das Judentum und seine innerste Verfasstheit lehren, am Beispiel von Freud und der Psychoanalyse sieht man nämlich sehr schön, wie es Juden verstehen, ihre eigenen Verfasstheiten den Goyim überzustülpen und sich dabei selbst im Wortsinne unsichtbar zu machen.

    Freud gilt zwar mittlerweile gemeinhin als Pseudowissenschaft, dass er sich aber die Dinge nur aus den Wurstfingern gesaugt hätte, entspricht nicht ganz den Tatsachen. Es ist schon richtig, dass z.B. wohl kaum jemand je das Verlangen hatte, unbedingt den eigenen Vater töten zu wollen um die Mutter zu heiraten. Deswegen aber zu dem Schluss zu kommen, Freud hätte sich da nur was unter Zuhilfenahme der entsprechend hingebogenen Sage von Ödipus zusammenfabuliert, trifft es nicht ganz. Tatsächlich thematisierte Freud mit so etwas die in den jüdischen Familien und Communities virulente Inzestthematik! Sexuelle Übergriffe und zuweilen bonoboeske Verhältnisse sind in jüdischen Communites nämlich ein stetiges unterschwelliges Thema, dass sie aber unter sich auch offen diskutieren. Je orthodoxer, desto drastischer soll sich das verhalten. Freud bemühte ja auch das Bild der „Urhorde“, wo der Vater, quasi als Alphapavian, sämtliche Familienmitglieder zu seiner sexuellen Verfügung hat, und das anscheinend nicht von ungefähr. Über die möglichen Ursachen zu referieren möchte ich mir bei dem teilweise doch recht primitiven Publikum hier ersparen, stattdessen kann ich auf Utube die Videos von Herve Rhyssen empfehlen, leider das meiste auf französisch und bestenfalls mit englischen Untertiteln. Der wirklich Interessierte wird aber sicherlich noch mehr darüber finden. Es gibt auch Kanäle wie „Jewish Community Watch“ die, soweit ich den Eindruck habe, von (((ihnen))) selbst betrieben werden und sich um Aufklärung und Abhilfe hinsichtlich dieses Phänomens bemühen, das also auch durchaus intern als Problem empfunden wird. Freud kann man in dem Zusammenhang dahingehend interpretieren, dass er in diese jüdische Inzestthematik aufgegriffen und auf die Goyim bzw. die nicht jüdische „Menschheit“ projiziert und das spezifisch jüdische Problem damit unsichtbar gemacht hat! Und das durchaus sehr erfolgreich, wie Aussagen wie “ Freud war ein Perverser, sonst nichts“ belegen.

    Tja Goyim, so wird das nichts. Aber vielleicht ist das auch ganz gut so, denn Haarer-Fans sollten sich wirklich erst mal an ihrem eigenen Achtel-Krummzinken packen, gleiches gilt in Anbetracht der Beschneidungen, die ich mitnichten relativieren möchte wenn ich sage, dass sich mancher erst mal den Sparren aus den eigenen Glotzböbbeln ziehen sollte, bevor er sich über die Praktiken anderer Kulturen enerviert. Mit Haarer-Pädagogik etc. hat man nämlich genug Dreck vor der eigenen Hütte liegen. Vielleicht ist die weiße Rasse je wegen solcher widernatürlicher Praktiken und ihrer behornten Moral so anfällig für parasitäre Gruppenstrategien? Wer weiß das schon? Haha.

    Btw.: Das was Freud gemacht hat, findet sich auch auf anderer Ebene:

  111. schildi

    jetzt bist du sogar im spam gelandet. mal sehen, wie es mit künftigen koms läuft. der erste muß ja bekanntlich immer erst freigeschaltet werden.

  112. PACKstaner sagt:

    27. April 2018 um 19:11

    – 6. verweise man auf im Zusammenhang völlig nebensächliches „inzestöses“ Verhalten hin
    –– 11. blende den Fakt, daß Schimpansen sich genauso „inzestös“ verhalten geflissentlich aus
    – 12. und vermeide die zwingende Schlußfolgerung, daß also nur der Zweck des Sexualverhaltens der Bonobos gemeint gewesen sein kann geflissentlich

    *
    Ah, verstehe, die Bonobos sind deswegen toller als die Brutalo-Chimps, weil sie so nett und friedlich zu einander sind. Die Art, wie sie das zustande bringen, ist aber pfui bäh! und deswegen vöööllig nebensächlich, als ob das eine ohne das andere so ohne weiteres zu haben wäre, lol. Die Art wie Bonobos das Querbeetvögeln als sozialen Kitt und zum Spannungsabbau verwenden zeichnet diese Art aber aus, ist somit keinesfalls nebensächlich und nicht umsonst schon fast sprichwörtlich. Denn gerade dadurch unterscheiden sie sich im Sozialleben von den Großschimpansen, wo soziale Spannungen eher durch Gewalt geregelt werden, egal wie sonst noch nebenbei geschnackselt wird. Aber auch das Sexualleben der Chimps ist rauher und oft recht gewalttätig. Diese Unterschiede im Sozialverhalten sind nach heutigem Stand durch unterschiedliche Lebensräume geprägt worden. Bonobos leben in Habitaten mit überreichem Nahrungsangebot und geringer Konkurrenz durch die stärkeren Gorillas, beim Großschimpansen ist das anders – kärglichere Ressourcen und dadurch mehr Konkurrenzdruck durch Artgenossen aus dem eigenen und fremden Clans sowie durch Gorillas und sonstige andere Primatenarten, was wiederum einen rauheren und weniger hedonistisch geprägten Umgang untereinander bedingt. Etwas überspitzt könnte man sagen, dass die Bonobos so was wie eine dekadente Wohlstandsgesellschaft darstellen, haha. Mit uns Hominiden gemeinsam haben sie die Entkoppelung der Sexualität von der reinen Vermehrung, zum Genuß und zu sozialen Zwecken, ob es auch totalitäre Bonobo-Ideologen gibt, die diesen Schweinkram beenden wollen und zudem der Ansicht sind, dass die Affenkinder in dunklen Höhlen für sich alleine besser aufgehoben wären als bei ihrer Mutter im Sozialverband („Affenliebe“, Johanna Haarer) darf hingegen getrost bezweifelt werden.

    Btw.: Bei aller vervögelt-hedonistischen Friedfertigkeit darf nicht ganz unerwähnt gelassen werden, dass Rangkämpfe etc. auch bei Bonobos zuweilen blutig eskalieren können, so richtig, mit Kopf abreißen und auffressen etc.

  113. Schildbürger sagt:

    27. April 2018 um 0:51

    Für mich liest sich der Erziehungsratgeber zugegebenermaßen ziemlich gruselig.
    Ändert aber nichts daran dass das andere Extrem namens antiautoritäre Erziehung wenigstens genauso erschreckend ist.
    Beide haben ihre Sichtweisen wo ich auf die Ein oder Andere Art zustimmen kann, und beide haben Sichtweisen wo sich mir die Zehennägel hochrollen.
    Auch wenn ich aus verschiedenen Gründen der Politik in den berüchtigten zwölf Jahren eher gewogen gegenüberstehe, den Ritter in weißer Rüstung gibt es nicht.
    Aber genausowenig würde ich bei einer Maschinerie bei der ein paar Einzelteile quietschen die ganze Maschine wegwerfen anstatt die schlecht funktionierenden Teile einfach zu ersetzen.

    *

    Wenigstens zeigst du normale menschliche Reaktionen auf die haarerschen Elaborate. Zu welchen Schlüssen man dabei kommt, bleibt jedem selbst überlassen.

    Btw.: Der Vorwurf der üblichen Verdächtigen, ich würde mit der Haarer Genitalverstümmelungen etc. relativieren wollen ist allein schon deshalb völliger Blödsinn, weil ich wiederholt erörtert hatte, was für ein drastischer und widernatürlicher Eingriff die Säuglingsbeschneidung darstellt, sowohl im Bezug auf die körperliche Verwundung des Säuglings als auch im Hinblick auf die Psyche der Mutter! Wer allerdings in Punkto Entwicklungspsychologie auf Stand ist und über die zentrale Rolle der Mutter-Kind-Bindung Bescheid weiss, kann nicht umhin, die Haarer-Pädagogik als die widernatürliche, lebens- und kinderfeindliche Perversion zu erkennen, die sie nun mal ist und deren Auswirkungen noch gar nicht annähernd erforscht sind. Und wer bestimmt hier eigentlich, welche Vergleiche zulässig sind? Das SED-Zentralkomittee? 😀

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s